Kurznachrichten

Erste Therapiestudie zur LHON

Erste Therapiestudie zur LHON

Studienteilnehmer gesucht
Die Leber Hereditäre Optikus-Neuropathie (LHON) ist eine seltene genetische Erkrankung, die zu einer Degeneration von Zellen in Sehnerv und Retina und damit innerhalb kürzester Zeit zur Erblindung führt. Gegenwärtig existiert weder ein Heilverfahren noch eine effektive Therapie zur Behandlung der Erkrankung, die überwiegend bei jungen Männern auftritt. Die Neurologische Klinik und die Augenklinik der Universität München führen in Zusammenarbeit mit der Firma Santhera die erste Therapiestudie bei LHON durch und suchen weitere Studienteilnehmer.

Streit wegen falscher Brillenwerte

Gericht: Rezept ohne Unterschrift gültig
Erhält ein Patient von einem Augenarzt eine Brillenverordnung mit falschen Werten ausgehändigt, kann er später nicht von dem Augenoptiker wegen fehlerhaft angefertigter Gläser sein Geld zurückverlangen, sondern soll sich an den Arzt wenden, wie ein Urteil des Amtsgerichtes Wetter (Urt. v. 9.1.2006 – Az. 8 C 98/05) zeigt.

Vom guten Augenarzt zum erfolgreichen Unternehmer

10 Regeln für den Weg zum Gesundheitsmanager
Im zunehmenden Wettbewerb spielen Werbung und Marketing auch für Arztpraxen eine immer größere Rolle. Noch vor wenigen Jahren galt Werbung als generell unärztlich und unethisch. Inzwischen wird die Arztpraxis immer mehr als Unternehmen in einem wachsenden Markt gesehen. Prof. Dr. rer. pol. Gerhard F. Riegl, Wegbereiter des ärztlichen Marketings in Deutschland, zeigt auf, wie aus einer augenärztlichen Praxis ein patientenfreundliches Profitcenter werden kann.

Frühe Detektion von Hochrisikopatienten für Glaukom

Eine wichtige augenärztliche Aufgabe ist es, Glaukompatienten und solche, bei denen ein erhöhtes Glaukomrisiko besteht, frühzeitig und möglichst vollständig zu erfassen. Inzwischen gibt es genügend evidenzbasierte Belege dafür, dass eine frühzeitige Erkennung mit anschließender adäquater Therapie das Fortschreiten der Erkrankung und somit letztlich auch die Erblindung verhindern kann. Prof. Dr. Dr. Jens Funk stellt ein mögliches Screening-Programm zur Detektion von Hochrisikopatienten für Glaukom vor.

Verbesserte Wundheilung nach Glaukom-OP durch radioaktive Betastrahler

Für ein Projekt der Augenärztin Prof. Dr. med. Ines Lanzl (Klinikum rechts der Isar), das die Verbesserung der Wundheilung durch die Platzierung von Betastrahlern im Körper untersucht, stellt die Bayerische Forschungsstiftung 900.000 Euro zur Verfügung. Durch den Beitrag von industriellen Partnern erhöht sich der Gesamtumfang der Studie auf rund 1,8 Millionen Euro.