Tagungsberichte

Regionaler Austausch in der „Quattropole Ophthalmologie“

Regionaler Austausch in der „Quattropole Ophthalmologie“

Ein neuer Verbund lud zum wissenschaftlichen Austausch nach Trier
Mit der so genannten „Quattropole“ haben vier grenznahe Städte (Luxemburg, Metz, Saarbrücken, Trier) eine Initiative zur kulturellen Kooperation ins Leben gerufen. In wissenschaftlicher Anlehnung an die Idee dieses kulturellen Netzwerkes gründeten drei Augenkliniken für vier Regionen die „Quattropole Ophthalmologie“. Zum ersten klinischen Gespräch der Quattropole kamen in Trier über 50 interessierte Augenärzte zusammen. Über vier Stunden hinweg waren sie alle nicht nur Geburtshelfer des neuen Zusammenschlusses, sondern wurden Zeugen eines wissenschaftlichen Streifzuges quer durch die Augenheilkunde. Ein Beitrag von Dr. Walter Pfeifer.

Die Julius-Hirschberg-Gesellschaft tagte in Salzburg (Teil 1)

Die Julius-Hirschberg-Gesellschaft tagte in Salzburg (Teil 1)

Von Mozart über Paracelsus
Für die XXII. Zusammenkunft der Julius-Hirschberg-Gesellschaft im Oktober hatte man sich einen besonders geschichtsträchtigen Ort ausgesucht. Salzburg ist mit seinen zahlreichen Sehenswürdigkeiten und Berühmtheiten auf der ganzen Welt bekannt: es ist die Geburtstadt von Mozart, die Altstadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und die Salzburger Festspiele genießen internationales Ansehen. Doch auch medizinhistorisch hat Salzburg einiges zu bieten: Paracelsus lebte zeitweise hier und ist auf dem Salzburger Sebastiansfriedhof begraben, der Augenarzt Hubert Sattler wurde in Salzburg geboren und auch das Augenärzteehepaar Kerschbaumer praktizierte eine Zeit lang in der Stadt. Ein Bericht von Dr. Sibylle Scholtz.

DOG: Zum 106. Kongress der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft

DOG: Zum 106. Kongress der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft

Forschen, fördern, fordern
Das Thema des diesjährigen DOG-Kongresses lautete „Perspektiven der Augenheilkunde – Innovationen für mehr Lebensqualität“ und in der Tat wurden vielfältige Perspektiven aufgegriffen und diskutiert: Perspektiven für den wissenschaftlichen Nachwuchs durch mögliche Karriereaussichten in der Hochschulmedizin, für weibliche Lebensentwürfe durch die Vereinbarkeit von Forschung und Familie, für Patienten durch die Verbesserung von Lebensqualität bei bestehender Erkrankung sowie Perspektiven durch die vielfältigen Entwicklungen und Fortschritte in Diagnostik und Therapie. Deutlich gemacht wurde aber auch: Es bedarf einer verstärkten Forschungsförderung, der Forderung nach zusätzlichen Mitteln für die Augenheilkunde und der Einbindung des Patienten, der in seiner Eigenverantwortlichkeit gefordert ist. Überraschend neu: die DOG regte nicht nur zur Diskussion an, sondern wartete mit vielen ersten Umsetzungsschritten auf. Ein Bericht von Ulrike Lüdtke.

Zur 12. Internationalen Myopiekonferenz

Zur 12. Internationalen Myopiekonferenz

Neueste Erkenntnisse über Kurzsichtigkeit
Die Ursachen der Kurzsichtigkeit (Myopie) werden seit mindestens 200 Jahren gesucht – in den letzten 25 Jahren jedoch wegen der raschen Zunahme mit erheblich verstärktem personellem und finanziellem Einsatz, dessen Notwendigkeit auch von den staatlichen Förderinstrumenten erkannt wird. Auf der 12. Internationalen Myopiekonferenz, die vom 8. bis 11. Juli in Cairns/Australien stattfand, stellten etwa 200 Wissenschaftler aus aller Welt ihre neuesten experimentellen und epidemiologischen Daten vor. Ein zusammenfassender Bericht von Prof. Dr. rer. nat. Frank Schaeffel.

Kongress DOG 2008

Kongress DOG 2008

Interview mit Prof. Dr. Frank G. Holz
Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) lädt vom 18. bis 21. September zu ihrer 106. Jahrestagung ins Estrel Hotel nach Berlin ein. Unter dem Schwerpunktthema „Perspektiven der Augenheilkunde – Innovationen für mehr Lebensqualität“ sollen neue diagnostische Strategien und therapeutische Konzepte diskutiert werden. DER AUGENSPIEGEL sprach mit dem diesjährigen DOG-Präsidenten Prof. Dr. Frank G. Holz über die anstehende Tagung.

