Autor: Katica Djakovic

Behandlung der kindlichen Katarakt

Behandlung der kindlichen Katarakt

Im Gegensatz zur sehr viel häufigeren Katarakt des älteren Menschen steht die kindliche Katarakt am Anfang des Lebens und hat damit weitaus gravierendere Konsequenzen für die Betroffenen. Ein weiterer Unterschied zur Katarakt der Erwachsenen ist die Tatsache, dass eine Linsentrübung im Säuglings- und Kindesalter zu Amblyopie führen kann, da sie in der Frühphase der Sehentwicklung auftritt. Prof. Dr. Wolf A. Lagrèze gibt einen Überblick über die Besonderheiten der kindlichen Katarakt und stellt seine an der Univ.-Augenklinik Freiburg praktizierte OP-Technik vor.

Bioptics mit Multifokallinsen und LASEK

Bioptics mit Multifokallinsen und LASEK

Bei Multifokallinsen ist die exakte postoperative Emmetropie für das funktionelle Ergebnis von entscheidender Bedeutung. Daher erscheint es sinnvoll, auch minimale sphärische oder zylindrische postoperative Ametropien durch eine zusätzliche refraktivchirurgische Maßnahme zu korrigieren (Bioptics). Andererseits könnte befürchtet werden, dass sich durch diese zusätzliche Maßnahme photopische Nebenwirkungen und Kontrastverlust verstärken. Priv.-Doz. Dr. Anja Liekfeld und Leonie Friederici fassen eigene Anwendungsergebnisse zusammen.

Operative Astigmatismuskorrektur mit bitorischer MICS-IOL

Bei etwa fünf bis zehn Prozent aller Kataraktpatienten findet sich ein Hornhautastigmatismus von mehr als 1,5 Dioptrien. Den vorhandenen Hornhautastigmatismus schon während der Durchführung einer Kataraktoperation zu korrigieren, ist daher ein sehr naheliegendes Bestreben für alle Patienten und Operateure. Dr. Detlev R. H. Breyer fasst seine Erfahrungen nach Implantation einer bitorischen asphärischen MICS-IOL zusammen.

EVRS – Brückenschlag zwischen Netzhaut- und Glaskörperchirurgie

EVRS – Brückenschlag zwischen Netzhaut- und Glaskörperchirurgie

Über eine „gewisse Philosophie“ und ein ungewöhnliches Tagungskonzept
Die European VitreoRetinal Society (EVRS) wurde 2001 als Brückenschlag zwischen der Netzhaut- und Glaskörperchirurgie Euopas und der USA von Prof. Dr. Frank Koch (Frankfurt) gegründet. Dr. Michael Koss berichtet über Themen und Highlights der letzten Tagung in Venedig, zu der sich rund 850 Teilnehmer einfanden.

Neue Studien zur Amblyopie

Neue Studien zur Amblyopie

Die Amblyopie ist in den letzten Jahren wieder verstärkt in das Blickfeld wissenschaftlichen Interesses gerückt. Eine große Anzahl von Arbeiten beschäftigt sich mit Grundlagenwissenschaft, insbesondere der Darstellung des Seheindrucks anhand von Gittermustern und Texten (Barrett et al. 2003, Sireteaneau 2007). Priv.-Doz. Dr. Gabriele C. Gusek-Schneider fasst neuere Daten zur Amblyopietherapie zusammen.

OP-Methode zur Blepharoplastik von Ober- und Unterlid

OP-Methode zur Blepharoplastik von Ober- und Unterlid

Bei der Lidchirurgie ist die Trennlinie zwischen medizinischer und kosmetischer Indikation fließend geworden. Aber je geringer die medizinische Notwendigkeit für einen Eingriff ist, umso mehr gewinnen die ästhetischen Ansprüche an Bedeutung. Eine individuelle Schnittführung und eine möglichst atraumatische OP-Technik gehören zu den besonderen Aufgaben einer einwandfreien Blepharoplastik. Dr. Heinz Thederan stellt zwei von ihm entwickelte und patentierte, neue augenchirurgische Handinstrumente und deren Anwendung vor.

Zum V. Marburger Treffen zur Altägyptischen Medizin

Zum V. Marburger Treffen zur Altägyptischen Medizin

Augenheilkunde im alten Ägypten
Die Augenheilkunde war das letztjährige Schwerpunktthema beim V. Marburger Treffen zur Altägyptischen Medizin, das vom Institut für Ägyptologie der Philipps Universität Marburg unter der Leitung des Direktors Prof. Dr. Rainer Hannig und seines Mitarbeiters Orrel Witthuhn veranstaltet wurde. Dr. Hannsjürgen Trojan fasst Inhalte des Symposiums, an dem Mediziner und Ägyptologen teilnahmen, zusammen.

Was darf die AMD-Therapie kosten?

Eine Kosten-Nutzwert-Analyse zu Ranibizumab
Mit dem VEGF-Hemmer Ranibizumab steht eine effektive Methode zur Verfügung, um bei neovaskulärer Altersabhängiger Makuladegeneration (AMD) in einem hohen Prozentsatz den Visus zu stabilisieren oder sogar zu verbessern. Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um die zunehmende finanzielle Belastung des Gesundheitssystems durch demographische Effekte sowie medizinische Innovationen fasst Priv.-Doz. Dr. Aljoscha S. Neubauer die Ergebnisse einer Kosten-Nutzwert-Analyse zu Ranibizumab (Handelsname Lucentis) bei AMD zusammen.

Kombinationstherapie bei exsudativer AMD

Kurzzeitergebnisse einer Studie mit PDT und Ranibizumab
In der Hoffnung auf eine Steigerung der Effizienz und auf eine Reduktion der Anzahl der notwendigen Behandlungen bei exsudativer Altersabhängiger Makuladegeneration (AMD) werden derzeit Kombinationstherapien diskutiert. Dr. Ute E. K. Wolf-Schnurrbusch, Dr. Christian K. Brinkmann, Dr. Lieselotte Berger und Prof. Dr. Dr. Sebastian Wolf stellen Kurzzeitergebnisse einer Studie mit einer initialen Kombinationstherapie aus Photodynamischer Therapie (PDT) mit Visudyne und intravitrealem Ranibizumab vor.

Zum XXI. Internationalen Treffen der Ophthalmohistoriker in Halle

Zum XXI. Internationalen Treffen der Ophthalmohistoriker in Halle

Kontakt-Brillen, Farbensinn und Ptosis-Chirurgie
Zum Jahrestreffen der Julius-Hirschberg-Gesellschaft, der Vereinigung für Geschichte der Augenheilkunde, wurde in diesem Jahr vom 5. bis 7. Oktober 2007 nach Halle geladen. Hochkarätige internationale Referenten bestritten das umfangreiche und vielfältige Programm der 21. Jahrestagung unter Leitung der diesjährigen Tagungspräsidentin Prof. Dr. Jutta Herde. Dr. Sibylle Scholtz berichtet über einige der referierten Themen.