Aus der aktuellen Ausgabe

Die XXIII. Zusammenkunft der Julius-Hirschberg-Gesellschaft in Heiden (Schweiz) Teil 2

Die XXIII. Zusammenkunft der Julius-Hirschberg-Gesellschaft in Heiden (Schweiz) Teil 2

Von Friedensnobelpreisträgern, Augenärzten und Medizinhistorikern
Im zweiten Teil des Nachberichtes zur XXIII. Zusammenkunft der Julius-Hirschberg-Gesellschaft in Heiden fasst Dr. Sibylle Scholtz die Vorträge der Referenten zu historischen Biografien, aber auch beispielsweise zum „bösen Blick“, dem Xenonphotokoagulator oder zu Themen wie dem Schicksal verfolgter Ophthalmologen während des Nationalsozialismus zusammen.

Sechsmonatsergebnisse nach Implantation einer akkommodativen IOL

Akkommodative Intraokularlinsen stellen eine Alternative zur multifokalen Technik dar. Eine solche mögliche Variante ist die Crystalens HD, eine neuartige akkommodierende IOL der vierten Generation, die durch das spezielle Haptikmaterial fest mit dem Kapselsack verwächst und durch ihr spezielles Design über die Tiefenschärfe ein Sehen in der Nähe und Ferne ermöglichen soll. Dr. Mark Tomalla fasst die Sechsmonatsergebnisse mit eigenem Patientenstamm zusammen.

„Aponeurosis repair“ oder Aponeurosenresektion?

Die transkutane Levatoraponeurosenresektion in der Therapie der involutiven Ptosis
Die Resektion der Levatoraponeurose des Musculus levator palpebrae ist die Standardmethode zur Korrektur der involutiven Ptosis. Im Gegensatz zur Resektion des Musculus levator palpebrae bei kongenitaler Ptosis gibt es in der Chirurgie der involutiven Ptosis keine Dosierungsempfehlungen. Es wird meistens empfohlen, eine „Refixation“ oder „Reparatur“ der Levatoraponeurose durchzuführen, da als Ursache der involutiven Ptosis eine Desinsertion oder Dehiszenz der Levatoraponeurose postuliert wird. Dr. Rüdiger Meinhold-Heerlein, Dr. Barbara Ophoff-Perret und Maria Mönch berichten über die Ergebnisse einer retrospektiven Analyse von Patientendaten der Augenklinik Essen-Werden.

Fall: Zur Problematik altitudinaler Gesichtsfeldausfälle

Eine plötzliche einseitige Sehverschlechterung und ein nahezu altitudinaler Gesichtsfelddefekt in der unteren Hälfte lassen ursächlich an eine vaskuläre Optikusneuropathie denken. Dr. Annette Sturm stellt die Notwendigkeit einer weiterführende Diagnostik dar, wenn bei scheinbar typischen Gesichtsfeldausfällen und Anamnese einer vaskulären Optikusneuropathie eine Diskrepanz zum Papillenbefund vorliegt.

Interdisziplinäre Diskussion von Augenmotilitätsstörungen

Interdisziplinäre Diskussion von Augenmotilitätsstörungen

Eine interdisziplinäre Fortbildung zum Thema Augenmotilitätsstörungen stand im Mittelpunkt der letzten Basler Fortbildungstage, zu der unter Vorsitz von Prof. Dr. Josef Flammer, Chefarzt der Augenklinik des Universitätsspitals Basel, der Verein zur Förderung der Weiterbildung in der Augenheilkunde eingeladen hatte. Rund 600 Augenärzte waren der Einladung zur Tagung gefolgt, über die Dr. Udo Hennighausen berichtet.

