Verfahren gegen Augenarzt eingestellt
Das Verfahren gegen einen niedergelassenen Augenarzt wegen fahrlässiger Tötung einer 67-jährigen Patientin wurde gegen Zahlung einer Geldstrafe eingestellt.
Das Verfahren gegen einen niedergelassenen Augenarzt wegen fahrlässiger Tötung einer 67-jährigen Patientin wurde gegen Zahlung einer Geldstrafe eingestellt.
Der BVA darf wegen einer einstweiligen Verfügung des Landgerichts Nürnberg Fürth vom 5.3.07 nicht weiter in der bisherigen Form über das Celler Urteil berichten.
Erosio corneae nach Tragen überalterter Weichlinse
Stereoskopisches Fernsehen ohne Hilfsmittel
Wer bislang ein dreidimensionales Fernsehvergenügen genießen wollte, musste unweigerlich zu einer Pappbrille greifen. Ein Oldenburger Technologie-Unternehmen hat das weltweit erste Fernsehgerät entwickelt, das ein dreidimensionales, extrem kontrastreiches und superscharfes Bild auf sein Plasma-Display zaubert. Dr. Werner D. Bockelmann hat sich dieses Wunderwerk angeschaut, das im Rahmen des unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten stehenden Wettbewerbs „Deutschland – Land der Ideen“ ausgezeichnet wurde.
Klinik und neue diagnostische Aspekte
Myogene Augenbewegungsstörungen in höherem Lebensalter können im Rahmen verschiedener neuromuskulärer Erkrankungen auftreten und weitere Organsysteme beeinträchtigen. Diagnostik und Therapie erfordern eine enge Zusammenarbeit zwischen Augenärzten und Neurologen. Dr. Viktoria Bau stellt die wesentlichen muskulären und neuromuskulären Erkrankungen dar, die im höheren Lebensalter eine Rolle spielen.
Zwar sind inzwischen über 30 Gene identifiziert, deren Defekt eine Retinitis pigmentosa (RP) auslösen kann. Dennoch gibt es bislang keine medizinisch anerkannte Therapie, die das Fortschreiten verhindern kann. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen haben die Krankheit jetzt mit einem wichtigen molekularen Mechanismus in Verbindung gebracht, dessen grundlagenwissenschaftliche Erkenntnis für die Entwicklung von Therapimöglichkeiten bedeutsam sein kann.
Studienteilnehmer gesucht
Die Leber Hereditäre Optikus-Neuropathie (LHON) ist eine seltene genetische Erkrankung, die zu einer Degeneration von Zellen in Sehnerv und Retina und damit innerhalb kürzester Zeit zur Erblindung führt. Gegenwärtig existiert weder ein Heilverfahren noch eine effektive Therapie zur Behandlung der Erkrankung, die überwiegend bei jungen Männern auftritt. Die Neurologische Klinik und die Augenklinik der Universität München führen in Zusammenarbeit mit der Firma Santhera die erste Therapiestudie bei LHON durch und suchen weitere Studienteilnehmer.
Gericht: Rezept ohne Unterschrift gültig
Erhält ein Patient von einem Augenarzt eine Brillenverordnung mit falschen Werten ausgehändigt, kann er später nicht von dem Augenoptiker wegen fehlerhaft angefertigter Gläser sein Geld zurückverlangen, sondern soll sich an den Arzt wenden, wie ein Urteil des Amtsgerichtes Wetter (Urt. v. 9.1.2006 – Az. 8 C 98/05) zeigt.
10 Regeln für den Weg zum Gesundheitsmanager
Im zunehmenden Wettbewerb spielen Werbung und Marketing auch für Arztpraxen eine immer größere Rolle. Noch vor wenigen Jahren galt Werbung als generell unärztlich und unethisch. Inzwischen wird die Arztpraxis immer mehr als Unternehmen in einem wachsenden Markt gesehen. Prof. Dr. rer. pol. Gerhard F. Riegl, Wegbereiter des ärztlichen Marketings in Deutschland, zeigt auf, wie aus einer augenärztlichen Praxis ein patientenfreundliches Profitcenter werden kann.
Eine wichtige augenärztliche Aufgabe ist es, Glaukompatienten und solche, bei denen ein erhöhtes Glaukomrisiko besteht, frühzeitig und möglichst vollständig zu erfassen. Inzwischen gibt es genügend evidenzbasierte Belege dafür, dass eine frühzeitige Erkennung mit anschließender adäquater Therapie das Fortschreiten der Erkrankung und somit letztlich auch die Erblindung verhindern kann. Prof. Dr. Dr. Jens Funk stellt ein mögliches Screening-Programm zur Detektion von Hochrisikopatienten für Glaukom vor.