Simulation und Dissimulation bei gutachtlichen Fragestellungen
Validitätsprüfungen zielen darauf ab, vorhandene Sehfunktionen genau zu bestimmen oder wenigstens Mindestwerte zu schätzen. Möglich ist die objektive Prüfung oftmals ohne aufwändige Geräte, bedarf aber eines gewissen Zeitaufwandes. Die verschiedenen Methoden dienen vor allem dazu, subjektive Fehleinschätzungen zu korrigieren und Anlass für eine subtilere Diagnostik zu geben. Prof. Dr. Michael Gräf (Gießen) beschreibt unterschiedliche Methoden, die eine Validitätskontrolle subjektiver Angaben erlauben sowie teilweise einen relativ genauen quantitativen Nachweis tatsächlicher Sehfunktionen.

