Aus der aktuellen Ausgabe

Das Trockene Auge nach Femto-LASIK

Ausgezeichnet mit der Sicca-Forschungsförderung 2007
Das Trockene Auge ist eine der häufigsten Komplikation nach Laser-in-situ-Keratomileusis (LASIK). In einer aktuellen Studie der Universitäts-Augenklinik Frankfurt wird die Auswirkung von Hingeposition und Flapdicke auf die Hornhautsensibilität und die Mikromorphologie des Auges nach Femto-LASIK untersucht. Prof. Dr. Thomas Kohnen, Dr. Thomas Kern und Dipl.-Ing. Anja Strenger stellen ihren Forschungsansatz vor.

Hormone an der Augenoberfläche

Ausgezeichnet mit der Sicca-Forschungsförderung 2007
Obwohl in den letzten Jahren zahlreiche Aspekte des Trockenen Auges besser verstanden wurden, bleibt die Ursachenforschung zur Pathogenese weiterhin äußerst wichtig. Dabei zeigt sich immer mehr, dass Hormone Einfluss auf die Augenoberfläche und den Tränenfilm nehmen. Ulrike Hampel stellt ihre Forschungsarbeit vor, anhand derer die Funktion von Relaxin-2 und dem Insulin-like Factor 3 an der Augenoberfläche und in den ableitenden Tränenwegen im Hinblick auf das Trockene Auge untersucht werden.

Antimikrobielle Peptide an der Augenoberfläche

Ausgezeichnet mit der Sicca-Forschungsförderung 2007
Störungen der Tränenfilmzusammensetzung oder eine verminderte Benetzung der Augenoberfläche führen häufig zu entzündlichen und infektiösen Komplikationen, die insbesondere bei der Beteiligung der Kornea zu schweren funktionellen Störungen führen können. Einen Abwehrmechanismus im Rahmen der angeborenen Immunantwort stellen antimikrobielle Peptide (AMP) da. Fabian Garreis fasst Ergebnisse seiner Forschungsarbeit über antimikrobielle Peptide an der Augenoberfläche zusammen.

Presbyopiebehandlung mit Konduktiver Keratoplastie (CK)

Presbyopiebehandlung mit Konduktiver Keratoplastie (CK)

Emmetrope Patienten mit beginnender Altersweitsichtigkeit und leicht hyperope Patienten machen immer häufiger Gebrauch von einer chirurgischen Therapie: Die Konduktive Keratoplastie (CK) ist ein Verfahren zur Verstärkung der Hornhautbrechkraft mittels thermischer Schrumpfung der Kollagenfibrillen und wurde bereits 2004 in den USA zur Presbyopiebehandlung zugelassen. Dr. Omid Kermani erläutert das CK-Verfahren und stellt Ergebnisse vor.

Therapeutisches Vorgehen bei Verätzungen

Therapeutisches Vorgehen bei Verätzungen

Zur Notfallbehandlung von Haut und Augen
Unfälle beim Umgang mit chemischen Substanzen stellen ein großes Problem in der Notfallmedizin dar. Entscheiden in der Behandlung von Haut- und Augenverätzungen sind der rasche Einsatz und einen hohe Effektivität der zur Neutralisation eingesetzten Substanzen. Dr. Hans-Walter Roth beschreibt neuere praktische Erfahrungen im Notfalleinsatz bei Haut- und Augenverätzungen.

GKV verlangt ­Brillenzuzahlung beim ­sechsjährigen Kind

An den Kosten für Sehhilfen und Brillen beteiligen sich die gesetzlichen Krankenkassen seit dem 1. Januar 2004 nur noch bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren sowie bei schwerer Sehbehinderung. Michael Herbst schildert den Fall der sechsjährigen sehbehinderten Jasmin Seidel, die für ihre Einschulung dringend eine neue Brille brauchte, und deren Krankenkasse auf eine Zuzahlung von ihrer von Sozialhilfe lebenden Familie bestand, die dieses Geld nicht aufbringen konnte.

Zum 9. Ophthalmochirurgischen Nachmittag der Artemis Augen- und Laserklinik

Zum 9. Ophthalmochirurgischen Nachmittag der Artemis Augen- und Laserklinik

Neue Trends, Techniken und ­Entwicklungen
Bereits zum neunten Mal lud die Artemis Augen- und Laserklinik im September zum Ophthalmochirurgischen Nachmittag nach Frankfurt ein. Den rund 180 anwesenden Augenärzten im Liebighaus wurden von renommierten nationalen und internationalen Referenten interessante Vorträge sowie rege Diskussionen um neueste Trends, Techniken und Entwicklungen in der Ophthalmologie geboten. Ein zusammenfassender Bericht von Dr. Christian Horstmann.

Zum 105. Kongress und dem 150-jährigen Bestehen der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft

Zum 105. Kongress und dem 150-jährigen Bestehen der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft

Perspektiven für die Zukunft
„150 Jahre DOG – 150 Jahre Wissensaustausch und Innovation in der Augenheilkunde“ lautete das Motto der diesjährigen DOG, die Präsident Prof. Dr. Gernot I. W. Duncker Ende September feierlich im Beisein der von Graefe-Familie eröffnete. Neben sichtbarem Traditionsbewusstsein standen die aktuellen Herausforderungen des Faches im Mittelpunkt wie der hohe Forschungsbedarf, auch insbesondere mit Hinblick auf den zu erwartenden Anstieg altersabhängiger Augenerkrankungen. Ein Spannungsverhältnis zwischen Rückblick und Diskussion zukünftiger Perspektiven der Augenheilkunde, das sich im großzügigen und modernen Ambiente der neuen Tagungsräumlichkeiten produktiv entfalten konnte. Ein Bericht von Ulrike Lüdtke