Kurznachrichten

Verbesserte Wundheilung nach Glaukom-OP durch radioaktive Betastrahler

Für ein Projekt der Augenärztin Prof. Dr. med. Ines Lanzl (Klinikum rechts der Isar), das die Verbesserung der Wundheilung durch die Platzierung von Betastrahlern im Körper untersucht, stellt die Bayerische Forschungsstiftung 900.000 Euro zur Verfügung. Durch den Beitrag von industriellen Partnern erhöht sich der Gesamtumfang der Studie auf rund 1,8 Millionen Euro.

Mikrokeratom versus Femtosekundenlaser

Vergleich von Vor- und Nachteilen für die LASIK-Operation
Die Laser in situ Keratomileus (LASIK) ist heute das wichtigste Verfahren der Refraktiven Chirurgie. 2004 wurde an der alz augenklinik München der Femtosekundenlaser in die klinische refraktive Chirurgie eingeführt und in dieser Zeit die Resultate mit denen der verwendeten Mikrokeratome verglichen. Prof. Dr. Thomas F. Neuhann, Dr. Markus Bauer und Dr. Barbara Lege stellen Vor- und Nachteile der Mikrokeratom-LASIK der Femto-LASIK gegenüber.

Optische Qualität nach refraktiver Hornhautchirurgie

Die Korrektur von Fehlsichtigkeiten mittels refraktiver Hornhautchirurgie gehört heute zu den Standardverfahren in der Augenheilkunde. Excimer-chirurgische Techniken wie photorefraktive Keratektomie (PRK) und Laser-in-situ-Keratomileusis (LASIK) und deren Weiterentwicklungen haben innerhalb weniger Jahre weite Verbreitung gefunden. Verschiedene Studien der letzten Jahre belegen die guten Ergebnisse bei der Korrektur von Refraktionsfehlern. Nach der Optimierung von operativer Technik und eingesetzter Geräte ist eine weitere Herausforderung die optische Qualität nach refraktiver Hornhautchirurgie. Ein Beitrag von Prof. Dr. T. Kohnen, Dr. J. Bühren, Dr. M. Cichocki, Dr. T. Kasper, Dr. E. Terzi, Dipl.-Ing. (FH) A. Strenger, Prof. Dr. C. Ohrloff.

Okuläre Toxoplasmose

Okuläre Toxoplasmose

Die Toxoplasmose ist eine weltweit auftretende parasitäre Zoonose und die häufigste Ursache einer posterioren Uveitis in Mitteleuropa. Entgegen häufiger Lehrmeinung sind erworbene, frische Infektionen häufiger zu beobachten als kongenitale Übertragungen. Interessante neue Erkenntnisse sind durch die Genotypisierung und Unterscheidung von drei Toxoplasmosestämmen (I bis III) zu erwarten. Prof. Dr. Uwe Pleyer, Necip Torun und Prof. Dr. Oliver Liesenfeld geben einen Überblick zur Epidemiologie, Klinik und Infektionsimmunologie der Toxoplasma Retinochorioiditis.