Weitere Verbesserungen der lichtadjustierbaren Intraokularlinse (LAL)
Mit der lichtadjustierbaren Intraokularlinse (LAL) steht ein Verfahren zur Verfügung, nach Kataraktchirurgie verbleibende sphärische und astigmatische Refraktionsfehler nicht-invasiv korrigieren zu können. Die LAL enthält ein photosensitives Polymer, das – und mit ihm die Brechkraft – etwa zwei Wochen nach der Implantation mit einer UV-Bestrahlung verändert werden kann, was eine Modifikation der IOL-Stärke um gut zwei Dioptrien Sphäre und drei Dioptrien Zylinder ermöglicht. Prof. Burkhard Dick (Bochum) gehörte vor rund zwölf Jahren weltweit zu den ersten Ophthalmochirurgen, die diese Technologie angewendet haben. Er berichtet über seine langjährigen Erfahrungen mit der LAL und stellt vielversprechende Verbesserungen vor.

