Autor: Katica Djakovic

Neue Studien zur Amblyopie

Neue Studien zur Amblyopie

Die Amblyopie ist in den letzten Jahren wieder verstärkt in das Blickfeld wissenschaftlichen Interesses gerückt. Eine große Anzahl von Arbeiten beschäftigt sich mit Grundlagenwissenschaft, insbesondere der Darstellung des Seheindrucks anhand von Gittermustern und Texten (Barrett et al. 2003, Sireteaneau 2007). Priv.-Doz. Dr. Gabriele C. Gusek-Schneider fasst neuere Daten zur Amblyopietherapie zusammen.

OP-Methode zur Blepharoplastik von Ober- und Unterlid

OP-Methode zur Blepharoplastik von Ober- und Unterlid

Bei der Lidchirurgie ist die Trennlinie zwischen medizinischer und kosmetischer Indikation fließend geworden. Aber je geringer die medizinische Notwendigkeit für einen Eingriff ist, umso mehr gewinnen die ästhetischen Ansprüche an Bedeutung. Eine individuelle Schnittführung und eine möglichst atraumatische OP-Technik gehören zu den besonderen Aufgaben einer einwandfreien Blepharoplastik. Dr. Heinz Thederan stellt zwei von ihm entwickelte und patentierte, neue augenchirurgische Handinstrumente und deren Anwendung vor.

Zum V. Marburger Treffen zur Altägyptischen Medizin

Zum V. Marburger Treffen zur Altägyptischen Medizin

Augenheilkunde im alten Ägypten
Die Augenheilkunde war das letztjährige Schwerpunktthema beim V. Marburger Treffen zur Altägyptischen Medizin, das vom Institut für Ägyptologie der Philipps Universität Marburg unter der Leitung des Direktors Prof. Dr. Rainer Hannig und seines Mitarbeiters Orrel Witthuhn veranstaltet wurde. Dr. Hannsjürgen Trojan fasst Inhalte des Symposiums, an dem Mediziner und Ägyptologen teilnahmen, zusammen.

Kongress DGII 2008

Kongress DGII 2008

Vom 14. bis 16. Februar tagt in Heidelberg die Deutschsprachige Gesellschaft für Intraokularlinsen-Implantation, interventionelle und refraktive Chirurgie (DGII). Zu den besonderen Schwerpunkten des Programms gehört in diesem Jahr die Linsenchirurgie. Multifokallinsen im Rahmen des refraktiven Linsenaustausches, aber auch torische Linsen und Sonderlinsen in der IOL-Chirurgie sind ebenso kongresssbestimmend wie die Entwicklungen im Bereich der Phakotechnologie. DER AUGENSPIEGEL sprach mit dem diesjährigen Tagungspräsidenten Prof. Dr. Gerd U. Auffarth (Heidelberg) über die 22. Jahrestagung.

7. Frankfurter Fortbildungskurs für Refraktive Chirurgie

7. Frankfurter Fortbildungskurs für Refraktive Chirurgie

Aktuelle Aspekte der Excimerlaserchirurgie und der IOL-Technologie standen ebenso im Mittelpunkt des siebten Frankfurter Fortbildungskurses für Refraktive Chirurgie wie Astigmatismusmanagement, Komplikationsmanagement sowie Presbyopiebehandlung. Gastgeber Prof. Dr. T. Kohnen, leitender Oberarzt der Universitäts-Augenklinik Frankfurt, führte auch in diesem Jahr durch die Tagung, zu der Experten, Kliniker und Wissenschaftler aus dem Bereich der Refraktiven und Vorderabschnittschirurgie referierten und sich dem lebhaften Dialog mit dem Auditorium stellten. Ein Bericht von Dr. Evdoxia Terzi.

Behandlung der kindlichen Katarakt

Behandlung der kindlichen Katarakt

Im Gegensatz zur sehr viel häufigeren Katarakt des älteren Menschen steht die kindliche Katarakt am Anfang des Lebens und hat damit weitaus gravierendere Konsequenzen für die Betroffenen. Ein weiterer Unterschied zur Katarakt der Erwachsenen ist die Tatsache, dass eine Linsentrübung im Säuglings- und Kindesalter zu Amblyopie führen kann, da sie in der Frühphase der Sehentwicklung auftritt. Prof. Dr. Wolf A. Lagrèze gibt einen Überblick über die Besonderheiten der kindlichen Katarakt und stellt seine an der Univ.-Augenklinik Freiburg praktizierte OP-Technik vor.

AMD und Lebensqualität

AMD und Lebensqualität

Zum Stellenwert von Prävention und Rehabilitation
Allein in Deutschland sind etwa 4,5 Millionen Menschen von der Altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) betroffen. Die Spätstadien der Erkrankung gehen mit einem Verlust der Lesefähigkeit und der selbständigen Lebensführung einher und führen zu gravierenden Einschränkungen der Lebensqualität. Dr. Robert P. Finger, Dr. Hendrik P. N. Scholl und Prof. Dr. Frank G. Holz geben ein Überblick über die vielfältigen Folgen der AMD sowohl für die jeweils Betroffenen, für ihr entsprechendes Umfeld als auch für die Gesellschaft.

Was darf die AMD-Therapie kosten?

Eine Kosten-Nutzwert-Analyse zu Ranibizumab
Mit dem VEGF-Hemmer Ranibizumab steht eine effektive Methode zur Verfügung, um bei neovaskulärer Altersabhängiger Makuladegeneration (AMD) in einem hohen Prozentsatz den Visus zu stabilisieren oder sogar zu verbessern. Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um die zunehmende finanzielle Belastung des Gesundheitssystems durch demographische Effekte sowie medizinische Innovationen fasst Priv.-Doz. Dr. Aljoscha S. Neubauer die Ergebnisse einer Kosten-Nutzwert-Analyse zu Ranibizumab (Handelsname Lucentis) bei AMD zusammen.

Kombinationstherapie bei exsudativer AMD

Kurzzeitergebnisse einer Studie mit PDT und Ranibizumab
In der Hoffnung auf eine Steigerung der Effizienz und auf eine Reduktion der Anzahl der notwendigen Behandlungen bei exsudativer Altersabhängiger Makuladegeneration (AMD) werden derzeit Kombinationstherapien diskutiert. Dr. Ute E. K. Wolf-Schnurrbusch, Dr. Christian K. Brinkmann, Dr. Lieselotte Berger und Prof. Dr. Dr. Sebastian Wolf stellen Kurzzeitergebnisse einer Studie mit einer initialen Kombinationstherapie aus Photodynamischer Therapie (PDT) mit Visudyne und intravitrealem Ranibizumab vor.