Autor: Katica Djakovic

Ultrahochgeschwindigkeits-­Weitfeld-OCT

Bei allem technischen Fortschritt schaffen es derzeit verwendete OCT-Systeme noch nicht, einen weiten Bildausschnitt des hinteren Augenabschnittes darzustellen. Nach wie vor müssen dehalb für Pathologien an unterschiedlichen Stellen jeweils unterschiedliche Scan-Protokolle verwendet werden. Dr. Lukas Reznicek, Priv.-Doz. Dr. Marcus Kernt, Thomas Klein, Wolfgang Wieser, Dipl. Phys. Christoph M. Eigenwillig, Benjamin Biedermann, Dr. Robert Huber, Prof. Dr. Anselm Kampik und Priv.-Doz. Dr. Aljoscha Neubauer stellen mit dem Swept Source Fourier Domain Mode Locked (FDML)-OCT eine weiterführende Entwicklung eines nichtinvasiven Ultrahochgeschwindigkeits-Weitfeld-OCTs vor.

Toxische Netzhautschäden durch Chloroquin

Vergleich des Risikoprofils erkrankter und gesunder Anwender
Hydroxychloroquin und Chloroquin werden als Basistherapeutika rheumatischer Erkrankungen eingesetzt. Anhand des Vergleichs von Patienten, die unter der Therapie mit Chloroquin einen Netzhautschaden entwickelt haben und solchen, die diesbezüglich gesund geblieben sind, lassen sich Rückschlusse auf die Relevanz einzelner Risikofaktoren eruieren. Dr. Richard Bergholz (Berlin) hat das Risikoprofil erkrankter und gesunder Anwender gemäß der aktuellen AAO-Leitlinien verglichen und erläutert den Stellenwert einzelner Faktoren.

Mikrogliaaktivierung bei ­Netzhautdystrophien

Aktuelle Daten aus Mausmodellen erblicher Netzhautdystrophien weisen darauf hin, dass eine frühe Mikro­glia­­­-reaktion und ihre chronisch latente Aktivierung retinale Apoptosemechanismen und damit eine progrediente Neuro­­degeneration auslösen kann. Intensiv verfolgte Strategien zur molekularen Charakterisierung spezifischer Akti­vie­rungsmechanismen von Mikroglia haben erste erfolgversprechende Ansatzpunkte für immunmodulierende Therapien geliefert. Prof. Dr. Thomas Langmann (Regensburg) stellt die Forschungsergebnisse seiner Arbeitsgruppe vor.

RDK-Lösungen für die ­Kontaktlinsenpflege

Vergleich von Testmethoden zur Überprüfung der Augenverträglichkeit (Teil 2)
Aus Gründen der Sparsamkeit und Praktikabilität werden von Kontaktlinsenträgern, vor allem seit Einführung der Silikonhydrogellinsen, mehr und mehr Reinigungs-Desinfektions-Kombinations-Lösungen (RDKL) bevorzugt.
Dr. Dieter Schnell (Ruppichteroth) hat einige Testmethoden zur Überprüfung der Augenverträglichkeit von RDK-Lösungen einem Vergleich unterzogen und stellt seine Erkenntnisse vor. Im zweiten Teil erläutert er die Ernährung der Hornhaut unter Kontaktlinsen sowie den Schutz vor mechanischen Einwirkungen und Keimen und beleuchtet etwaige Toxizität sowie Tragekomfort von RDK-Lösungen.

60. Tagung der Vereinigung Norddeutscher Augenärzte in Neubrandenburg

„Augenheilkunde in der Manege“
Zur 60. Tagung der Vereinigung Norddeutscher Augenärzte hatte in diesem Jahr Prof. Dr. Helmut Höh, Chefarzt der Augenklinik des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums in Neubrandenburg, Ende Juni nach Neubrandenburg eingeladen. Rund 240 Teilnehmer folgten der Einladung zur Tagung, die unter dem Titel „Augenheilkunde in der Manege“ einen originellen Vortragsraum gewählt hatte: Während die Wetlabs und Kurse in der angrenzenden Stadthalle angeboten wurden, präsentierten die Referenten ihre Vorträge in einem lichtundurchlässigen Zirkuszelt. Dr. Udo Hennighausen (Heide) berichtet über die Tagung.

