Aus der aktuellen Ausgabe

Patientenzufriedenheit nach Mix & Match

Multifokale Intraokularlinsen (MIOL) stellen die einzige Option für diejenigen Patienten dar, die nach einer Kataraktoperation von jedweder Brille unabhängig sein wollen. Beim Mix & Match wird eine Linse mit guten Eigenschaften für die Ferne und in das ferndominante Auge implantiert und eine Linse mit optimalen Leseeigenschaften in das andere. Priv.-Doz. Dr. Werner W. Hütz erläutert die Bedeutung der Patientenaufklärung für die Zufriedenheit mit dem neuen Seheindruck.

Tauchen mit Schwimmbrillen

Aktuelle Untersuchungsergebnisse zur möglichen Gefährdung der Augen
Zur Verhinderung eines Barotraumas warnte die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) im Jahre 2005 davor, mit Schwimmbrille nicht tiefer als 60 cm zu tauchen. In der Folge konnten viele Kinder und Jugendliche nicht am Schwimmunterricht im Schulsport und in Schwimmvereinen teilnehmen, wenn Strecken- oder Tieftauchen auf zwei bis drei Meter auf dem Plan standen. Eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe beschloss nach Absprache mit der DLRG, durch Tauchversuche die Gefährdungsgrenze für die Augen beim Tauchen mit Schwimmbrillen auszuloten. Dr. Dieter Schnell stellt die Untersuchungsergebnisse vor.

Kongress DOG 2008

Kongress DOG 2008

Interview mit Prof. Dr. Frank G. Holz
Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) lädt vom 18. bis 21. September zu ihrer 106. Jahrestagung ins Estrel Hotel nach Berlin ein. Unter dem Schwerpunktthema „Perspektiven der Augenheilkunde – Innovationen für mehr Lebensqualität“ sollen neue diagnostische Strategien und therapeutische Konzepte diskutiert werden. DER AUGENSPIEGEL sprach mit dem diesjährigen DOG-Präsidenten Prof. Dr. Frank G. Holz über die anstehende Tagung.

Kongress ESCRS 2008

Kongress ESCRS 2008

Interview mit Prof. Dr. Gerd U. Auffarth
Vom 13. bis 17. September tagt die European Society of Cataract and Refractive Surgeons (ESCRS) im Internationalen Congress Centrum in Berlin. Mit Prof. Dr. Gerd U. Auffarth (Heidelberg) und Prof. Dr. Manfred Tetz (Berlin) gehören seit 2005 zwei Vorstandsmitglieder der Deutschsprachigen Gesellschaft für Intraokularlinsen-Implantation, Interventionelle und Refraktive Chirurgie (DGII) dem ESCRS-Vorstand an, Prof. Dr. Thomas Kohnen (Frankfurt) ist kooperierendes ESCRS-Vorstandsmitglied. DER AUGENSPIEGEL sprach mit ESCRS-Vorstandsmitglied und diesjährigem DGII-Tagungspräsidenten Prof. Dr. Gerd U. Auffarth über den ESCRS-Kongress.

Zum 14. Berliner Immunologie Seminar  (BIS)

Zum 14. Berliner Immunologie Seminar (BIS)

Therapie bei Augenentzündung
Das Berliner Immunologie Seminar (BIS) wird jährlich von der Universitäts-Augenklinik Charité unter der Leitung von Prof. Dr. Uwe Pleyer ausgerichtet und widmet sich aktuellen Aspekten von entzündlichen Augenerkankungen. Das 14. Seminar fand Ende Mai unter dem Schwerpunktthema „Therapie bei Augenentzündung – Vom Bewährten zum Neuen“ statt. Ein zusammenfassender Bericht von Priv.-Doz. Dr. Dieter E. Moeller.

Für eine facharztzentrierte Versorgung

Für eine facharztzentrierte Versorgung

Interview mit Dr. Thomas Scharmann
Die endgültige Entscheidung über die Weiterentwicklung der Honorare der niedergelassenen Fach- und Hausärzte steht in diesem Monat an. Doch die Fachärzte sprechen noch immer nicht mit einer Stimme. Wie sie dennoch ihre Interessen wahren wollen, erläutert Dr. Thomas Scharmann, Augenarzt und Vorsitzender des Deutschen Facharztverband (DFV), im Gespräch mit dem AUGENSPIEGEL.

Katarakt im Kindesalter

Die Häufigkeit einer Linsentrübung ist im Kindesalter im Vergleich zum fortgeschrittenen Lebensalter zwar bedeutend geringer, die Nachbehandlung eines kindlichen Kataraktpatienten jedoch wesentlich intensiver. Betroffene Kinder erleiden eine Einschränkung ihrer Lebensqualität, die der von Kindern mit schweren Systemerkrankungen entspricht. Prof. Dr. Wolf A. Lagrèze erläutert die wichtigsten Fragestellung, die sich bei der Behandlung dieser Kinder ergeben.

Uveitis im Kindesalter

Eine Uveitis wird bei Kindern insgesamt seltener beobachtet als bei Erwachsenen. Unterschiede zur Uveitis bei Erwachsenen finden sich auch in der Häufigkeit und Art der assoziierten Erkrankungen, bei den möglichen Komplikationen und auch in der Therapie, bei der auf bestimmte altersspezifische Nebenwirkungen spezielle Rücksicht genommen werden muss. Dr. Christoph Tappeiner, Dr. Carsten Heinz, Dr. Martin Rösel und Prof. Dr. Arnd Heiligenhaus erläutern verschiedene Uveitisformen und deren Therapieoptionen bei Kindern

Gentherapie bei EOSRD

Zur Behandlung schwerer frühkindlicher und juveniler Netzhautdystrophien
Schwere frühkindliche und juvenile Netzhautdystrophien (EOSRD) beschreiben eine Gruppe von meist autosomal rezessiven erblichen Netzhauterkrankungen, deren Symptomatik bereits bei Geburt besteht, aber eine variable Expression zeigen. Die Problematik der EOSRD liegt in der großen klinischen und genetischen Heterogenität. Bisher wurden 180 verschiedene Gene als Auslöser für retinale Degenerationen identifiziert. Dipl. Biol. Dr. Markus N. Preising, Dr. Dr. Knut Stieger und Prof. Dr. Birgit Lorenz stellen klinische Versuche und Studien vor, die die Gentherapie zur Behandlung von Netzhautdystrophien nutzbar machen sollen.

Einkommensteuerliche Vergünstigungen

Bei Veräußerung oder Aufgabe einer Augenarzt-Praxis 2008
Der bei Veräußerung oder Aufgabe einer Augenarzt-Praxis entstehende Buchgewinn unterliegt der Einkommensbesteuerung (§ 16 EStG). Das ist für den Praxisinhaber, insbesondere wenn er seine Praxis aus Altersgründen nicht mehr weiterführen kann oder will, ein Kostenfaktor, den er häufig nicht in Rechnung stellt und der ihn insofern unvorbereitet trifft. Mangelnde Vorsorge für diesen Fall bringt nicht selten erhebliche Probleme für die Betroffenen mit sich. Dipl.-Volkswirt Dr. Hans-L. Dornbusch gibt einige Beispiele samt Verweisen auf Rechtsgrundlagen zur einkommensteuerlichen Vergünstigungen bei Veräußerung oder Aufgabe einer Augenarzt-Praxis.