Neues augenchirurgisches Schulungszentrum
Die Augenklinik des Klinikums der Universität München (LMU) bietet künftig sehr praxisnahe augenchirurgische Fortbildungskurse für angehende wie auch bereits praktizierende Fachärzte an.
Die Augenklinik des Klinikums der Universität München (LMU) bietet künftig sehr praxisnahe augenchirurgische Fortbildungskurse für angehende wie auch bereits praktizierende Fachärzte an.
Der Antikörper Ranibizumab, als Lucentis zur Behandlung der feuchten Form der Altersbedingten Makuladegeneration (AMD) zugelassen, führte in einer Studie zu einem dosisabhängigen Anstieg der Schlaganfallinzidenz, so der Hersteller Genentech in einem Dear Health Care Provider-Brief an amerikanische Augenärzte.
Für ein Projekt der Augenärztin Prof. Dr. med. Ines Lanzl (Klinikum rechts der Isar), das die Verbesserung der Wundheilung durch die Platzierung von Betastrahlern im Körper untersucht, stellt die Bayerische Forschungsstiftung 900.000 Euro zur Verfügung. Durch den Beitrag von industriellen Partnern erhöht sich der Gesamtumfang der Studie auf rund 1,8 Millionen Euro.
Im Glaskörper von Diabetikern haben amerikanische Wissenschaftler ein Protein entdeckt, das in der Pathogenese der diabetischen Retinopathie eine zentrale Rolle zu spielen scheint.
Derzeit startet die weltweit erste große Patientenstudie, mit der eine neue Substanz auf ihre Wirksamkeit gegen die trockene Spätform der AMD getestet wird. Hieran ist die Universitäts-Augenklinik Bonn maßgeblich beteiligt.
Der Zentralverband der Augenoptiker (ZVA) in Düsseldorf kämpft gegen das Urteil von Celle, das den Brillenvertrieb durch Augenärzte erlaubt.
Vergleich von Vor- und Nachteilen für die LASIK-Operation
Die Laser in situ Keratomileus (LASIK) ist heute das wichtigste Verfahren der Refraktiven Chirurgie. 2004 wurde an der alz augenklinik München der Femtosekundenlaser in die klinische refraktive Chirurgie eingeführt und in dieser Zeit die Resultate mit denen der verwendeten Mikrokeratome verglichen. Prof. Dr. Thomas F. Neuhann, Dr. Markus Bauer und Dr. Barbara Lege stellen Vor- und Nachteile der Mikrokeratom-LASIK der Femto-LASIK gegenüber.
Die Korrektur von Fehlsichtigkeiten mittels refraktiver Hornhautchirurgie gehört heute zu den Standardverfahren in der Augenheilkunde. Excimer-chirurgische Techniken wie photorefraktive Keratektomie (PRK) und Laser-in-situ-Keratomileusis (LASIK) und deren Weiterentwicklungen haben innerhalb weniger Jahre weite Verbreitung gefunden. Verschiedene Studien der letzten Jahre belegen die guten Ergebnisse bei der Korrektur von Refraktionsfehlern. Nach der Optimierung von operativer Technik und eingesetzter Geräte ist eine weitere Herausforderung die optische Qualität nach refraktiver Hornhautchirurgie. Ein Beitrag von Prof. Dr. T. Kohnen, Dr. J. Bühren, Dr. M. Cichocki, Dr. T. Kasper, Dr. E. Terzi, Dipl.-Ing. (FH) A. Strenger, Prof. Dr. C. Ohrloff.
Ausblick, zukünftige Entwicklungen (Teil 2)
Eine angeborene Sehbehinderung hat durch die Störung der sensorischen Integration gravierende Einflüsse auf die allgemeine kindliche Entwicklung, dies um so mehr, wenn zusätzlich eine Mehrfachbehinderung vorliegt. Im ersten Teil erläuterte Prof. Dr. Barbara Käsmann die Folgen in Form von charakteristischen Entwicklungsverzögerungen und Auffälligkeiten in den Entwicklungsbereichen Grobmotorik, Feinmotorik, kognitive Entwicklung, emotionale/soziale Entwicklung. Dem Überblick über die vielfältigen Folgen einer Sehbehinderung für die allgemeine kindliche Entwicklung wird abschließend ein Ausblick auf die zukünftigen Entwicklungen gegeben.
Zur Konsensuskonferenz der Association of International Glaucoma Societies (AIGS)
Das Winkelblockglaukom stand im Mittelpunkt der dritten Konsensuskonferenz der Association of International Glaucoma Societies (AIGS), zu dem sich im letzten Jahr in Fort Lauderdale anerkannte Spezialisten zur Diskussion trafen. Ziel des Treffen war, optimierte Behandlungsstrategien festzuhalten. Die effiziente Vorbereitung zur Konsensfindung wurde durch mehrmonatige interaktive Internetdiskussionen, geleitet von international führenden Experten auf diesem Teilgebiet der Glaukomatologie, ermöglicht. Ein zusammenfassender Bericht von Dr. Anton Bernhard Hommer.