ZVV: Kombination von Anti-VEGF und Laserphotokoagulation
Bessere Sehprognose durch Kombinationsbehandlung ischämischer Netzhautareale
Entsprechend der Studienergebnisse der Central Vein Occlusion Study Group ist bei einem Zentralvenenverschluss (ZVV) die Laserphotokoagulation der Netzhautperipherie nur bei einem ischämischen RVV mit aktiven Neovaskularisationen indiziert und soll eine Glaskörpereinblutung oder die Entwicklung eines Sekundärglaukoms verhindern. Nicht untersucht wurde in dieser Studie, ob eine selektive Laserphotokoagulation der ischämischen peripheren Netzhautareale zu einem besseren Endvisus oder einer signifikanten Reduktion der benötigten intravitrealen Injektionen führt. Diese Fragestellung stand in der an der Universitäts-Augenklinik Leipzig initiierten CoRaLa-Studie (Ranibizumab combined with selective peripheral laser photocoagulation for treatment of central retinal vein occlusion) im Mittelpunkt. Priv.-Doz. Dr. Matus Rehak, PhD, (Leipzig) fasst die jüngsten Ergebnisse der klinischen Pilotstudie zusammen.

