Aus der aktuellen Ausgabe

AMD und Lebensqualität

AMD und Lebensqualität

Zum Stellenwert von Prävention und Rehabilitation
Allein in Deutschland sind etwa 4,5 Millionen Menschen von der Altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) betroffen. Die Spätstadien der Erkrankung gehen mit einem Verlust der Lesefähigkeit und der selbständigen Lebensführung einher und führen zu gravierenden Einschränkungen der Lebensqualität. Dr. Robert P. Finger, Dr. Hendrik P. N. Scholl und Prof. Dr. Frank G. Holz geben ein Überblick über die vielfältigen Folgen der AMD sowohl für die jeweils Betroffenen, für ihr entsprechendes Umfeld als auch für die Gesellschaft.

Was darf die AMD-Therapie kosten?

Eine Kosten-Nutzwert-Analyse zu Ranibizumab
Mit dem VEGF-Hemmer Ranibizumab steht eine effektive Methode zur Verfügung, um bei neovaskulärer Altersabhängiger Makuladegeneration (AMD) in einem hohen Prozentsatz den Visus zu stabilisieren oder sogar zu verbessern. Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um die zunehmende finanzielle Belastung des Gesundheitssystems durch demographische Effekte sowie medizinische Innovationen fasst Priv.-Doz. Dr. Aljoscha S. Neubauer die Ergebnisse einer Kosten-Nutzwert-Analyse zu Ranibizumab (Handelsname Lucentis) bei AMD zusammen.

Kombinationstherapie bei exsudativer AMD

Kurzzeitergebnisse einer Studie mit PDT und Ranibizumab
In der Hoffnung auf eine Steigerung der Effizienz und auf eine Reduktion der Anzahl der notwendigen Behandlungen bei exsudativer Altersabhängiger Makuladegeneration (AMD) werden derzeit Kombinationstherapien diskutiert. Dr. Ute E. K. Wolf-Schnurrbusch, Dr. Christian K. Brinkmann, Dr. Lieselotte Berger und Prof. Dr. Dr. Sebastian Wolf stellen Kurzzeitergebnisse einer Studie mit einer initialen Kombinationstherapie aus Photodynamischer Therapie (PDT) mit Visudyne und intravitrealem Ranibizumab vor.

Zum XXI. Internationalen Treffen der Ophthalmohistoriker in Halle

Zum XXI. Internationalen Treffen der Ophthalmohistoriker in Halle

Kontakt-Brillen, Farbensinn und Ptosis-Chirurgie
Zum Jahrestreffen der Julius-Hirschberg-Gesellschaft, der Vereinigung für Geschichte der Augenheilkunde, wurde in diesem Jahr vom 5. bis 7. Oktober 2007 nach Halle geladen. Hochkarätige internationale Referenten bestritten das umfangreiche und vielfältige Programm der 21. Jahrestagung unter Leitung der diesjährigen Tagungspräsidentin Prof. Dr. Jutta Herde. Dr. Sibylle Scholtz berichtet über einige der referierten Themen.

Auszeichnung für Lions Engagement

Auszeichnung für Lions Engagement

Tropenpreis der DOG für Lions Club Distrikt Bayern Süd
Der Distrikt Bayern Süd der Lions Clubs International, in dem 105 Lions Clubs vereinigt sind, wurde für sein großes Engagement im Blindenwesen in der Dritten Welt mit dem Tropenophthalmologie-Preis der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) 2007 ausgezeichnet, der im Rahmen der Jahrestagung in Berlin feierlich überreicht wurde.

Botulinumtoxin in der Augenheilkunde

Botulinumtoxin in der Augenheilkunde

Botulinumtoxin wurde im medizinischen Bereich erstmalig in den 1970er Jahren zur Behandlung des Schielens eingesetzt. Mitte der 1980er Jahre kam die Behandlung von Lidkrämpfen (essentieller Blepharospasmus, Hemispasmus facialis) hinzu, die inzwischen die Hauptindikation darstellen. Priv.-Doz. Dr. Bettina Wabbels erläutert die Einsatzmöglichkeiten des Medikamentes am Auge.

Steigender Bedarf an ophthalmologischer Rehabilitation

Steigender Bedarf an ophthalmologischer Rehabilitation

Trotz verbesserter Behandlungsoptionen gehen viele Erkrankungen der Augen und der Sehbahn mit bleibenden visuellen Defiziten einher, die eine Rehabilitation erfordern. Mit der demographischen Entwicklung stellt der steigende Bedarf an ophthalmologischer Rehabilitation eine große Herausforderung für Augenärzte und die mit ihnen interdisziplinär zusammenarbeitenden Berufsgruppen dar. Prof. Dr. Susanne Trauzettel-Klosinski und Nhung X. Nguyen geben einen Überblick über ophthalmologische Rehabilitationsmaßnahmen.

Presbyopiebehandlung mit Konduktiver Keratoplastie (CK)

Presbyopiebehandlung mit Konduktiver Keratoplastie (CK)

Emmetrope Patienten mit beginnender Altersweitsichtigkeit und leicht hyperope Patienten machen immer häufiger Gebrauch von einer chirurgischen Therapie: Die Konduktive Keratoplastie (CK) ist ein Verfahren zur Verstärkung der Hornhautbrechkraft mittels thermischer Schrumpfung der Kollagenfibrillen und wurde bereits 2004 in den USA zur Presbyopiebehandlung zugelassen. Dr. Omid Kermani erläutert das CK-Verfahren und stellt Ergebnisse vor.