Toxische Keratopathie bei Pflegemittelinkompatibilität
Fallbeispiel aus der Praxis von Dr. Hans-Walter Roth.
Fallbeispiel aus der Praxis von Dr. Hans-Walter Roth.
Altenpflege müsse sich stärker auf die wachsende Zahl von blinden und sehbehinderten alten Menschen einstellen, so das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) in seinem jüngst erschienenen Fachmagazin Pro Alter.
Heidelberger Wissenschaftlerin für grundlegende Arbeit zur Entstehung der Altersabhängigen Makuladegeneration(AMD) mit Preis der „Großloge der Deutschen Odd Fellows“ ausgezeichnet.
Die Forschungspreise der Deutschen Uveitis-Arbeitsgemeinschaft (DUAG)
Auch im vergangenen Jahr wurden anlässlich der DOG-Tagung in Berlin erneut vielversprechende Forschungsansätze zur Uveitis durch die Deutschen Uveitis-Arbeitsgemeinschaft (DUAG) ausgezeichnet. Das Preiskomitee und die DUAG kamen übereinstimmend zu der Meinung, dass die sechs ausgezeichneten Publikationen einen wesentlichen Ansatz für die Diagnostik oder Therapie der Uveitis (klinische Preise) ermöglicht haben oder einen deutlichen Erkenntnisgewinn über die Mechanismen erbracht haben, die bei der Uveitis eine Rolle spielen (experimentelle Preise), um dadurch möglicherweise Ideen für neue therapeutische Strategien zu liefern. Prof. Dr. Manfred Zierhut stellt die aktuellen Arbeiten vor.
Eine Übersicht der Methoden
Für die Diagnosestellung und die Therapieüberwachung von Uveitispatienten können Bildgebende Verfahren nützlich sein. Nicht nur im Hinblick auf die Kosten, sondern auch auf Aussagekraft, Belastung des Patienten und zeitliche Gegebenheiten ist es wichtig, dass sie gezielt und verantwortungsvoll eingesetzt werden. Dr. Friederike Mackensen gibt eine Übersicht der Methoden, die im Interdisziplinären Uveitiszentrum an der Universitäts-Augenklinik Heidelberg häufiger eingesetzt werden.
Neue Erkenntnisse zum Verständnis der Pathogenese
Obwohl die Identifikation von krankheitsrelevanten Varianten im menschlichen Genom bei genetisch komplexen Erkrankungen wie der Altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) der Suche nach der Nadel im Heuhaufen gleicht, ist es gelungen gleich drei Gene zu identifizieren, in denen Gen-Varianten signifikant zur Krankheitsanfälligkeit beitragen. Priv.-Doz. Dr. Hendrik Scholl und Prof. Dr. Frank Holz fassen den gegenwärtigen Stand zur Genetik der AMD zusammen.
Bundes-Innovationspreis Medizintechnik für neues Verfahren
Wissenschaftler an der Universität und dem Laserzentrum Lübeck haben ein Verfahren entwickelt, das bei Laserbehandlungen an der Netzhaut die Temperaturerhöhung stringent überwacht. Hierzu wird ein automatisch gesteuerter Behandlungslaser entwickelt und klinisch erprobt. Auf diese Weise können Nebenwirkungen und Komplikationen der Photokoagulation erheblich verringert werden. Das Vorhaben ist einer der Gewinner des Innovationswettbewerbs Medizintechnik 2006 und soll vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit bis zu 1,5 Millionen Euro für die Durchführung eines Transferprojekts gefördert werden.
Nach Angaben der International Diabetes Federation (http://www.idf.org) entwickeln 14 Prozent aller Diabetiker im Laufe der Erkrankung ein diabetisches Makulaödem. Ein Viertel davon erfährt dadurch eine Visusminderung von drei und mehr Zeilen. Die Behandlung des diabetischen Makulaödems ist daher wichtiger Bestandteil augenärztlicher Maßnahmen zur Erhaltung oder Stabilisierung des Visus bei Diabetikern. Ein zusammenfassender Bericht von Dr. Oliver Zeitz, Dr. Matthias Feucht, Priv.-Doz. Ulrich H. Schaudig und Prof. Dr. Gisbert Richard.
Seit kurzem steht zur Therapie der exsudativen Altersbedingen Makuladegeneration (AMD) die Therapie mit VEGF-Antagonisten zur Verfügung, die das Auswachsen choroidaler Neovaskularisationen selektiv hemmen. In diesem Zusammenhang lohnt es sich, die Pathogenese der Altersbedingten Makuladegeneration noch einmal zu beleuchten, um die Wirkmöglichkeiten der neuen Therapien verständlicher zu machen. Ein Überblick von Prof. Dr. Antonia M. Joussen.
Eine angeborene Sehbehinderung hat durch die Störung der sensorischen Integration gravierende Einflüsse auf die allgemeine kindliche Entwicklung, dies um so mehr, wenn zusätzlich eine Mehrfachbehinderung vorliegt. Sie führt zu charakteristischen Entwicklungsverzögerungen und Auffälligkeiten in den Entwicklungsbereichen Grobmotorik, Feinmotorik, kognitive Entwicklung, emotionale/soziale Entwicklung. Prof. Dr. Barbara Käsmann gibt einen Überblick über die vielfältigen Folgen einer Sehbehinderung für die allgemeine kindliche Entwicklung.