10. Woche des Sehens vom 8. bis 15. Oktober 2011

„Sehen, was geht!“
Die Woche des Sehens ist eine Aufklärungskampagne, die zur breiten Beteiligung einlädt, um öffentlichkeitswirksam einmal jährlich mit vielfältigen Aktionen bundesweit auf die Bedeutung guten Sehvermögens, die Ursachen vermeidbarer Blindheit sowie die Situation blinder und sehbehinderter Menschen in Deutschland und in den Entwicklungsländern aufmerksam zu machen. Michael Herbst zeigt die Beteiligungsmöglichkeiten beim diesjährigen zehnten Jubiläum auf.

Besteuerung der Pkw-Aufwendungen

In aller Regel benutzt der niedergelassene Augenarzt seinen Pkw beruflich und privat. Da das Finanzamt nur den beruflich veranlassten Teil der Aufwendungen für den Pkw als Praxisausgaben anerkennt, ist eine Aufteilung der Gesamt-aufwendungen entsprechend der Nutzungsverhältnisse erforderlich. Dipl.-Volkswirt Dr. Hans L. Dornbusch (Sankt Augustin) erläutert anhand von Beispielen die Kriterien.

Grenzen und Möglichkeiten der Kontaktoptik

Seit über 120 Jahren sind Kontaktlinsen eine wertvolle Sehhilfe bei Brechungsfehlern des Auges und fungieren auch als wichtiges Therapeutikum: Sie dienen als durchsichtiger Verband und Medikamentenspeicher in der Behandlung von Augenerkrankungen. Doch nur eine präzise Herstellung, eine strenge Qualitätskontrolle sowie höchste Sorgfalt bei der Anpassung und die konsequente Nachkontrolle durch den in der Kontaktoptik erfahrenen Augenarzt gewährleisten langfristig ein beschwerdefreies Linsentragen. Dr. Hans-Walter Roth, Dr. Alice Nietgen und Dr. Gregor Nietgen (Ulm) weisen auf Kontraindikationen und besondere Risiken hin.

RDK-Lösungen für die Kontaktlinsenpflege

Vergleich von Testmethoden zur Überprüfung der Augenverträglichkeit (Teil 1)
Die Kontaktlinsenhygiene dient der weitgehenden Beseitigung von Verunreinigungen sowie Keimen auf Kontaktlinsen, insbesondere von Bakterien, Pilzen und Protozoen, und zur Verhinderung von Keratitiden. Neben den Linsen muss sich die Reinigung und Desinfektion auch auf deren Aufbewahrungsgefäße beziehen. Aus Gründen der Sparsamkeit und Praktikabilität werden von den Kontaktlinsenträgern, vor allem seit Einführung der Silikonhydrogellinsen, mehr und mehr Reinigungs-Desinfektions-Kombinations-Lösungen (RDKL) bevorzugt. Dr. Dieter Schnell (Ruppichteroth) hat einige Testmethoden zur Überprüfung der Augenverträglichkeit von RDK-Lösungen einem Vergleich unterzogen und stellt seine Erkenntnisse vor.

Uveitis bei juveniler idiopathischer Arthritis

Therapie mit Biologika sowie deren Einfluss auf den Krankheitsverlauf
Gelenkrheuma im Kindesalter beziehungsweise die juvenile idiopathische Arthritis (JIA) ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen des Kindesalters, ihre Neuerkrankungsrate wird mit zehn pro 100.000 Kinder unter 16 Jahren angegeben. Unterschiedlich häufig tritt bei den einzelnen Arthritisformen auch eine Uveitis auf. Dr. Kirsten Minden (Berlin) und Prof. Dr. Arnd Heiligenhaus (Münster) erläutern die Therapie mit Biologika sowie deren Einfluss auf den Krankheitsverlauf der juvenilen idiopathischen Arthritis.