Kurznachrichten

Knappschaftskrankenhaus Bochum eröffnet interdisziplinäres Forschungslabor

Am Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum wurde ein interdisziplinäres Forschungslabor eröffnet: die Einrichtung wird zur klinisch-orientierten Grundlagenforschung gemeinschaftlich von den Kliniken für Augenheilkunde, Chirurgie sowie Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie genutzt, teilte das Universitätsklinikum mit.

Forschungsprojekt zur Signalübertragung in der Netzhaut

Ein internationaler Forscherverbund, dem auch ein Homburger Wissenschaftler angehört, untersucht die Signalübertragung in den Synapsen der Netzhaut. Aus den Forschungsergebnissen erhoffen sich die Wissenschaftler auch neue Erkenntnisse über die Ursachen von Netzhauterkrankungen. Die beteiligten Teams werden vom International Human Frontier Science Program (HFSP) drei Jahre lang mit 350.000 US-Dollar jährlich gefördert.

PDT: Dokumentationsprüfung wird ausgesetzt

Augenärzte, die photodynamische Therapien (PDT) zur Behandlung krankhafter Gefäßneubildungen am Augenhintergrund durchführen, sind bis zum 30. Juni 2014 von der Pflicht zur Teilnahme an Dokumentationsprüfungen befreit, teilte die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) mit. Diese Regelung, die die KBV mit dem Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in der Qualitätssicherungsvereinbarung zur PDT getroffen hat, ist seit dem 1. Juli in Kraft und gilt zunächst bis zum 30. Juni 2014.

Abstimmungsvorgang zwischen Gleichgewichtssinn und Auge verstanden

Damit unser Auge ein scharfes und ruckelfreies Bild liefert, muss es eng mit dem Gleichgewichtssinn gekoppelt sein. Ist die Abstimmung gestört, kommt es zu unscharfem Sehen und Schwindelgefühlen. Ob Nervenzellen dieser Einheit Informationen über den Beginn oder die Dauer einer Kopfbewegung an die Augenmuskeln leiten, hänge von einem einzigen Membran-Kanaltyp und der Vernetzung der Zellen untereinander ab, so das Ergebniss von Studien einer Forschergruppe aus München.

Therapieansatz für das humane Usher-Syndrom nachgewiesen

Wissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) haben erstmals einen Therapieansatz für das Usher-Syndrom nachgewiesen, einer rezessiv vererbte Krankheit mit sehr vielfältigem Erscheinungsbild. In schwerwiegenden Fällen werden die Betroffenen taub geboren und leiden ab der Pubertät an einer Degeneration der Netzhaut, die zur völligen Erblindung führt, berichtet die Universität Mainz.

Urlaubstipps vom Augenarzt – Reisen ohne Stress für die Augen

Wer die Koffer packt, um in fernen Ländern die ersehnte Erholung zu genießen, sollte dabei auch an seine Augen denken, empfiehlt der Berufsverband der Augenärzte, denn ein guter UV-Schutz sei wichtig, unabhägig davon, ob man den Urlaub in den Bergen oder am Strand verbringt. Dr. Gerald Böhme vom Berufsverband der Augenärzte gibt einige Tipps, damit der Urlaub auch für die Augen ohne Stress verläuft und erholsam wird:

Forschungserfolg bei Progressiver Supranukleärer Blickparese (PSP)

Ein internationales Konsortium aus Biowissenschaftlern berichtet in der Online-Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift „Nature Genetics“ über die Identifizierung von Genen, die durch Fehlfunktion zur Entstehung der neurodegenerativen Krankheit „Progressive Supranukleäre Blickparese“ (PSP) beitragen. Wie die Universität Gießen mitteilt, wurde das Konsortium von den Professoren Günter Höglinger, Neurologische Klinik in Marburg, und Ulrich Müller, Direktor des Instituts für Humangenetik der Universität Gießen, initiiert und zusammen mit amerikanischen Kollegen geleitet.