Aus der aktuellen Ausgabe

Zum 22. Kongress der DGII in Heidelberg

Zum 22. Kongress der DGII in Heidelberg

Chirurgische Techniken und Implantationssysteme
Im Mittelpunkt des diesjährigen 22. Kongresses der Deutschsprachigen Gesellschaft für Intraokularlinsen Implantation, interventionelle und refraktive Chirurgie (DGII), die bereits zum vierten Mal in Heidelberg tagte, standen in diesem Jahr Aspekte der IOL-Chirurgie. Aber auch zur Refraktiven und interventionellen Chirurgie standen interessante Themen auf dem Programm. Ein Bericht von Dipl.-Ing. (FH) Angela Ehmer.

Steuern sparen beim Kauf einer Augenarztpraxis

Änderungen durch das Unternehmenssteuerreformgesetz 2008
Der Erwerb einer Augenarztpraxis bringt für den Käufer hohe Kostenbelastungen mit sich, die häufig nur aufgrund der damit verbundenen steuerlichen Entlastungen getragen werden können. Deshalb ist die Kenntnis der steuerlichen Folgen beim Praxiserwerb von weit reichender Bedeutung und für die Kaufentscheidung unerlässlich. Dipl.-Volkswirt Dr. Hans-L. Dornbusch gibt einige Beispiele samt Verweisen auf Rechtsgrundlagen zum Thema Steuern sparen beim Kauf einer Augenarztpraxis.

Die Flimmerperimetrie in der Glaukomdiagnostik

Neues Verfahren zur Erkennung frühzeitiger Gesichtsfeldstörungen
Die Gesichtsfelduntersuchung ist besonders bei Glaukompatienten ein wichtiger Indikator zur Diagnosestellung und eine der wichtigsten Untersuchungen zur Verlaufsbeurteilung. In den letzten Jahren wurden verschiedene Perimetrieverfahren zur Diagnostik von frühzeitigen Gesichtsfeldstörungen entwickelt. Katja Göbel und Prof. Dr. Carl Erb stellen mit der Flimmerperimetrie ein neuartiges perimetrisches Verfahren vor und zeigen erste Untersuchungsergebnisse auf.

Netzhautgefäßanalyse zur Prognose Diabetischer Retinopathie?

Netzhautgefäßanalyse zur Prognose Diabetischer Retinopathie?

Suche nach möglichen Risikoparametern
Die Diabetische Retinopathie stellt trotz intensiver Forschungstätigkeit auch heutzutage eine wichtige Komplikation bei Patienten mit Diabetes mellitus dar. Um zukünftig eine noch optimalere interdisziplinäre Betreuung von Patienten mit Diabetes mellitus zu erreichen, kommt der intensiven Suche nach weiteren Prognosefaktoren eine wichtige Rolle zu. Vor allem die endotheliale Funktionsfähigkeit von Netzhautgefäßen und die Entwicklung von standardisierten Testverfahren zur Detektion einer möglichen endothelialen Dysfunktion rücken zunehmend in den Mittelpunkt des Interesses. Ein Beitrag von Priv.-Doz. Dr. Jens Dawczynski.

Kongress AAD 2008

Kongress AAD 2008

„Aktuelle Entwicklungen in der Augenheilkunde“ stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Jahrestagung der Augenärztlichen Akademie Deutschland (AAD), die als gemeinsame Veranstaltung von BVA und DOG vom 4. bis 8. März im Congress Center Düsseldorf (CCD) stattfindet. DER AUGENSPIEGEL sprach mit dem 1. BVA-Vorsitzenden Prof. Dr. Bernd Bertram (Aachen) über die Anliegen des BVA und die Ausrichtung des Programms.

Zur 10. Jahrestagung der European Association for Vision and Eye Research (EVER)

Zur 10. Jahrestagung der European Association for Vision and Eye Research (EVER)

United in diversity
Ein kleines Jubiläum feierte die European Association for Vision and Eye Research (EVER) mit ihrer 10. Jahrestagung, die mit Prof. Dr. Uwe Pleyer (Universitäts-Augenklinik Charité, Berlin) einen deutschen Tagungspräsidenten an der Spitze hatte. Das vielfältige wissenschaftliche Programm und ein neuer Teilnehmerrekord machten deutlich, dass sich die Veranstaltung inzwischen zu einem wichtigen Treffpunkt zahlreicher europäischer ophthalmologischer Gesellschaften etabliert hat, die sich gemeinsam mit den wissenschafts- und berufspolitischen Themen in Europa auseinandersetzen. Erstmals war Slowenien (Portoroz) Gastgeber der EVER-Tagung. Prof. Dr. Uwe Pleyer berichtet über den europäischen Gedanken und die Tagung.

Das Tubulointerstitielle Nephritis- und Uveitis-Syndrom (TINU)

Das Tubulointerstitielle Nephritis- und Uveitis-Syndrom (TINU) ist eine spezifische, relativ unbekannte Form der Uveitis. Das TINU-Syndrom wird als selten angesehen. Es gibt jedoch Hinweise, dass es häufig nicht erkannt wird, da geeignete Untersuchungen nicht oder nicht rechtzeitig durchgeführt werden. Dr. Friederike Mackensen gibt einen Überblick über diagnostische Kriterien und therapeutische Optionen.

Intraokulare Drucksteigerung bei Uveitis: Relevant oder Redundant?

Bis zu 25 Prozent aller Uveitis-Patienten weisen im Verlauf einer intraokularen Entzündung eine intraokulare Hypertension auf. Die Prävalenz der sekundären Drucksteigerung wird, abhängig vom Typ der intraokularen Entzündung, zwischen 5 und 19 Prozent angegeben. Zur adäquaten Behandlung und prognostischen Einschätzung dieses Problems ist es wichtig, die zugrundeliegenden Mechanismen angemessen einzuschätzen und zu berücksichtigen. Ein Beitrag von Prof. Dr. Uwe Pleyer und Dr. Peter Ruokonen.

Toxoplasmose und Augenbeteiligung

Rezidivverhalten und Therapiemöglichkeiten
Die Toxoplasmose ist die häufigste infektiöse Ursache einer Uveitis. Der Erreger, Toxoplasma gondii, ist weltweit verbreitet. Bis zu 60 bis 80 Prozent aller Menschen werden im Laufe ihres Lebens infiziert. Was zu der Ausbildung einer okulären Toxoplasmose (Retinochoroiditis) führt, ist nicht bekannt. Eine Sehbehinderung entsteht infolge der Makulabeteiligung, die insbesonders bei der angeborenen Form vorkommt. Klinisch und laborchemisch lässt sich die Diagnose in maximal Vierfünftel der Fälle sichern, die angeborene und die erworbene Form lassen sich dabei in der Regel nicht unterscheiden. Die okuläre Toxoplasmose reaktiviert in mindestens 60 Prozent der Fälle im Laufe des Lebens. Die Therapie zielt auf Reduktion des Rezidivrisikos ab. Ein Beitrag von Prof. Dr. Justus G. Garweg.