Congenitale Fibrosesyndrome der extraokulären Muskeln
Die Congenitalen Fibrosesyndrome der extraokulären Muskeln (CFEOM) stellen seltene, nicht-progrediente Veränderungen dar, die charakterisiert sind durch inkomitanten Strabismus, mit häufig divergent nach unten stehenden Augen, einer kompensatorischen Kinnhebung und einer Ptosis oder Pseudoptosis. Das Erkennen und die Zuordnung dieser Krankheitsbilder sind von Bedeutung, um ein angemessenes chirurgisches Vorgehen zu planen und die Kopffehlhaltung zu verringern. Prof. Dr. Günther Rudolph und Michael F. Nentwich stellen die klinische und molekulargenetische Klassifikation der congenitalen Fibrosesyndrome dar.

