Aus der aktuellen Ausgabe

Augenprothesen aus Glas

Bei anophthalmischen Patienten ist die Kombination von bewährten Orbitaimplantaten und individuell designten Augenprothesen nach einer speziellen Formengeometrie eine optimale Therapie, um Form und Ästhetik wiederherzustellen. Entsprechend neuer Operationstechniken hat sich auch die Formengebung bei Kunstaugen verändert. Ein Beitrag von Stefan Birke.

IGeL: Gewinn für alle?

Mitarbeiter-Erfolgsbeteiligung bei Selbstzahlerleistungen
Trägt die zusätzliche Erfolgsvergütung von Mitarbeitern bei Selbstzahler- und IGeL-Leistungen zum Gewinn der Praxis und zum Benefit des Patienten bei oder drohen hierbei auch Fallstricke? Dr. Johannes Bräuning und Dr. Peter Heinz erläutern Umsetzungsmöglichkeiten in der Praxis.

FANCY-Studie: HLA-Matching in der Hornhauttransplantation

Zur Primärprävention von Abstoßungsreaktionen
Nach einer Hornhauttransplantation stellen Abstoßungsreaktionen das postoperative Hauptproblem dar. Eine Vielzahl aussagekräftiger Pilotstudien deutet darauf hin, dass HLA-Matching prinzipiell zur Primärprävention von Abstoßungsreaktionen geeignet ist. Um wissenschaftlich fundierte Antworten auf zentrale Fragen zu erhalten, wurde an der Universitäts-Augenklinik Freiburg in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Klinische Studien die FANCY-Studie konzipiert. Priv.-Doz. Dr. Daniel Böhringer und Prof. Dr. Thomas Reinhard stellen die Studie vor.

Änderungen der extrazellulären ­Matrix der Kornea bei Diabetes

Eine Reihe von Untersuchungen geben Hinweise auf einen protektiven Einfluss des Diabetes mellitus auf ophthalmologische Erkrankungen wie Keratokonus und Glaukom. An der Asklepios Klinik Nord-Heidberg in Hamburg wurde überprüft, von welchen Diabetes-Parametern die Veränderungen der biomechanischen Hornhauteigenschaften abhängen. Dr. Wiebke Niemeyer, K. Loge, Dr. A. C. Haller, Dr. K. Olivier, Prof. Dr. Dr. Wolfgang Wiegand undDr. Annette Hager fassen die Ergebnisse zusammen.

Interdisziplinäre Netzhautforschung und Gentherapie

Die interdisziplinäre Diskussion gentherapeutischer und molekularbiologischer Ansätze bei retinalen Degenerationen stehen im Mittelpunkt des jährlichen Pro Retina-Forschungskolloquiums, zu dem sich in diesem Jahr mehr als 150 Grundlagenforscher und Kliniker aus ganz Europa und den USA erneut in Potsdam trafen. DER AUGENSPIEGEL sprach mit Prof. Dr. rer. nat. Bernhard Weber, Leiter des Instituts für Humangenetik der Universität Regensburg, und Mitorganisator des 5. Potsdamer Meetings.

OP-Methoden zur Unterlidchirurgie

Fallbeispiele aus der Praxis
Im Bereich der Lidchirurgie gilt es, sowohl funktionelle und medizinische als auch ästhetische Probleme zu lösen. Eine für den Patienten ausgewählte, möglichst atraumatische Schnittführung zählt zu den besonderen Aufgaben in der Lidchirurgie. Dr. Heinz Thederan stellt einige OP-Beispiele am Unterlid vor, die sowohl medizinisch als auch ästhetisch indiziert sind.

Intelligente Implantate

Intelligente Implantate

Zum Symposium „Intelligente Implantate in der Augenheilkunde“ der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina trafen sich mehr als 30 Referenten und rund 120 Teilnehmer aus dem In- und Ausland zu einem interdisziplinären Gedankenaustausch. Prof. Dr. Rudolf F. Guthoff fasst die Schwerpunkte des Symposiums, das Ende April in Rostock-Warnemünde tagte, zusammen.

Optimierte chirurgische Therapie bei epiretinaler Gliose

Präoperative Diagnostik mittels hochauflösender OCT
Die Optische Kohärenztomographie (OCT) hat sich zum Standard der Diagnostik und Verlaufskontrolle von Makulaerkrankungen entwickelt. Indikationsstellungen zu chirurgischen Therapien wie dem Membranpeeling bei epiretinaler Gliose basieren bis heute jedoch vor allem auf klassischen Kriterien wie funduskopischem und fluoreszenzangiographischem Befund unter Berücksichtigung des Grades der Visusminderung oder Metamorphopsie. Mit der Einführung der hochauflösenden Optischen Kohärenztomographie (HD-OCT) wurden die Möglichkeiten der präoperativen Diagnostik noch einmal beträchtlich erweitert. Prof. Dr. Lars-Olof Hattenbach, Dr. Fabian Höhn, Gergana Fulle und Dr. Alireza Mirshahi zeigen die Vorteile auf und berichten über eigene Studienergebnisse.

Taktiles Denken

Unterricht in Deutschlands einzigem Gymnasium für Blinde und Sehbehinderte
Die Deutsche Blindenstudienanstalt e.V. in Marburg ist eine auf die speziellen Bedürfnisse von blinden und sehbehinderten Menschen ausgerichtete Bildungseinrichtung, die verschiedene Schul- und Berufsabschlüsse anbietet und der mit der Carl-Strehl-Schule das einzige grundständige Gymnasium für Blinde und Sehbehinderte in Deutschland angehört. Dr. Hannsjürgen Trojan besuchte den Unterricht und sprach mit Oberstudiendirektor Peter Rollenske über seine Tätigkeit als Gymnasiallehrer in den Fächern Chemie und Biologie.

Kongress DOG 2009

Kongress DOG 2009

Interview mit Prof. Dr. Peter Wiedemann
Zum 107. DOG-Kongress wird in diesem Jahr vom 24. bis 27. September ausnahmsweise nicht nach Berlin, sondern nach Leipzig geladen. Unter dem Schwerpunktthema „Lebenslang gut sehen – weil Augenärzte forschen, lehren, heilen und helfen“ sollen diagnostische Strategien und therapeutische Konzepte diskutiert werden, die für möglichst viele Menschen ein lebenslanges gutes Sehen ermöglichen. DER AUGENSPIEGEL sprach mit dem diesjährigen DOG-Präsidenten Prof. Dr. Peter Wiedemann.