Netzhaut-Organoide als Modellsystem für die menschliche Retina
Eine Grundlage zur Prüfung der Sicherheit und Wirksamkeit neuer Therapieansätze in der personalisierten Medizin hat das Forschungsteam vom Institute of Molecular and Clinical Ophthalmology Basel (IOB) geschaffen. Aus Stammzellen konnten künstlich organähnliche Mikrostrukturen gezüchtet werden, anhand derer sich Mechanismen retinaler Erkrankungen untersuchen lassen. Dazu wurden Hautfibroblasten oder Blutzellen verwendet, die zu sogenannten induzierten pluripotenten Stammzellen umprogrammiert werden können. Magdalena Renner, PhD stellt das Verfahren zur Modellierung menschlicher Netzhauterkrankungen und zur Entwicklung neuer Therapien dar.

