Essen plant Protonenbestrahlung
Voraussichtlich ab November 2009 sollen sich Versicherte großer Ersatzkassen bei schweren Krebserkrankungen und bestimmten Augentumoren am Universitätsklinikum (UK) Essen mit Protonen bestrahlen lassen können.
Voraussichtlich ab November 2009 sollen sich Versicherte großer Ersatzkassen bei schweren Krebserkrankungen und bestimmten Augentumoren am Universitätsklinikum (UK) Essen mit Protonen bestrahlen lassen können.
Erosio corneae nach Tragen überalterter Weichlinse
Das Verfahren gegen einen niedergelassenen Augenarzt wegen fahrlässiger Tötung einer 67-jährigen Patientin wurde gegen Zahlung einer Geldstrafe eingestellt.
Die Zahl der ambulanten Kataraktoperationen steigt stetig. Doch die regionalen Unterschiede zwischen den Abrechnungsbedingungen wachsen. Schuld daran ist nicht nur eine Vielzahl von Strukturverträgen, sondern auch der neue OPS.
Der BVA darf wegen einer einstweiligen Verfügung des Landgerichts Nürnberg Fürth vom 5.3.07 nicht weiter in der bisherigen Form über das Celler Urteil berichten.
Neue Therapien für erbliche Netzhauterkrankungen?
Neue Erkenntnisse über die Entstehung hereditärer degenerativer Netzhauterkrankungen standen Ende März im Mittelpunkt des 3. internationalen Pro Retina-Forschungskolloquiums „Retinal Degeneration: Genes – Progression – Therapy“, das die „Pro Retina Stiftung zur Verhütung von Blindheit“ in Potsdam veranstaltete. Rund 150 Wissenschaftler diskutierten bei der Tagung neue Erkenntnisse der Grundlagenforschung mit Hinblick auf therapeutische Perspektiven. Die Referenten präsentierten neben neuen Einsichten in die Genetik und Pathophysiologie erblicher Netzhauterkrankungen auch Konzepte für Stammzell-basierte und gentherapeutische Therapiestrategien. Anlässlich des Symposiums stellte sich Prof. Dr. Klaus W. Rüther, Augenklinik der Berliner Charité und Mitver-anstalter des Symposiums, dem Gespräch.
Neues in der Katarakt- und Refraktiven Chirurgie
Vom 15. bis 17. März 2007 fand unter frühlingshaften Bedingungen in Potsdam der 21. Kongress der Deutschsprachigen Gesellschaft für Intraokularlinsen-Implantation und Refraktive Chirurgie (DGII) statt. Das moderne Dorint Novotel Tagungs- und Kongresshotel befindet sich nahe den touristischen Attraktionen wie Park Sanssouci oder dem Holländerviertel und bot Tagen und Wohnen unter einem Dach und damit einen entspannten und professionellen Rahmen für die Tagung. Ein Bericht von Dipl.-Ing. Matthias Müller.
Auszeichnung für Wiener Forschungsgruppe
Die Wiederherstellung der Akkommodationsfähigkeit ist heutzutage eine der Herausforderungen an die moderne Kataraktchirurgie. Eine Wiener Forschergruppe ist für ihre Forschung im Bereich akkommodativer Intraokularlinsen im letzten Jahr von der European Society for Cataract and Refractiv Surgery als beste europäische wissenschaftliche Arbeit des Jahres ausgezeichnet worden. Dr. Christina Leydolt fasst die Ergebnisse der Studie zusammen und gibt einen Ausblick auf den derzeitigen Stand zu akkommodierenden Intraokularlinsen.
Bruchfeste Keramik entwickelt
In der Kataraktchirurgie werden derzeit Klingen aus Diamant und Stahl verwendet. Diamantklingen bestechen durch ihre Schärfe, sind aber empfindlich und teuer. Stahlklingen werden schnell unscharf, weshalb eine Wieder-verwendung nicht empfohlen ist. Priv.- Doz. Dr. Christopher Wirbelauer (Berlin), Dr. rer. nat. Peter Schulz (Mülheim), Prof. Dr.-Ing. Wilfried Saxler (Köln) und Prof. Dr. Duy T. Pham (Berlin) stellen ein neuartiges Klingenmaterial vor, das sich durch eine dauerhafte Schärfe und eine geringere Empfindlichkeit als Diamant auszeichnet.
Einer Arbeitsgruppe um den Humangenetiker Hanno Bolz von der Universitätsklinik Köln gelang in Zusammenarbeit mit deutschen und spanischen Partnern die Identifizierung eines weiteren Gens, das zu einem neuen Subtyp, Usher-Syndrom Typ 2D (USH2D), führt.