Autor: Katica Djakovic

Morbus Fabry

Diagnose und Therapie von Morbus Fabry
Morbus Fabry ist eine von über 40 genetisch bedingten, so genannten lysosomalen Speicherkrankheiten. Die seltenen Erkrankungen werden oft nicht erkannt, so dass die Patienten eine lange Leidensgeschichte durchleben. Der Augenarzt kann bei auffälligen Befunden wegweisend bei der Diagnosefindung sein. Prof. Dr. Ines Lanzl beschreibt die Notwendigkeit einer frühzeitigen Diagnose, die für eine rechtzeitige präventiv wirkende Enzymersatztherapie erforderlich ist, bevor es zum Fortschreiten der unbehandelt letalen Erkrankung kommt.

Perspektiven der Zelltransplantation zur AMD-Behandlung

Aktuelle Forschungsansätze und therapeutischer Ausblick
Zur Behandlung neuroretinaler Degenerationen bei der Altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) wird seit rund 20 Jahren experimentell und klinisch die Transplantation funktionsfähiger RPE- beziehungsweise IPE-Zellen in den subretinalen Raum eingesetzt. Trotz vielversprechender Ergebnisse hat sich bislang keine Behandlungsmethode als ideal erwiesen. Priv.-Doz. Dr. Gabriele Thumann berichtet über aktuelle Forschungsansätze sowie Perspektiven der Zelltransplantation für die Behandlung der AMD.

Kongress DOC 2007

Kongress DOC 2007

Interview mit DOC-Präsident Dr. Armin Scharrer
Vom 17. bis 20. Mai 2007 findet im Nürnberger Messezentrum der 20. Internationale Kongress der Deutschen Ophthalmochirurgen (DOC) statt. DER AUGENSPIEGEL sprach mit DOC-Präsident Dr. Armin Scharrer über vergangene Schlüsselerlebnisse, aktuelle Themen und zukünftige Herausforderungen.

Medizingeschichte

Goethe und die Tränenwegsoperation
Die operative Therapie von Tränenwegserkrankungen ist bereits seit der Antike bekannt. Neben den bis heute zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen zu diesem Thema findet sich in der Literatur eine anschauliche Schilderung von Johann Wolfgang von Goethe über einen Eingriff, der 1770 vorgenommen wurde. Ein geschichtlicher Überblick von Priv.-Doz. Dr. Dieter E. Moeller.