Tränenflüssigkeit als Quelle für Biomarker beim M. Parkinson
Trotz der beträchtlichen individuellen und gesellschaftspolitischen Bedeutung des Morbus Parkinson ist die korrekte Diagnose und Differentialdiagnose vor allem in frühen und daher wenig symptomatischen Krankheitsstadien sowie aufgrund phänotypischer Ähnlichkeiten zu atypischen und sekundären Parkinson-Syndromen schwierig. Zusatzuntersuchungen, wie zum Beispiel nuklearmedizinische Bildgebungen, zeigen oft eine hohe Sensitivität, aber eine niedrige Spezifität, die den Einsatz dieser Biomarker im klinischen Alltag limitiert. Eine frühe und korrekte Diagnose ist jedoch für die weitere Therapie und Prognose von entscheidender Bedeutung. Matthias Börger und Prof. Paul Lingor, Klinik für Neurologie an der Universitätsmedizin Göttingen, erörtern die Tränenflüssigkeit als Quelle für Biomarker beim M. Parkinson.

