Forscher der Universitätsmedizin Göttingen und des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie Martinsried haben Mechanismen in den retinalen Nervenzellen gefunden, die beim Sehen zwischen kleinen, kontrastreichen und großen, kontrastarmen Objekten unterscheiden lassen. Wie die Universität Göttingen mitteilt, konnten die Wissenschaftler zeigen, dass es zwei unterschiedliche Arten von Nervenzellen in der retinalen Netzhaut des Auges gibt: Die eine Art von Nervenzellen sei darauf spezialisiert, kleine Objekte zu erkennen. Andere Nervenzellen seien Experten beim Erkennen großer Objekte. Zusammen stellten diese Nervenzellen dem Gehirn die nötige Information zur Verfügung, um das Sehen und Unterscheiden von Objekten zu ermöglichen.