Aus der aktuellen Ausgabe

Steuern auf das Erbe ab 2009

Wesentliche Änderungen durch das Erbschaftsteuerreformgesetz
In den vergangenen zehn Jahren hat sich das Erbschaftsteueraufkommen verdoppelt und betrug zuletzt über vier Milliarden Euro, Tendenz steigend. Wenn der Erblasser sich nicht frühzeitig Gedanken über die Gestaltungsmöglichkeiten zur Minimierung der steuerlichen Folgen gemacht hat, müssen seine Erben eventuell mit erheblichen finanziellen Einbußen rechnen. Dipl.-Volkswirt Dr. Hans-L. Dornbusch erläutert wesentliche Änderungen durch das Erbschaft­steuerreformgesetz und gibt einige Beispiele samt Verweisen auf Rechtsgrundlagen.

OCT-gestützte Indikationen zur ­Pars-plana-Vitrektomie

Die optische Kohärenztomographie (OCT) eignet sich zur Verlaufskontrolle von Netzhauterkrankungen, zur Indikationsstellung für Operationen und zur Beurteilung von Therapieerfolgen. Auch für die Indikationsstellung der Pars-plana-Vitrektomie und für die postoperative Verlaufskontrolle ist die OCT von besonderer Bedeutung. Priv.-Doz. Dr. Regine Augsten und Prof. Dr. Ekkehart Königsdörffer erläutern die wichtigsten Indikationen für die OCT.

Makuladiagnostik mit dem EYECUBE

Zur Darstellung dreidimensionaler OCT-Scans
Der EYECUBE stellt eine Weiterentwicklung der digitalen Integrationsmethode (DIM) dar und dient der übersichtlichen Darstellung dreidimensionaler OCT-Scans. Bisher wurden die verschiedenen diagnostischen Verfahren separat und zum Teil durch viele Einzelscans bewertet. Mit dem EYECUBE können automatisch alle bildgebenden Verfahren der Makula auf einen Blick dargestellt werden. Priv.-Doz. Dr. Andrea Hassenstein und Frank Scholz stellen das neue Verfahren vor.

Kongress AAD 2009

Kongress AAD 2009

Interview mit Prof. Dr. Bernd Bertram
„Augenheilkunde im Spannungsfeld zwischen notwendiger und optimaler Versorgung“ lautet das Thema der diesjährigen Augenärztlichen Akademie (AAD), die als gemeinsame Fortbildungsveranstaltung von BVA und DOG vom 10. bis 14. März ihr zehnjähriges Jubiläum im Congress Center Düsseldorf feiert. DER AUGENSPIEGEL sprach mit dem 1. BVA-Vorsitzenden Prof. Dr. Bernd Bertram über Themen und Herausforderungen.

Zur 171. RWA-Versammlung in Köln

Zur 171. RWA-Versammlung in Köln

Gemeinsame Wege in die ­ophthalmologische Zukunft
Unter dem Hauptthema „Gemeinsame Wege in die ophthalmologische Zukunft – Kooperation und Loyalität“ fand Ende Januar die 171. Versammlung des Vereins Rheinisch-Westfälischer Augenärzte (RWA) in Köln statt. Ganz im Zeichen dieses Mottos war das diesjährige Programm nicht nur auf das Vermitteln neuesten, evidenz-basierten Fachwissens ausgerichtet, sondern stellte sich auch den aktuellen gesundheitspolitischen Fragen: Der Arzt im Spagat zwischen knappen finanziellen Ressourcen und der Loyalität seinem Patienten gegenüber. Von Katica Djakovic.

Okuläre Allergien

Allergische Bindehauterkrankungen umfassen ein weites Spektrum unterschiedlicher Krankheitsbilder, das von der saisonalen (Rhino-) Konjunktivitis bis zur problematisch verlaufenden Keratokonjunktivitis vernalis und atopischen Keratokonjunktivitis reicht. Da letztgenannte Krankheitsbilder eine schwerwiegende Hornhautbeteiligung mit dauerhaften Schäden aufweisen können, sind prompte Diagnose und adäquate Betreuung notwendig. Prof. Dr. Uwe Pleyer erläutert verschiedene allergische Krankheitsformen und zeigt diagnostische Verfahren und Therapiemöglichkeiten auf.

Augenmanifestationen bei PSV

Primäre systemische Vaskulitiden (PSV) können in den letzten Jahren besser erkannt und behandelt werden, auch wenn ihre Pathogenese bisher nur teilweise aufgeschlüsselt werden konnte. Der Augenarzt kann mit dem ersten Symptom einer PSV konfrontiert werden, wenn er zum Beispiel eine Skleritis, Keratitis, Pseudotumor orbitae oder Optikusneuropathie diagnostiziert. Ihm kommt eine wichtige Lotsenfunktion zu, denn die okuläre Manifestation einer PSV kann sinnvoll und kompetent nur interdisziplinär betreut werden. Ein Beitrag von Dr. Bernhard Nölle.

Komplikation nach intravitrealer Injektion

Die Zahl der intravitrealen Injektionen hat in den letzten Jahren massiv zugenommen. Wie bei allen invasiven Maßnahmen am Auge existiert auch bei diesen Eingriffen ein Risiko für intravitreale Entzündungen. So sind nach intravitrealen Injektionen sterile Entzündungen beschrieben worden, die als toxische Vitritis (ToVi) mit toxischen anterioren Segment Syndrom (TASS) bezeichnet werden können. Dr. Thomas Neß beschreibt Fälle toxischer Reaktion nach intravitrealer Injektion.