Aus der aktuellen Ausgabe

Therapeutisches Vorgehen bei Verätzungen

Therapeutisches Vorgehen bei Verätzungen

Zur Notfallbehandlung von Haut und Augen
Unfälle beim Umgang mit chemischen Substanzen stellen ein großes Problem in der Notfallmedizin dar. Entscheiden in der Behandlung von Haut- und Augenverätzungen sind der rasche Einsatz und einen hohe Effektivität der zur Neutralisation eingesetzten Substanzen. Dr. Hans-Walter Roth beschreibt neuere praktische Erfahrungen im Notfalleinsatz bei Haut- und Augenverätzungen.

Zum XXV. Kongress der European Society of Cataract and Refractive Surgeons (ESCRS)

Zum XXV. Kongress der European Society of Cataract and Refractive Surgeons (ESCRS)

Internationale Tagung der Ophthalmochirurgen in Stockholm
Vom 8. bis zum 12. September trafen sich Ophthalmochirurgen aus aller Welt zum XXV. Kongress der European Society of Cataract and Refractive Surgeons (ESCRS) in Stockholm. Zählte die erste Tagung 1982 in Den Haag gerade etwa 200 Teilnehmer, wurde diesjährig mit mehr als 5.000 Voranmeldungen von Ophthalmologen, Pflegepersonal und Technikern eine Rekordteilnehmerzahl prognostiziert. Die Industrie war mit annähernd 200 internationalen Firmen wieder zahlreich vertreten. Ein zusammenfassender Bericht von Matthias Müller.

Augenärztliche Gemeinschaftspraxen

Augenärztliche Gemeinschaftspraxen

Eine Analyse und Bewertung der Wirtschaftlichkeit
Vor dem Hintergrund des ständig wachsenden Umsatz- und Kostendrucks, der Flexibilisierung des Vertragsarztrechts, aber auch einer wachsenden Nachfrage nach zusätzlichen medizinischen Dienstleistungen werden Ärzte dazu angeregt, über neue Praxisformen und Möglichkeiten der Kooperation nachzudenken. Dipl. Betriebswirt Raphael P. Dupierry und Prof. Dr. Martin Kaschny stellen Ergebnisse einer von ihnen durchgeführten Online-Befragung über wirtschaftliche Aspekte und persönliche Erfahrungen unter kooperativ tätigen Ärzten vor.

Arzneimittel und Sicca-Syndrom

Zu arzneimittelinduziierten Benetzungsstörungen
Pharmaka spielen bei der Auslösung oder Verstärkung von Befeuchtungsstörungen der Augenoberfläche eine wichtige Rolle. Bei den Ophthalmika sind es vor allem die Langzeitmedikamente (Antiglaukomatosa), die eine Benetzungsstörung induzieren oder verstärken. Prof. Dr. Torsten Schlote beschreibt mögliche kausale Zusammenhänge bei arzneimittelinduziierten Nebenwirkungen.

Das Trockene Auge nach Femto-LASIK

Ausgezeichnet mit der Sicca-Forschungsförderung 2007
Das Trockene Auge ist eine der häufigsten Komplikation nach Laser-in-situ-Keratomileusis (LASIK). In einer aktuellen Studie der Universitäts-Augenklinik Frankfurt wird die Auswirkung von Hingeposition und Flapdicke auf die Hornhautsensibilität und die Mikromorphologie des Auges nach Femto-LASIK untersucht. Prof. Dr. Thomas Kohnen, Dr. Thomas Kern und Dipl.-Ing. Anja Strenger stellen ihren Forschungsansatz vor.

Hormone an der Augenoberfläche

Ausgezeichnet mit der Sicca-Forschungsförderung 2007
Obwohl in den letzten Jahren zahlreiche Aspekte des Trockenen Auges besser verstanden wurden, bleibt die Ursachenforschung zur Pathogenese weiterhin äußerst wichtig. Dabei zeigt sich immer mehr, dass Hormone Einfluss auf die Augenoberfläche und den Tränenfilm nehmen. Ulrike Hampel stellt ihre Forschungsarbeit vor, anhand derer die Funktion von Relaxin-2 und dem Insulin-like Factor 3 an der Augenoberfläche und in den ableitenden Tränenwegen im Hinblick auf das Trockene Auge untersucht werden.

Antimikrobielle Peptide an der Augenoberfläche

Ausgezeichnet mit der Sicca-Forschungsförderung 2007
Störungen der Tränenfilmzusammensetzung oder eine verminderte Benetzung der Augenoberfläche führen häufig zu entzündlichen und infektiösen Komplikationen, die insbesondere bei der Beteiligung der Kornea zu schweren funktionellen Störungen führen können. Einen Abwehrmechanismus im Rahmen der angeborenen Immunantwort stellen antimikrobielle Peptide (AMP) da. Fabian Garreis fasst Ergebnisse seiner Forschungsarbeit über antimikrobielle Peptide an der Augenoberfläche zusammen.

Zum 105. Kongress und dem 150-jährigen Bestehen der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft

Zum 105. Kongress und dem 150-jährigen Bestehen der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft

Perspektiven für die Zukunft
„150 Jahre DOG – 150 Jahre Wissensaustausch und Innovation in der Augenheilkunde“ lautete das Motto der diesjährigen DOG, die Präsident Prof. Dr. Gernot I. W. Duncker Ende September feierlich im Beisein der von Graefe-Familie eröffnete. Neben sichtbarem Traditionsbewusstsein standen die aktuellen Herausforderungen des Faches im Mittelpunkt wie der hohe Forschungsbedarf, auch insbesondere mit Hinblick auf den zu erwartenden Anstieg altersabhängiger Augenerkrankungen. Ein Spannungsverhältnis zwischen Rückblick und Diskussion zukünftiger Perspektiven der Augenheilkunde, das sich im großzügigen und modernen Ambiente der neuen Tagungsräumlichkeiten produktiv entfalten konnte. Ein Bericht von Ulrike Lüdtke