Aus der aktuellen Ausgabe

Kongress ESCRS 2008

Kongress ESCRS 2008

Interview mit Prof. Dr. Gerd U. Auffarth
Vom 13. bis 17. September tagt die European Society of Cataract and Refractive Surgeons (ESCRS) im Internationalen Congress Centrum in Berlin. Mit Prof. Dr. Gerd U. Auffarth (Heidelberg) und Prof. Dr. Manfred Tetz (Berlin) gehören seit 2005 zwei Vorstandsmitglieder der Deutschsprachigen Gesellschaft für Intraokularlinsen-Implantation, Interventionelle und Refraktive Chirurgie (DGII) dem ESCRS-Vorstand an, Prof. Dr. Thomas Kohnen (Frankfurt) ist kooperierendes ESCRS-Vorstandsmitglied. DER AUGENSPIEGEL sprach mit ESCRS-Vorstandsmitglied und diesjährigem DGII-Tagungspräsidenten Prof. Dr. Gerd U. Auffarth über den ESCRS-Kongress.

Zum 14. Berliner Immunologie Seminar  (BIS)

Zum 14. Berliner Immunologie Seminar (BIS)

Therapie bei Augenentzündung
Das Berliner Immunologie Seminar (BIS) wird jährlich von der Universitäts-Augenklinik Charité unter der Leitung von Prof. Dr. Uwe Pleyer ausgerichtet und widmet sich aktuellen Aspekten von entzündlichen Augenerkankungen. Das 14. Seminar fand Ende Mai unter dem Schwerpunktthema „Therapie bei Augenentzündung – Vom Bewährten zum Neuen“ statt. Ein zusammenfassender Bericht von Priv.-Doz. Dr. Dieter E. Moeller.

Für eine facharztzentrierte Versorgung

Für eine facharztzentrierte Versorgung

Interview mit Dr. Thomas Scharmann
Die endgültige Entscheidung über die Weiterentwicklung der Honorare der niedergelassenen Fach- und Hausärzte steht in diesem Monat an. Doch die Fachärzte sprechen noch immer nicht mit einer Stimme. Wie sie dennoch ihre Interessen wahren wollen, erläutert Dr. Thomas Scharmann, Augenarzt und Vorsitzender des Deutschen Facharztverband (DFV), im Gespräch mit dem AUGENSPIEGEL.

Katarakt im Kindesalter

Die Häufigkeit einer Linsentrübung ist im Kindesalter im Vergleich zum fortgeschrittenen Lebensalter zwar bedeutend geringer, die Nachbehandlung eines kindlichen Kataraktpatienten jedoch wesentlich intensiver. Betroffene Kinder erleiden eine Einschränkung ihrer Lebensqualität, die der von Kindern mit schweren Systemerkrankungen entspricht. Prof. Dr. Wolf A. Lagrèze erläutert die wichtigsten Fragestellung, die sich bei der Behandlung dieser Kinder ergeben.

Uveitis im Kindesalter

Eine Uveitis wird bei Kindern insgesamt seltener beobachtet als bei Erwachsenen. Unterschiede zur Uveitis bei Erwachsenen finden sich auch in der Häufigkeit und Art der assoziierten Erkrankungen, bei den möglichen Komplikationen und auch in der Therapie, bei der auf bestimmte altersspezifische Nebenwirkungen spezielle Rücksicht genommen werden muss. Dr. Christoph Tappeiner, Dr. Carsten Heinz, Dr. Martin Rösel und Prof. Dr. Arnd Heiligenhaus erläutern verschiedene Uveitisformen und deren Therapieoptionen bei Kindern

Gentherapie bei EOSRD

Zur Behandlung schwerer frühkindlicher und juveniler Netzhautdystrophien
Schwere frühkindliche und juvenile Netzhautdystrophien (EOSRD) beschreiben eine Gruppe von meist autosomal rezessiven erblichen Netzhauterkrankungen, deren Symptomatik bereits bei Geburt besteht, aber eine variable Expression zeigen. Die Problematik der EOSRD liegt in der großen klinischen und genetischen Heterogenität. Bisher wurden 180 verschiedene Gene als Auslöser für retinale Degenerationen identifiziert. Dipl. Biol. Dr. Markus N. Preising, Dr. Dr. Knut Stieger und Prof. Dr. Birgit Lorenz stellen klinische Versuche und Studien vor, die die Gentherapie zur Behandlung von Netzhautdystrophien nutzbar machen sollen.

DOC: Zum 21. Kongress der Deutschen Ophthalmochirurgen

DOC: Zum 21. Kongress der Deutschen Ophthalmochirurgen

Trends und Perspektiven in der Augenchirurgie
EM-Fieber und Sonnenschein begleiteten die 21. Tagung der Deutschen Ophthalmochirurgen, zu der sich im Juni rund 4.800 Teilnehmer in Nürnberg eingefunden hatten. Die zweisprachigen Hauptvorträge zu allen Bereichen der Ophthalmochirurgie sowie das gemeinsame Symposium mit den internationalen Gesellschaften AAO und ISRS stellten den Schwerpunkt des vielfältigen Programms, das Trends in der Kataraktchirurgie, Innovationen in der Glaukom- und Netzhautchirurgie, aber auch Aspekte der Anti-VEGF-Therapie zur kritischen Erörterung anbot. Auch in diesem Jahr fand der Austausch zu den gegenwärtigen Entwicklungen und die kontroverse Diskussion von Bewährtem und Innovativen in den großzügigen und lichtdurchfluteten Räumlichkeiten des CCN statt. Ein Bericht von Ulrike Lüdtke.

Effizienzoptimierte Mikrophakoemulsifikation

Theoretische Betrachtungen und jüngste Entwicklungen
Das Bestreben zur weiteren Reduktion der für die Kataraktentfernung benötigten Inzisionweite hat zur Entwicklung von Phakospitzen geführt, die trotz des verringerten Kalibers eine mit den Standardspitzen vergleichbare Emulsifikationsleistung liefern sollen. Prof. Dr. Rupert M. Menapace erläutert die jüngsten Entwicklungen der koaxialen Mikrophakoemulsifikation und ihre Auswirkung auf Inzisionsweite, Emulsifikationseffizienz und Kammerstabilität.

Iterative Berechnung von Ablationsprofilen in der Refraktiven Chirurgie

Optische Kalkulationen zeigen, dass selbst nach wellenfrontgeführten Behandlungen und nach IOL-Implantationen Restaberrationen zurückbleiben oder gar zusätzliche Aberrationen erzeugt werden. Diese entstehen durch die Tatsache, dass das Auge ein Mehrlinsensystem darstellt, welches bei der Berechnung des Ablationsprofils oder der Linsenberechnung nicht berücksichtigt wird. Am Institut für Refraktive- und Ophthalmo-Chirurgie (IROC) in Zürich wurde die Bedeutung individualisierter Augenmodelle für die Berechnung von Ablationsprofilen und von Intraokularlinsen analysiert. Dr. Hans Peter Iseli, Dr. Michael Bueeler, Prof. Dr. Dr. Theo Seiler und Prof. Dr. Michael Mrochen stellen diese neue Methode vor.