Selbstquellende Hydrogelexpander zur Behandlung von Mikrophthalmus und Anophthalmus
Beim klinischen Anophthalmus führt die begleitende Hypoplasie der knöchernen Orbitastrukturen zu einer Reduktion des Orbitavolumens. Liegt keine Prothesenfähigkeit vor, werden selbstquellende hochhydrophile Hydrogelexpander eingesetzt, um eine allmähliche Aufdehnung der Lid- und Orbitastrukturen zu erzielen. Prof. Dr. Michael P. Schittkowski (Göttingen) erläutert das Vorgehen zur Aufdehnung des Bindehautsackes (Prothesenfähigkeit) und Stimulation eines normalen Orbitawachstums.

