Primäres intraokuläres Lymphom: Status Quo und Perspektiven
Zur Diagnostik und Therapie des PIOL
Das primäre intraokuläre Lymphom (PIOL) ist ein Non-Hodgkin-Lymphom, das entweder isoliert okulär oder in Assoziation mit einem primären ZNS-Lymphom (PCNSL) auftritt. Es manifestiert sich in der Regel in der fünften und sechsten Lebensdekade als unspezifische, chronische und rezidivierende Uveitis und Vitritis, die eine rasche Resistenz gegenüber Behandlungsversuchen mit Kortikosteroiden entwickelt. Um die klinische Basisevaluation, die Ansprechkriterien unter Therapie und das klinische Management bei PIOL- und PCNSL-Patienten zu standardisieren, wurden durch die International Primary Central Nervous System Lymphoma Collaborative Group (IPCG) internationale Richtlinien publiziert. Priv.-Doz. Dr. Kristoph Jahnke und Prof. Dr. Uwe Pleyer, FEBO (Berlin), erläutern Diagnostik und Therapieempfehlungen anhand aktueller Daten.

