Stumpfe Augenverletzungen, beispielsweise durch den direkten Aufprall eines großen Balles wie beim Fußballspiel, können verschiedene Verletzungsmuster hervorrufen, so auch traumatische Makulaforamina, von denen Kinder aufgrund des noch anliegenden Glaskörpers häufiger betroffen sind. Eine weitere Besonderheit ist, dass Kinder – wohl wegen des noch nicht ausgewachsenen Gesichtsschädels – weniger gut geschützt sind als Erwachsene. Dennoch lässt sich im Unterschied zu Makulaforamina im Erwachsenenalter oft auch ein günstiger Spontanverlauf beobachten.Dr. Susanne Kaskel-Paul und Ioannis Papazoglou (Lüdenscheid) stellen drei Fälle von jungen Patienten mit traumatischem Makulaforamen vor, die zwischen 2011 und 2014 die Lüdenscheider Augenklinik aufsuchten.