Autor: Katica Djakovic

Software zur KL-Befunddokumentation

Zur standardisierten Erfassung von kontaktlinseninduzierten Veränderungen
Für die Kontaktologie ergeben sich, wie auch bei allen anderen Teilbereichen der Augenheilkunde, immer höhere Anforderungen an das Qualitätsmanagement. Hierzu gehört die adäquate Dokumentation von Mikroveränderungen an der Augenoberfläche oder gar das Auftreten von kontaktlinsenassoziierten Komplikationen. Dr. Clemens Jürgens stellt in Zusammenarbeit mit Beatrice Rudolph, Rico Großjohann und Prof. Dr. Frank Tost den Einsatz von softwarebasierter grafischer Befunddokumentation vor.

Differenzialdiagnostische Aspekte des Kontaktlinsenschadens

Teil 1: Lider, Bindehaut, Lederhaut
Kontaktlinsen sind eine wichtige Sehhilfe in der Behandlung der Refraktionsanomalie und finden in der Therapie zahlreicher Augenerkrankungen Anwendung. Andererseits können sie als Fremdkörperreiz auch Komplikationen im Bereich der vorderen Augenabschnitte auslösen. Häufig finden sich an Lidern, Bindehaut und Hornhaut pathologische Veränderungen, die abzuklären sind. Dr. Hans-Walter Roth, Dr. Alice Nietgen und Dr. Gregor Nietgen zeigen differenzialdiagnostische Aspekte des Kontaktlinsenschadens auf.

„Mein Augenarzt kann mehr…“

„Mein Augenarzt kann mehr…“

Zwei zentrale Fragen zur wirtschaftlichen Zukunft beherrschen derzeit eine Vielzahl von niedergelassenen Augenärzten: Wie können die Einnahmen bei gesetzlich Versicherten wieder „normalisiert“ werden und wie können IGeL- und Privatleistungen in der Praxis besser angeboten werden? Dr. Johannes Bräuning erläutert die BVA-Kampagne „Max“, die in der Praxis dem Marketing und Lobbying dienen soll.

Fortbildung in Leipzig

Fortbildung in Leipzig

Zur Jahrestagung der Sächsischen Augenärztlichen Gesellschaft (Teil 2)
Zur Jahrestagung der Sächsischen Augenärztlichen Gesellschaft hatte Prof. Dr. Peter Wiedemann, Ordinarius für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Leipzig, im vergangenen November ins Congress Center Leipzig geladen. Rund 600 Teilnehmer folgten der Einladung zur Tagung, die ein umfassendes Programm in acht wissenschaftlichen Sitzungen mit 56 Beiträgen von Referenten aus dem gesamten Bundesgebiet sowie Nachbarländern bot. Ein Bericht von Dr. Udo Hennighausen.

Neue Behandlungsstrategien bei ­epibulbären Tumoren

Mit etwa 30 neu diagnostizierten epibulbären Melanomen und gering weniger Plattenepithelkarzinomen pro Jahr in Deutschland sind bösartige Tumoren sehr selten. Diese können einen lebensbedrohenden Verlauf nehmen. Bei allen epibulbären Läsionen sollte deshalb ein bösartiger Tumor ausgeschlossen werden. Da eine nicht sachgemäße Vorbehandlung häufiger zu Rezidiven und zu Metastasen führt, müssen verdächtige Befunde möglichst unbehandelt einem ophthalmolo-onkologischen Zentrum mit allen erforderlichen Therapieoptionen zugeführt werden. Prof. Dr. Klaus-Peter Steuhl fasst neue Behandlungsmethoden bei epibulbären Tumoren zusammen.

Austausch über internationale Projekte

Austausch über internationale Projekte

Zur Jahrestagung des Deutschen Komitees zur Verhütung von Blindheit in Traunstein
Zur gemeinsamen Jahrestagung des Deutschen Komitees zur Verhütung von Blindheit mit der Tagung der Sektion Internationale Ophthalmologie der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) hatte der diesjährige Tagungsorganisator Dr. Johann Dillinger nach Traunstein eingeladen. Ein Bericht von Dr. Hannsjürgen Trojan.

OCT-gestützte Indikationen zur ­Pars-plana-Vitrektomie

Die optische Kohärenztomographie (OCT) eignet sich zur Verlaufskontrolle von Netzhauterkrankungen, zur Indikationsstellung für Operationen und zur Beurteilung von Therapieerfolgen. Auch für die Indikationsstellung der Pars-plana-Vitrektomie und für die postoperative Verlaufskontrolle ist die OCT von besonderer Bedeutung. Priv.-Doz. Dr. Regine Augsten und Prof. Dr. Ekkehart Königsdörffer erläutern die wichtigsten Indikationen für die OCT.

Makuladiagnostik mit dem EYECUBE

Zur Darstellung dreidimensionaler OCT-Scans
Der EYECUBE stellt eine Weiterentwicklung der digitalen Integrationsmethode (DIM) dar und dient der übersichtlichen Darstellung dreidimensionaler OCT-Scans. Bisher wurden die verschiedenen diagnostischen Verfahren separat und zum Teil durch viele Einzelscans bewertet. Mit dem EYECUBE können automatisch alle bildgebenden Verfahren der Makula auf einen Blick dargestellt werden. Priv.-Doz. Dr. Andrea Hassenstein und Frank Scholz stellen das neue Verfahren vor.