Aus der aktuellen Ausgabe

Die retinale Vaskulitis

Klinik, Diagnose und Therapie Die retinale Vaskulitis ist eine seltene, potenziell visusbedrohende und somit essenziell zu diagnostizierende Manifestation, häufig im Rahmen einer Uveitis. Prof. Nicole Stübiger und Katharina Marie Müller (Hamburg) geben eine Übersicht über Krankheitsentität und Genese sowie Vorgehen in der Diagnostik und erörtern moderne therapeutische Möglichkeiten für die Optimierung der Patientenversorgung und des…

3. Deutsch-Polnische Winterakademie

Zur 3. Deutsch-Polnischen Winterakademie hatten Prof. Thomas Fuchsluger, Direktor der Universitäts-Augenklinik Rostock, und Prof. Anna Machalińska, Direktorin der Universitäts-Augenklinik Szczecin (Stettin), nach Rostock eingeladen. Rund 120 Teilnehmer aus allen Teilen der Bundesrepublik und aus Polen tauschten sich in der historischen Aula des Hauptgebäudes der Universität Rostock aus. Ein Bericht von Dr. Udo Hennighausen (Hamburg). Eröffnet…

Die Schneebrille der Inuit

Serie zur Sammlung Roth (Folge148) Über die Geschichte der Brille als Lichtschutz wissen wir nicht viel. Abgesehen von einem plan geschliffenen Smaragd des römischen Kaisers Nero, der damit sein Auge vor dem gleißenden Licht des Kolosseums geschützt haben soll, kennen wir keine optischen Geräte oder Gegenstände aus der Antike, noch weniger aus den frühen Kulturen….

AMD: Ätiologie, Pathogenese und Therapie

Die Altersabhängige Makuladegeneration (AMD) ist eine führende Ursache für Sehverlust und Erblindung in den westlichen Ländern und stellt eine komplexe, fortschreitende Netzhauterkrankung dar. Ihr genauer Auslöser ist noch unklar, obwohl Fortschritte bei der Identifizierung von Risikofaktoren und Prozessen, die zur Beeinträchtigung und Degeneration des retinalen Pigmentepithels und der äußeren Netzhaut führen, gemacht wurden. Dr. Leon von der Emde, Prof. Frank G. Holz und Dr. Thomas Ach (Bonn) erörtern AMD-Risikofaktoren, stellen Pathogenesetheorien vor und gehen auf Therapieansätze ein, die zum Ziel haben, die AMD-Progression zu verlangsamen oder zu verhindern.

DGII und ESCRS tagen gemeinsam in Frankfurt

Interview mit DGII-Tagungspräsident Prof. Thomas Kohnen Vom 15. bis 18. Februar findet auf dem Messegelände in Frankfurt am Main der 38. Kongress der Deutschsprachigen Gesellschaft für Intraokularlinsen-Implantation, interventionelle und refraktive Chirurgie (DGII) gemeinsam mit dem 28. Winter-Meeting der European Society of Cataract and Refractive Surgeons (ESCRS) statt. DER AUGENSPIEGEL sprach mit Prof. Thomas Kohnen, Tagungspräsident…

DGII und ESCRS tagen gemeinsam in Frankfurt

Vom 15. bis 18. Februar findet auf dem Messegelände in Frankfurt am Main der 38. Kongress der Deutschsprachigen Gesellschaft für Intraokularlinsen-Implantation, interventionelle und refraktive Chirurgie (DGII) gemeinsam mit dem 28. Winter-Meeting der European Society of Cataract and Refractive Surgeons (ESCRS) statt. DER AUGENSPIEGEL sprach mit Prof. Thomas Kohnen, Tagungspräsident der diesjährigen DGII und Vorstandsmitglied von DGII und ESCRS, über die Doppeltagung.

Digitale Schnittstellen im Management torischer Intraokularlinsen

Bei der Auswahl torischer Intraokularlinsen kann die digitale Unterstützung sinnvoll sein und lässt sich teilweise einfach in den Praxisalltag integrieren. Emanuel Reitemeyer, Prof. Gerd U. Auffarth, FEBO und Priv.-Doz. Dr. Timur Yildirim, MHBA, FEBO (Heidelberg) geben einen Einblick in die verschiedenen Tools, die es mittlerweile gibt, um das patientenindividuell angepasste Management von torischen Linsen prä-, intra- und postoperativ zu verbessern beziehungsweise zu erleichtern.

Astigmatismuskorrektur: Vergleich zweier digitaler Markierungssysteme

Entscheidend für die Effektivität einer torischen IOL ist der korrekte Sitz, was nicht nur eine sichere Positionierung wie bei jeder anderen IOL, sondern auch eine exakte Ausrichtung der Achse entsprechend zum Meridian des Astigmatismus bedeutet. Für die genaue Ausrichtung der torischen Linse bedarf es einer Markierung der Referenzachse. An der Universitäts-Augenklinik Bochum wurden erstmals zwei digitale Markierungssysteme verglichen. Prof. H. Burkhard Dick, Dr. Sebastian Hoffmann und Priv.-Doz. Dr. Tim Schultz, FEBO (Bochum) stellen die Ergebnisse der Vergleichsstudie vor.

Medizinische Biometrie

Augenärzte werden immer öfter mit statistisch-biometrischen Werten konfrontiert. Die Erstellung solcher Statistiken ist nicht einfach. Gleiches gilt für das Lesen und die richtige Deutung. Klaus Nowak (Berlin) gibt eine nähere Erläuterung von einigen Erklärungen, Fakten und Beispielen der medizinisch-optischen Biometrie; darunter der oft missverstandene Ausdruck signifikant.