Autor: Katica Djakovic

Botulinumtoxin in der Augenheilkunde

Botulinumtoxin in der Augenheilkunde

Botulinumtoxin wurde im medizinischen Bereich erstmalig in den 1970er Jahren zur Behandlung des Schielens eingesetzt. Mitte der 1980er Jahre kam die Behandlung von Lidkrämpfen (essentieller Blepharospasmus, Hemispasmus facialis) hinzu, die inzwischen die Hauptindikation darstellen. Priv.-Doz. Dr. Bettina Wabbels erläutert die Einsatzmöglichkeiten des Medikamentes am Auge.

Steigender Bedarf an ophthalmologischer Rehabilitation

Steigender Bedarf an ophthalmologischer Rehabilitation

Trotz verbesserter Behandlungsoptionen gehen viele Erkrankungen der Augen und der Sehbahn mit bleibenden visuellen Defiziten einher, die eine Rehabilitation erfordern. Mit der demographischen Entwicklung stellt der steigende Bedarf an ophthalmologischer Rehabilitation eine große Herausforderung für Augenärzte und die mit ihnen interdisziplinär zusammenarbeitenden Berufsgruppen dar. Prof. Dr. Susanne Trauzettel-Klosinski und Nhung X. Nguyen geben einen Überblick über ophthalmologische Rehabilitationsmaßnahmen.

AMD und Lebensqualität

AMD und Lebensqualität

Zum Stellenwert von Prävention und Rehabilitation
Allein in Deutschland sind etwa 4,5 Millionen Menschen von der Altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) betroffen. Die Spätstadien der Erkrankung gehen mit einem Verlust der Lesefähigkeit und der selbständigen Lebensführung einher und führen zu gravierenden Einschränkungen der Lebensqualität. Dr. Robert P. Finger, Dr. Hendrik P. N. Scholl und Prof. Dr. Frank G. Holz geben ein Überblick über die vielfältigen Folgen der AMD sowohl für die jeweils Betroffenen, für ihr entsprechendes Umfeld als auch für die Gesellschaft.

Zum XXV. Kongress der European Society of Cataract and Refractive Surgeons (ESCRS)

Zum XXV. Kongress der European Society of Cataract and Refractive Surgeons (ESCRS)

Internationale Tagung der Ophthalmochirurgen in Stockholm
Vom 8. bis zum 12. September trafen sich Ophthalmochirurgen aus aller Welt zum XXV. Kongress der European Society of Cataract and Refractive Surgeons (ESCRS) in Stockholm. Zählte die erste Tagung 1982 in Den Haag gerade etwa 200 Teilnehmer, wurde diesjährig mit mehr als 5.000 Voranmeldungen von Ophthalmologen, Pflegepersonal und Technikern eine Rekordteilnehmerzahl prognostiziert. Die Industrie war mit annähernd 200 internationalen Firmen wieder zahlreich vertreten. Ein zusammenfassender Bericht von Matthias Müller.

Augenärztliche Gemeinschaftspraxen

Augenärztliche Gemeinschaftspraxen

Eine Analyse und Bewertung der Wirtschaftlichkeit
Vor dem Hintergrund des ständig wachsenden Umsatz- und Kostendrucks, der Flexibilisierung des Vertragsarztrechts, aber auch einer wachsenden Nachfrage nach zusätzlichen medizinischen Dienstleistungen werden Ärzte dazu angeregt, über neue Praxisformen und Möglichkeiten der Kooperation nachzudenken. Dipl. Betriebswirt Raphael P. Dupierry und Prof. Dr. Martin Kaschny stellen Ergebnisse einer von ihnen durchgeführten Online-Befragung über wirtschaftliche Aspekte und persönliche Erfahrungen unter kooperativ tätigen Ärzten vor.

Arzneimittel und Sicca-Syndrom

Zu arzneimittelinduziierten Benetzungsstörungen
Pharmaka spielen bei der Auslösung oder Verstärkung von Befeuchtungsstörungen der Augenoberfläche eine wichtige Rolle. Bei den Ophthalmika sind es vor allem die Langzeitmedikamente (Antiglaukomatosa), die eine Benetzungsstörung induzieren oder verstärken. Prof. Dr. Torsten Schlote beschreibt mögliche kausale Zusammenhänge bei arzneimittelinduziierten Nebenwirkungen.

Das Trockene Auge nach Femto-LASIK

Ausgezeichnet mit der Sicca-Forschungsförderung 2007
Das Trockene Auge ist eine der häufigsten Komplikation nach Laser-in-situ-Keratomileusis (LASIK). In einer aktuellen Studie der Universitäts-Augenklinik Frankfurt wird die Auswirkung von Hingeposition und Flapdicke auf die Hornhautsensibilität und die Mikromorphologie des Auges nach Femto-LASIK untersucht. Prof. Dr. Thomas Kohnen, Dr. Thomas Kern und Dipl.-Ing. Anja Strenger stellen ihren Forschungsansatz vor.

Hormone an der Augenoberfläche

Ausgezeichnet mit der Sicca-Forschungsförderung 2007
Obwohl in den letzten Jahren zahlreiche Aspekte des Trockenen Auges besser verstanden wurden, bleibt die Ursachenforschung zur Pathogenese weiterhin äußerst wichtig. Dabei zeigt sich immer mehr, dass Hormone Einfluss auf die Augenoberfläche und den Tränenfilm nehmen. Ulrike Hampel stellt ihre Forschungsarbeit vor, anhand derer die Funktion von Relaxin-2 und dem Insulin-like Factor 3 an der Augenoberfläche und in den ableitenden Tränenwegen im Hinblick auf das Trockene Auge untersucht werden.