Zirkulierende Tumorzellen bei uvealen Melanomen – ein neues diagnostisches Tool?
Das uveale Melanom ist der häufigste primär intraokulare Tumor des Erwachsenen, wobei es bei etwa 50 Prozent der betroffenen Patienten im Verlauf ihrer Erkrankung zu einer systemischen Metastasierung kommt, für die derzeit keine effektiven Therapieformen existieren. Die Metastasierungsrate zeigt sich unverändert, so dass trotz Fortschritten in der Behandlung des primären Tumors bei uvealen Melanomen nur eine geringe Überlebenszeit besteht. Als einer der wichtigsten prognostischen Marker wird die Monosomie-3 verwendet. Priv.-Doz. Dr. Julia Lüke, Dr. Aysegül Tura, Priv.-Doz. Dr. Matthias Lüke und Prof. Dr. Salvatore Grisanti (Lübeck) berichten über eigene Studien zu zirkulierenden malignen Zellen als neuem diagnostischen Tool bei der Identifikation und im Rahmen der Behandlung von Hochrisikopatienten, bei denen eine metastatische Absiedlung wahrscheinlich ist.

