Intravitreale Wirkstoffe bei chronischer, nichtinfektiöser Uveitis
Die Behandlung der nichtinfektiösen, posterioren Uveitis stellt sich oft als problematisch dar. Der überwiegend chronische Verlauf und der rezidivierende Charakter der Erkrankung erfordern eine langfristige Behandlung mit entzündungshemmenden beziehungsweise immunsuppressiven Wirkstoffen. Diese wurden bisher weitgehend systemisch verabreicht. Seit einiger Zeit steht zusätzlich die intravitreale Applikation zur Verfügung. Prof. Dr. Uwe Pleyer (Berlin) und Dr. Dicle Hazirolan (Ankara) fassen die bisherigen Erfahrungen mit intravitrealen Medikamentenapplikationen bei posteriorer Uveitis zusammen und weisen auf aktuelle Studien hin.