Kongress ESCRS 2008

Kongress ESCRS 2008

Interview mit Prof. Dr. Gerd U. Auffarth
Vom 13. bis 17. September tagt die European Society of Cataract and Refractive Surgeons (ESCRS) im Internationalen Congress Centrum in Berlin. Mit Prof. Dr. Gerd U. Auffarth (Heidelberg) und Prof. Dr. Manfred Tetz (Berlin) gehören seit 2005 zwei Vorstandsmitglieder der Deutschsprachigen Gesellschaft für Intraokularlinsen-Implantation, Interventionelle und Refraktive Chirurgie (DGII) dem ESCRS-Vorstand an, Prof. Dr. Thomas Kohnen (Frankfurt) ist kooperierendes ESCRS-Vorstandsmitglied. DER AUGENSPIEGEL sprach mit ESCRS-Vorstandsmitglied und diesjährigem DGII-Tagungspräsidenten Prof. Dr. Gerd U. Auffarth über den ESCRS-Kongress.

Zum 14. Berliner Immunologie Seminar  (BIS)

Zum 14. Berliner Immunologie Seminar (BIS)

Therapie bei Augenentzündung
Das Berliner Immunologie Seminar (BIS) wird jährlich von der Universitäts-Augenklinik Charité unter der Leitung von Prof. Dr. Uwe Pleyer ausgerichtet und widmet sich aktuellen Aspekten von entzündlichen Augenerkankungen. Das 14. Seminar fand Ende Mai unter dem Schwerpunktthema „Therapie bei Augenentzündung – Vom Bewährten zum Neuen“ statt. Ein zusammenfassender Bericht von Priv.-Doz. Dr. Dieter E. Moeller.

DOC: Zum 21. Kongress der Deutschen Ophthalmochirurgen

DOC: Zum 21. Kongress der Deutschen Ophthalmochirurgen

Trends und Perspektiven in der Augenchirurgie
EM-Fieber und Sonnenschein begleiteten die 21. Tagung der Deutschen Ophthalmochirurgen, zu der sich im Juni rund 4.800 Teilnehmer in Nürnberg eingefunden hatten. Die zweisprachigen Hauptvorträge zu allen Bereichen der Ophthalmochirurgie sowie das gemeinsame Symposium mit den internationalen Gesellschaften AAO und ISRS stellten den Schwerpunkt des vielfältigen Programms, das Trends in der Kataraktchirurgie, Innovationen in der Glaukom- und Netzhautchirurgie, aber auch Aspekte der Anti-VEGF-Therapie zur kritischen Erörterung anbot. Auch in diesem Jahr fand der Austausch zu den gegenwärtigen Entwicklungen und die kontroverse Diskussion von Bewährtem und Innovativen in den großzügigen und lichtdurchfluteten Räumlichkeiten des CCN statt. Ein Bericht von Ulrike Lüdtke.

Kongress DOC 2008

Kongress DOC 2008

Interview mit Dr. Armin Scharrer
Vom 12. Juni bis 15. Juni 2008 findet der 21. Internationale Kongress der Deutschen Ophthalmochirurgen (DOC) im Messezentrum Nürnberg statt. Rund 4.700 Teilnehmer aus 56 Ländern konnte die Tagung der Ophthalmochirurgen im letzten Jahr zu ihrer 20. Jubiläumsveranstaltung begrüßen und versteht sich damit als inzwischen größter augenchirurgischer Kongress in Europa. Innovative Entwicklungen und Fachaustauch stehen auch in diesem Jahr wieder im Mittelpunkt des umfassenden Programmangebotes, das nicht nur zu Vorträgen, Kursen und Wetlabs lädt, sondern auch kontroverse Diskussionen anstoßen möchte. DER AUGENSPIEGEL sprach mit dem DOC-Präsidenten Dr. Armin Scharrer über die diesjährige Tagung.

Zum 4. Internationalen Pro Retina-Forschungskolloquium

Zum 4. Internationalen Pro Retina-Forschungskolloquium

Neue Ansätze zur Diagnostik und Therapie von Netzhauterkrankungen
Beim 4. Internationalen Pro Retina-Forschungskolloquium trafen sich rund 150 führende Wissenschaftler und Mediziner aus Deutschland, Europa und den USA Ende März im Templiner Seehotel bei Potsdam. Ziel des Kolloquiums ist vor allem der Austausch zwischen Klinikern und Grundlagenforschern, um bei bislang oft gar nicht oder nur schwer behandelbaren Netzhauterkrankungen neue Ansätze zur Diagnostik und Therapie zu entwickeln. Priv.-Doz. Dr. Hendrik P.N. Scholl, Dr. Steffen Schmitz-Valckenberg, Dr. Peter Charbel Issa und Prof. Dr. Frank G. Holz berichten über das diesjährige Treffen.