Aus der aktuellen Ausgabe

Auszeichnung für Lions Engagement

Auszeichnung für Lions Engagement

Tropenpreis der DOG für Lions Club Distrikt Bayern Süd
Der Distrikt Bayern Süd der Lions Clubs International, in dem 105 Lions Clubs vereinigt sind, wurde für sein großes Engagement im Blindenwesen in der Dritten Welt mit dem Tropenophthalmologie-Preis der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) 2007 ausgezeichnet, der im Rahmen der Jahrestagung in Berlin feierlich überreicht wurde.

Botulinumtoxin in der Augenheilkunde

Botulinumtoxin in der Augenheilkunde

Botulinumtoxin wurde im medizinischen Bereich erstmalig in den 1970er Jahren zur Behandlung des Schielens eingesetzt. Mitte der 1980er Jahre kam die Behandlung von Lidkrämpfen (essentieller Blepharospasmus, Hemispasmus facialis) hinzu, die inzwischen die Hauptindikation darstellen. Priv.-Doz. Dr. Bettina Wabbels erläutert die Einsatzmöglichkeiten des Medikamentes am Auge.

Steigender Bedarf an ophthalmologischer Rehabilitation

Steigender Bedarf an ophthalmologischer Rehabilitation

Trotz verbesserter Behandlungsoptionen gehen viele Erkrankungen der Augen und der Sehbahn mit bleibenden visuellen Defiziten einher, die eine Rehabilitation erfordern. Mit der demographischen Entwicklung stellt der steigende Bedarf an ophthalmologischer Rehabilitation eine große Herausforderung für Augenärzte und die mit ihnen interdisziplinär zusammenarbeitenden Berufsgruppen dar. Prof. Dr. Susanne Trauzettel-Klosinski und Nhung X. Nguyen geben einen Überblick über ophthalmologische Rehabilitationsmaßnahmen.

AMD und Lebensqualität

AMD und Lebensqualität

Zum Stellenwert von Prävention und Rehabilitation
Allein in Deutschland sind etwa 4,5 Millionen Menschen von der Altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) betroffen. Die Spätstadien der Erkrankung gehen mit einem Verlust der Lesefähigkeit und der selbständigen Lebensführung einher und führen zu gravierenden Einschränkungen der Lebensqualität. Dr. Robert P. Finger, Dr. Hendrik P. N. Scholl und Prof. Dr. Frank G. Holz geben ein Überblick über die vielfältigen Folgen der AMD sowohl für die jeweils Betroffenen, für ihr entsprechendes Umfeld als auch für die Gesellschaft.

Was darf die AMD-Therapie kosten?

Eine Kosten-Nutzwert-Analyse zu Ranibizumab
Mit dem VEGF-Hemmer Ranibizumab steht eine effektive Methode zur Verfügung, um bei neovaskulärer Altersabhängiger Makuladegeneration (AMD) in einem hohen Prozentsatz den Visus zu stabilisieren oder sogar zu verbessern. Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um die zunehmende finanzielle Belastung des Gesundheitssystems durch demographische Effekte sowie medizinische Innovationen fasst Priv.-Doz. Dr. Aljoscha S. Neubauer die Ergebnisse einer Kosten-Nutzwert-Analyse zu Ranibizumab (Handelsname Lucentis) bei AMD zusammen.

Zum XXV. Kongress der European Society of Cataract and Refractive Surgeons (ESCRS)

Zum XXV. Kongress der European Society of Cataract and Refractive Surgeons (ESCRS)

Internationale Tagung der Ophthalmochirurgen in Stockholm
Vom 8. bis zum 12. September trafen sich Ophthalmochirurgen aus aller Welt zum XXV. Kongress der European Society of Cataract and Refractive Surgeons (ESCRS) in Stockholm. Zählte die erste Tagung 1982 in Den Haag gerade etwa 200 Teilnehmer, wurde diesjährig mit mehr als 5.000 Voranmeldungen von Ophthalmologen, Pflegepersonal und Technikern eine Rekordteilnehmerzahl prognostiziert. Die Industrie war mit annähernd 200 internationalen Firmen wieder zahlreich vertreten. Ein zusammenfassender Bericht von Matthias Müller.

Augenärztliche Gemeinschaftspraxen

Augenärztliche Gemeinschaftspraxen

Eine Analyse und Bewertung der Wirtschaftlichkeit
Vor dem Hintergrund des ständig wachsenden Umsatz- und Kostendrucks, der Flexibilisierung des Vertragsarztrechts, aber auch einer wachsenden Nachfrage nach zusätzlichen medizinischen Dienstleistungen werden Ärzte dazu angeregt, über neue Praxisformen und Möglichkeiten der Kooperation nachzudenken. Dipl. Betriebswirt Raphael P. Dupierry und Prof. Dr. Martin Kaschny stellen Ergebnisse einer von ihnen durchgeführten Online-Befragung über wirtschaftliche Aspekte und persönliche Erfahrungen unter kooperativ tätigen Ärzten vor.

Arzneimittel und Sicca-Syndrom

Zu arzneimittelinduziierten Benetzungsstörungen
Pharmaka spielen bei der Auslösung oder Verstärkung von Befeuchtungsstörungen der Augenoberfläche eine wichtige Rolle. Bei den Ophthalmika sind es vor allem die Langzeitmedikamente (Antiglaukomatosa), die eine Benetzungsstörung induzieren oder verstärken. Prof. Dr. Torsten Schlote beschreibt mögliche kausale Zusammenhänge bei arzneimittelinduziierten Nebenwirkungen.