Autor: Katica Djakovic

Kongress ÖOG 2010

Kongress ÖOG 2010

Interview mit Prof. Dr. Günther Grabner

Vom 13. bis 15. Mai findet in Zell am See die 51. Tagung der Österreichischen Ophthalmologischen Gesellschaft (ÖOG) statt. DER AUGENSPIEGEL sprach mit Prof. Dr. Günther Grabner über seine Ziele in den kommenden Jahren und seine Vorstellungen von der ÖOG, nicht nur als wissenschaftliche Gesellschaft, sondern als gesellschaftspolitisch wirkende Vereinigung.

Qualitätsmanagement auf europäischer Ebene

Qualitätsmanagement auf europäischer Ebene

Europäisches Projekt zur Entwicklung evidenzbasierter Qualitätsrichtlinien

Mit dem innovativen, europäischen Projekt EUREQUO werden Ergebnisse refraktiver und kataraktchirurgischer Eingriffe in jeweils nationalen Registern gesammelt und ausgewertet. Ziel ist die Entwicklung evidenzbasierter europäischer Qualitätsrichtlinien. Profitieren kann jeder teilnehmende Augenarzt. Silke Höhler (M.A.) und Prof. Dr. Thomas Kohnen erläutern das Projekt.

Zum 1. Internationalen Homburger Hornhauttag

Zum 1. Internationalen Homburger Hornhauttag

Wissenschaftlicher Austausch zu kornealen Erkrankungen

Zum ersten Internationalen Homburger Hornhauttag hatte Prof. Dr. Berthold Seitz, Direktor der Klinik für Augenheilkunde am Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS), anlässlich des zehnjährigen Bestehens der LIONS-Hornhautbank Saar-Lor-Lux, Trier/Westpfalz in Homburg/Saar im März eingeladen. Mehr als 300 Teilnehmer folgten der Einladung zur Fortbildungsveranstaltung. Dr. Frank Schirra und Prof. Dr. Berthold Seitz fassen die Tagungsthemen zusammen.

Interview mit Prof. Dr. G. K. Lang zum World Ophthalmology Congress (WOC) 2010

Interview mit Prof. Dr. G. K. Lang zum World Ophthalmology Congress (WOC) 2010

„Wir sind auf der Zielgeraden”
Im Juni tagt in Berlin mit dem World Ophthalmology Congress (WOC®) 2010 der weltweit größte ophthalmologische Kongress, unter dessen Dach auch die Augenärztliche Akademie Deutschland (AAD) und die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) zu ihrer jährlichen Fachtagung einladen. DER AUGENSPIEGEL sprach mit dem Direktor der Universitäts-Augenklinik Ulm, Prof. Dr. Gerhard K. Lang, der als Kongresspräsident in diesem Jahr nicht nur der DOG vorsteht, sondern auch dem zweijährlich stattfindenden WOC, über den Stand der Vorbereitung zum Weltkongress.

Zum 2. MedTech–Forums in Brüssel

Zum 2. MedTech–Forums in Brüssel

Medizinische Versorgung verbessern
Anlässlich des 2. MedTech–Forums in Brüssel diskutierten EU-Kommissionsmitglieder, internationale Politiker, Mitarbeiter der Industrie für Medizinprodukte und Ärzte über die Notwendigkeit eines breiteren Zugangs zu modernen Medizinprodukten. Ziel sei: eine bessere medizinische Versorgung der Patienten sowie verbesserte Arbeitsbedingungen für Ärzte. Veranstalter war der Europäische Dachverband der Medizinprodukteindustrie, Eucomed. Ein Bericht von Dr. Sibylle Scholtz.

Effekte der Lasertherapie auf die retinale Morphologie

Trotz neuerer Therapieansätze gilt die Lasertherapie weiterhin als Standardtherapie beim diabetischen Makulaödem. In einer Studie wurden nun die unmittelbaren Effekte einer Lasertherapie auf die Morphologie der Makula mittels neuer OCT-Technologie untersucht, um Aufschluss über die genaue Wirkungsweise der seit mehreren Jahrzehnten angewandten Behandlungsmethode zu erhalten. Dr. Matthias Bolz fasst die Ergebnisse der Diabetic Retinopathy Research Group Vienna zusammen.

Gentherapie bei Mutationen im RPE65-Gen

Klinische Studie zum Gentransfer mit adeno-assoziierten viralen Vektoren
Derzeit laufen die Vorbereitungen für ein internationales Projekt zur gentherapeutischen Behandlung frühkindlicher Netzhautdegeneration aufgrund von Mutationen in dem Gen RPE65. Maßgeblich beteiligt an dem klinischen Phase-I-Versuch, der in diesem Jahr zusammen mit der Universität Nantes, Frankreich, durchgeführt wird, ist die Universitäts-Augenklinik Gießen. Dr. Dr. Knut Stieger, Dr. Markus Preising, Dr. Christoph Friedburg und Prof. Dr. Birgit Lorenz stellen das Forschungsprojekt vor.

Die retinale Ganglienzelle: Zellstress und Neuroprotektion

Zahlreiche Faktoren tragen im Rahmen der vielfältigen metabolischen Gefäß- und weiteren Prozesse zu der komplexen Pathogenese von Ganglienzellen bei. Faktoren, die über Jahre akkumulieren und bei älteren sowie bei multimorbiden Patienten zu komplexen sich selbstverstärkenden negativen Rückkopplungen und zum Zelluntergang führen. Prof. Dr. Richard H. W. Funk erläutert das pathophysiologische Zusammenspiel, in dem die Neuroprotektion einen möglichen Ansatz darstellt.