Objektive Tyndallometrie bei primär rissbedingter Netzhautablösung
Die auftretende Blut-Retina-Schrankenstörung im Rahmen der rissbedingten Netzhautablösung und PVR-Entstehung führt zu einer Zunahme des Proteingehalts in der Augenvorderkammer, sodass der sogenannte Tyndall-Effekt sichtbar wird. Dieses optische Phänomen lässt sich durch die objektive Tyndallometrie mittels Laser-Flare-Photometer standardisiert und nicht-invasiv untersuchen. Im Rahmen einer retrospektiven Analyse wurde der Zusammenhang von Ausmaß der Blut-Retina-Schrankenstörung und Symptomdauer bei akut primär rissbedingter Netzhautablösung untersucht. Leonie Menghesha, Prof. Nicolas Feltgen und Priv.-Doz. Dr. Friederike Schaub stellen die Ergebnisse vor.