Zur diesjährigen AAD vom 3. bis 6. Juni unter dem Dach des WOC 2010

Zur diesjährigen AAD vom 3. bis 6. Juni unter dem Dach des WOC 2010

AAD „vertagt“ ihren Frühjahrskongress

Statt wie gewohnt im Frühjahr tagt die Augenärztliche Akademie Deutschland (AAD) in diesem Jahr ausnahmsweise sowohl zu einem späteren Zeitpunkt als auch an anderem Ort: Vom 3. bis 6. Juni lädt der Berufsverband der Augenärzte (BVA) im Rahmen des World Ophthalmology Congress (WOC) ins ICC nach Berlin ein. DER AUGENSPIEGEL sprach mit dem 1. BVA-Vorsitzenden Prof. Dr. Bernd Bertram (Aachen) über die Herausforderung, eine deutschsprachige Fort- und Weiterbildungsveranstaltung in einen internationalen Kongress zu integrieren und die Erwartungen im Vorfeld des von langer Hand vorbereiteten Kongresses.

Zur 172. RWA-Versammlung in Bonn

Zur 172. RWA-Versammlung in Bonn

„Augenheilkunde und Lebensqualität“

Trotz Sturmtief Keziban und Schneechaos kamen Ende Januar rund 500 Augenärzte zur 172. Versammlung des Vereins Rheinisch-Westfälischer Augenärzte (RWA) nach Bonn. Zu der zweitägigen Fortbildung, die in diesem Jahr unter dem Motto „Augenheilkunde und Lebensqualität“ stand, hatte Tagungspräsident Priv.-Doz. Dr. Ulrich Fries (Bonn) eingeladen. Neben wissenschaftlichen Vorträgen zum gesamten Themenspektrum der Augenheilkunde standen vor dem Hintergrund wirtschaftlich angespannter Zeiten auch Aspekte wie Kosten-Nutzen-Bewertung und Prozessoptimierung auf dem Programm. Von Katica Djakovic.

Korneale Biomechanik bei Patienten mit Rheumatoider Arthritis

Bis zu 25 Prozent der Patienten mit Rheumatoider Arthritis haben eine okuläre Beteiligung, in etwa zwei Prozent der Fälle kommt es zu einer primären Beteiligung der Hornhaut. Im Rahmen einer klinischen Untersuchung wurde überprüft, ob sich bei Patienten mit Rheumatoider Arthritis Auffälligkeiten der Biomechanik im Rahmen von Veränderungen des strukturellen Aufbaus der Hornhaut aufzeigen lassen. Melanie Heinke, Prof. Dr. Carl Erb (Abteilung Augenheilkunde, Schlosspark-Klinik Berlin), K. Krause, A. Baumann, H. Dietze (Technische Fachhochschule Berlin) sowie Dr. Christof Pohl und Dr. Rieke H. E. Alten (Innere Medizin II, Abteilung Rheumatologie, Schlosspark-Klinik Berlin) erläutern das Verfahren und stellen Ergebnisse vor.

Neue Wege zur Endophthalmitis-Prophylaxe

Experimentelle Studie zur intraokularen Anwendung von Moxifloxacin

Die bakterielle Endophthalmitis stellt mit einer Inzidenz von etwa 0,1 bis 0,5 Prozent eine seltene, aber auch eine der schwerwiegendsten Komplikationen nach Intraokularchirurgie dar. Zahlreiche mikrobiologische Untersuchungen deuten darauf hin, dass die prophylaktische, intracamerale Anwendung von Moxifloxacin zur Vermeidung von postoperativen intraokularen Infektionen wirksam sein kann. Dr. Marcus Kernt stellt die Ergebnisse einer experimentellen Studie vor, die seine Arbeitsgruppe an der Augenklinik der Ludwig-Maximilians-Universität München mit Moxifloxacin durchgeführt hat.

Allergien am Auge

Allergische Reaktionen zählen zu den häufigsten und am weitesten verbreiteten Krankheitsbildern in einer ärztlichen Praxis. Die exponierte Lage des Auges führt nach lokaler Exposition mit dem Allergen zur raschen Beteiligung der vorderen Augenabschnitte. Im folgenden Beitrag diskutieren Dr. Hans-Walter Roth, Dr. Gregor Nietgen und Dr. Alice Nietgen das subjektive Beschwerdebild, die typischen klinischen Befunde an Lidern und Bindehaut, ihre ätiologischen Komponenten sowie die Therapie.