Neue Ansätze zur Wundheilungsmodulation nach Glaukomoperationen
Bei etwa einem Fünftel der Glaukompatienten gelingt eine ausreichende medikamentöse Senkung des Augeninnendrucks nicht dauerhaft und es wird eine Operation notwendig, die häufig als filtrierender Eingriff ausgeführt wird. Das Hauptproblem der filtrierenden Eingriffe liegt derzeit in der häufigen postoperativen Vernarbung des chirurgisch geschaffenen Kammerwasser-Abflussweges. Die zellbiologische Arbeitsgruppe der Universitäts-Augenklinik Würzburg befasst sich in einem ihrer Schwerpunkte mit der Vernarbung nach filtrierenden Glaukomoperationen. Dr. Günther Schlunck, Leiter der Arbeitsgruppe, und Dr. Tobias Meyer-ter-Vehn berichten über erste Ergebnisse.

