Aus der aktuellen Ausgabe

AAD: Zur 10. Augenärztlichen Akademie Deutschland in Düsseldorf

AAD: Zur 10. Augenärztlichen Akademie Deutschland in Düsseldorf

Proteste, Patienten & Politiker
Mit gut 6.000 Kongressteilnehmern verzeichnete die 10. Augenärztliche Akademie Deutschland, die in diesem Jahr vom 10. bis 14. März in Düsseldorf tagte, einen neuen Besucherrekord. Mit dem Hauptthema „Augenheilkunde im Spannungsfeld zwischen notwendiger und optimaler Versorgung“ war die Frage in den Mittelpunkt gestellt, wie in Zeiten wachsenden ökonomischen Drucks das sinnvoll Machbare definiert und auch finanziert werden kann. Neben der sachlichen Auseinandersetzung über die veränderten Rahmenbedingungen des Faches bot das berufspolitische Gespräch mit Vertretern der Pateien einen willkommenen Anlass für hitziges Aufbegehren angesichts der aktuellen Honorareinbußen durch die RLV. Ein Bericht von Ulrike Lüdtke.

Der Patient im Mittelpunkt

Patientenveranstaltungen zur AAD
Im Rahmen der AAD fanden auch in diesem Jahr erneut zwei Patientenveranstaltungen statt, die vom BVA in Zusammenarbeit mit dem Initiativkreis zur Glaukomfrüherkennung sowie der Pro Retina Deutschland e.V. durchgeführt wurden. Dr. Ronald D. Gerste und Ute Palm, Vertreter der beiden Patientenorganisationen, fassen die Eindrücke der Veranstaltungen zusammen.

Einsatz von Kontaktlinsen unter Extrembedingungen

Der Ausgleich einer Fehlsichtigkeit durch eine Kontaktlinse kann unter Extrembedingungen wie Fliegen, Tauchen oder Bergsteigen Vorteile bieten, wenn gewisse Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden. Dr. Rüdiger Schwartz hat mit potenziellen Astronauten und Kosmonauten an zahlreichen Parabelflügen gemeinsam teilgenommen, um ophthalmologische Untersuchungen, wie zum Beispiel die Augeninnendruckmessung, durchzuführen. Im Folgenden diskutiert er den Einsatz von Kontaktlinsen in unterschiedlichen Extremsituationen.

Fortbildung in Leipzig

Fortbildung in Leipzig

Zur Jahrestagung der Sächsischen Augenärztlichen Gesellschaft (Teil 1)
Zur Jahrestagung der Sächsischen Augenärztlichen Gesellschaft hatte Prof. Dr. Peter Wiedemann, Ordinarius für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Leipzig, im vergangenen November ins Congress Center Leipzig geladen. Rund 600 Teilnehmer folgten der Einladung zur Tagung, die ein umfassendes Programm in acht wissenschaftlichen Sitzungen mit 56 Beiträgen von Referenten aus dem Bundesgebiet sowie Nachbarländern bot. Ein Bericht von Dr. Udo Hennighausen.

„Mehr Druck auf lokale Politiker“

„Mehr Druck auf lokale Politiker“

Die Honorarreform, die zu weiteren Honorarverlusten in vielen Augenarztpraxen geführt hat, ruft massiven Ärger und auch Existenszängste hervor. Ärzte gehen zu Tausenden auf die Straße, im Norden sollen reduzierte Sprechstundenzeiten oder auch zum Teil Praxisschließungen auf die Misere aufmerksam machen, öffentlichkeitswirksame Einzelaktionen in Praxen sorgen für Aufmerksamkeit. Was können diese Maßnahmen bewirken? DER AUGENSPIEGEL sprach mit Dr. Ludger Wollring, niedergelassener Augenarzt in Essen und BVA-Landesvorsitzender Nordrhein, über mögliche und notwendige Protestaktionen.

Steuern auf das Erbe ab 2009

Wesentliche Änderungen durch das Erbschaftsteuerreformgesetz
In den vergangenen zehn Jahren hat sich das Erbschaftsteueraufkommen verdoppelt und betrug zuletzt über vier Milliarden Euro, Tendenz steigend. Wenn der Erblasser sich nicht frühzeitig Gedanken über die Gestaltungsmöglichkeiten zur Minimierung der steuerlichen Folgen gemacht hat, müssen seine Erben eventuell mit erheblichen finanziellen Einbußen rechnen. Dipl.-Volkswirt Dr. Hans-L. Dornbusch erläutert wesentliche Änderungen durch das Erbschaft­steuerreformgesetz und gibt einige Beispiele samt Verweisen auf Rechtsgrundlagen.

OCT-gestützte Indikationen zur ­Pars-plana-Vitrektomie

Die optische Kohärenztomographie (OCT) eignet sich zur Verlaufskontrolle von Netzhauterkrankungen, zur Indikationsstellung für Operationen und zur Beurteilung von Therapieerfolgen. Auch für die Indikationsstellung der Pars-plana-Vitrektomie und für die postoperative Verlaufskontrolle ist die OCT von besonderer Bedeutung. Priv.-Doz. Dr. Regine Augsten und Prof. Dr. Ekkehart Königsdörffer erläutern die wichtigsten Indikationen für die OCT.

Makuladiagnostik mit dem EYECUBE

Zur Darstellung dreidimensionaler OCT-Scans
Der EYECUBE stellt eine Weiterentwicklung der digitalen Integrationsmethode (DIM) dar und dient der übersichtlichen Darstellung dreidimensionaler OCT-Scans. Bisher wurden die verschiedenen diagnostischen Verfahren separat und zum Teil durch viele Einzelscans bewertet. Mit dem EYECUBE können automatisch alle bildgebenden Verfahren der Makula auf einen Blick dargestellt werden. Priv.-Doz. Dr. Andrea Hassenstein und Frank Scholz stellen das neue Verfahren vor.