Aus der aktuellen Ausgabe

Facharztausbildung in Kenia

Facharztausbildung in Kenia

Erfahrungen aus dem Department of Ophthalmology an der University of Nairobi
Zunehmend wird nach abgeschlossenem Studium die Facharztausbildung auch außerhalb Deutschlands absolviert. Dr. Sebastian Briesen hat seine Ausbildung in Nairobi im August 2008 mit Auszeichnung abgeschlossen und ist seit September letzten Jahres als Ophthalmic consultant an einer mittelgroßen Klinik mit Schwerpunkt auf Vorderaugenabschnittschirurgie in Mombasa beschäftigt. Im Folgenden berichtet er über die Facharztausbildung in Kenia.

AAD: Zur 10. Augenärztlichen Akademie Deutschland in Düsseldorf

AAD: Zur 10. Augenärztlichen Akademie Deutschland in Düsseldorf

Proteste, Patienten & Politiker
Mit gut 6.000 Kongressteilnehmern verzeichnete die 10. Augenärztliche Akademie Deutschland, die in diesem Jahr vom 10. bis 14. März in Düsseldorf tagte, einen neuen Besucherrekord. Mit dem Hauptthema „Augenheilkunde im Spannungsfeld zwischen notwendiger und optimaler Versorgung“ war die Frage in den Mittelpunkt gestellt, wie in Zeiten wachsenden ökonomischen Drucks das sinnvoll Machbare definiert und auch finanziert werden kann. Neben der sachlichen Auseinandersetzung über die veränderten Rahmenbedingungen des Faches bot das berufspolitische Gespräch mit Vertretern der Pateien einen willkommenen Anlass für hitziges Aufbegehren angesichts der aktuellen Honorareinbußen durch die RLV. Ein Bericht von Ulrike Lüdtke.

Der Patient im Mittelpunkt

Patientenveranstaltungen zur AAD
Im Rahmen der AAD fanden auch in diesem Jahr erneut zwei Patientenveranstaltungen statt, die vom BVA in Zusammenarbeit mit dem Initiativkreis zur Glaukomfrüherkennung sowie der Pro Retina Deutschland e.V. durchgeführt wurden. Dr. Ronald D. Gerste und Ute Palm, Vertreter der beiden Patientenorganisationen, fassen die Eindrücke der Veranstaltungen zusammen.

Einsatz von Kontaktlinsen unter Extrembedingungen

Der Ausgleich einer Fehlsichtigkeit durch eine Kontaktlinse kann unter Extrembedingungen wie Fliegen, Tauchen oder Bergsteigen Vorteile bieten, wenn gewisse Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden. Dr. Rüdiger Schwartz hat mit potenziellen Astronauten und Kosmonauten an zahlreichen Parabelflügen gemeinsam teilgenommen, um ophthalmologische Untersuchungen, wie zum Beispiel die Augeninnendruckmessung, durchzuführen. Im Folgenden diskutiert er den Einsatz von Kontaktlinsen in unterschiedlichen Extremsituationen.

Software zur KL-Befunddokumentation

Zur standardisierten Erfassung von kontaktlinseninduzierten Veränderungen
Für die Kontaktologie ergeben sich, wie auch bei allen anderen Teilbereichen der Augenheilkunde, immer höhere Anforderungen an das Qualitätsmanagement. Hierzu gehört die adäquate Dokumentation von Mikroveränderungen an der Augenoberfläche oder gar das Auftreten von kontaktlinsenassoziierten Komplikationen. Dr. Clemens Jürgens stellt in Zusammenarbeit mit Beatrice Rudolph, Rico Großjohann und Prof. Dr. Frank Tost den Einsatz von softwarebasierter grafischer Befunddokumentation vor.

Differenzialdiagnostische Aspekte des Kontaktlinsenschadens

Teil 1: Lider, Bindehaut, Lederhaut
Kontaktlinsen sind eine wichtige Sehhilfe in der Behandlung der Refraktionsanomalie und finden in der Therapie zahlreicher Augenerkrankungen Anwendung. Andererseits können sie als Fremdkörperreiz auch Komplikationen im Bereich der vorderen Augenabschnitte auslösen. Häufig finden sich an Lidern, Bindehaut und Hornhaut pathologische Veränderungen, die abzuklären sind. Dr. Hans-Walter Roth, Dr. Alice Nietgen und Dr. Gregor Nietgen zeigen differenzialdiagnostische Aspekte des Kontaktlinsenschadens auf.

„Mein Augenarzt kann mehr…“

„Mein Augenarzt kann mehr…“

Zwei zentrale Fragen zur wirtschaftlichen Zukunft beherrschen derzeit eine Vielzahl von niedergelassenen Augenärzten: Wie können die Einnahmen bei gesetzlich Versicherten wieder „normalisiert“ werden und wie können IGeL- und Privatleistungen in der Praxis besser angeboten werden? Dr. Johannes Bräuning erläutert die BVA-Kampagne „Max“, die in der Praxis dem Marketing und Lobbying dienen soll.

Fortbildung in Leipzig

Fortbildung in Leipzig

Zur Jahrestagung der Sächsischen Augenärztlichen Gesellschaft (Teil 2)
Zur Jahrestagung der Sächsischen Augenärztlichen Gesellschaft hatte Prof. Dr. Peter Wiedemann, Ordinarius für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Leipzig, im vergangenen November ins Congress Center Leipzig geladen. Rund 600 Teilnehmer folgten der Einladung zur Tagung, die ein umfassendes Programm in acht wissenschaftlichen Sitzungen mit 56 Beiträgen von Referenten aus dem gesamten Bundesgebiet sowie Nachbarländern bot. Ein Bericht von Dr. Udo Hennighausen.

Neue Behandlungsstrategien bei ­epibulbären Tumoren

Mit etwa 30 neu diagnostizierten epibulbären Melanomen und gering weniger Plattenepithelkarzinomen pro Jahr in Deutschland sind bösartige Tumoren sehr selten. Diese können einen lebensbedrohenden Verlauf nehmen. Bei allen epibulbären Läsionen sollte deshalb ein bösartiger Tumor ausgeschlossen werden. Da eine nicht sachgemäße Vorbehandlung häufiger zu Rezidiven und zu Metastasen führt, müssen verdächtige Befunde möglichst unbehandelt einem ophthalmolo-onkologischen Zentrum mit allen erforderlichen Therapieoptionen zugeführt werden. Prof. Dr. Klaus-Peter Steuhl fasst neue Behandlungsmethoden bei epibulbären Tumoren zusammen.