Aus der aktuellen Ausgabe

Augenärztliche Gemeinschaftspraxen

Augenärztliche Gemeinschaftspraxen

Eine Analyse und Bewertung der Wirtschaftlichkeit
Vor dem Hintergrund des ständig wachsenden Umsatz- und Kostendrucks, der Flexibilisierung des Vertragsarztrechts, aber auch einer wachsenden Nachfrage nach zusätzlichen medizinischen Dienstleistungen werden Ärzte dazu angeregt, über neue Praxisformen und Möglichkeiten der Kooperation nachzudenken. Dipl. Betriebswirt Raphael P. Dupierry und Prof. Dr. Martin Kaschny stellen Ergebnisse einer von ihnen durchgeführten Online-Befragung über wirtschaftliche Aspekte und persönliche Erfahrungen unter kooperativ tätigen Ärzten vor.

Arzneimittel und Sicca-Syndrom

Zu arzneimittelinduziierten Benetzungsstörungen
Pharmaka spielen bei der Auslösung oder Verstärkung von Befeuchtungsstörungen der Augenoberfläche eine wichtige Rolle. Bei den Ophthalmika sind es vor allem die Langzeitmedikamente (Antiglaukomatosa), die eine Benetzungsstörung induzieren oder verstärken. Prof. Dr. Torsten Schlote beschreibt mögliche kausale Zusammenhänge bei arzneimittelinduziierten Nebenwirkungen.

Das Trockene Auge nach Femto-LASIK

Ausgezeichnet mit der Sicca-Forschungsförderung 2007
Das Trockene Auge ist eine der häufigsten Komplikation nach Laser-in-situ-Keratomileusis (LASIK). In einer aktuellen Studie der Universitäts-Augenklinik Frankfurt wird die Auswirkung von Hingeposition und Flapdicke auf die Hornhautsensibilität und die Mikromorphologie des Auges nach Femto-LASIK untersucht. Prof. Dr. Thomas Kohnen, Dr. Thomas Kern und Dipl.-Ing. Anja Strenger stellen ihren Forschungsansatz vor.

Hormone an der Augenoberfläche

Ausgezeichnet mit der Sicca-Forschungsförderung 2007
Obwohl in den letzten Jahren zahlreiche Aspekte des Trockenen Auges besser verstanden wurden, bleibt die Ursachenforschung zur Pathogenese weiterhin äußerst wichtig. Dabei zeigt sich immer mehr, dass Hormone Einfluss auf die Augenoberfläche und den Tränenfilm nehmen. Ulrike Hampel stellt ihre Forschungsarbeit vor, anhand derer die Funktion von Relaxin-2 und dem Insulin-like Factor 3 an der Augenoberfläche und in den ableitenden Tränenwegen im Hinblick auf das Trockene Auge untersucht werden.

Antimikrobielle Peptide an der Augenoberfläche

Ausgezeichnet mit der Sicca-Forschungsförderung 2007
Störungen der Tränenfilmzusammensetzung oder eine verminderte Benetzung der Augenoberfläche führen häufig zu entzündlichen und infektiösen Komplikationen, die insbesondere bei der Beteiligung der Kornea zu schweren funktionellen Störungen führen können. Einen Abwehrmechanismus im Rahmen der angeborenen Immunantwort stellen antimikrobielle Peptide (AMP) da. Fabian Garreis fasst Ergebnisse seiner Forschungsarbeit über antimikrobielle Peptide an der Augenoberfläche zusammen.

Presbyopiebehandlung mit Konduktiver Keratoplastie (CK)

Presbyopiebehandlung mit Konduktiver Keratoplastie (CK)

Emmetrope Patienten mit beginnender Altersweitsichtigkeit und leicht hyperope Patienten machen immer häufiger Gebrauch von einer chirurgischen Therapie: Die Konduktive Keratoplastie (CK) ist ein Verfahren zur Verstärkung der Hornhautbrechkraft mittels thermischer Schrumpfung der Kollagenfibrillen und wurde bereits 2004 in den USA zur Presbyopiebehandlung zugelassen. Dr. Omid Kermani erläutert das CK-Verfahren und stellt Ergebnisse vor.

Therapeutisches Vorgehen bei Verätzungen

Therapeutisches Vorgehen bei Verätzungen

Zur Notfallbehandlung von Haut und Augen
Unfälle beim Umgang mit chemischen Substanzen stellen ein großes Problem in der Notfallmedizin dar. Entscheiden in der Behandlung von Haut- und Augenverätzungen sind der rasche Einsatz und einen hohe Effektivität der zur Neutralisation eingesetzten Substanzen. Dr. Hans-Walter Roth beschreibt neuere praktische Erfahrungen im Notfalleinsatz bei Haut- und Augenverätzungen.

Re-LASIK durch kombinierte Ablation

Re-LASIK durch kombinierte Ablation

Fraktionierte Abtragsprofile auf Flap-Unterseite und im stromalen Bett
Präzision der Ergebnisse und große Sicherheit haben die LASIK zur häufigsten refraktiven Operation gemacht. Die meisten Komplikationen können in der Regel ohne Verlust an bestkorrigierter Sehschärfe beherrscht werden. Die postoperative Keratektasie hingegen ist ein seltenes, aber bedrohliches Ereignis. Um das Risiko einer ­iatrogenen Keratektasie nach LASIK zu minimieren, wurde ein neuartiger Flaphalter entwickelt, der eine Eye‑Tracker kontrollierte Laserablation von sphärischer und astigmatischer Korrektur auf der Unterseite des Flaps sowie der fraktionierten höheren Aberrationen im stromalen Bett ermöglicht. Dr. Gerold Fiedler und Dr. Suphi Taneri stellen das Verfahren und die Ergebnisse vor.