Aus der aktuellen Ausgabe

„Schöne neue Augenwelt“

Patientenbindung über ein gezieltes Praxiskonzept
Für eine erfolgreiche Positionierung der eigenen Praxis reicht längst nicht mehr nur die fachliche Kompetenz, in einem zunehmenden Maß gehört auch eine stärkere Ausrichtung an den Bedürfnissen der Patienten und ein gezieltes Marketing zum Management einer erfolgreichen Praxis. Patienten wünschen sich nicht nur ein angemessenes Leistungsspektrum, sondern auch stimmige Abläufe und eine patientenorientierte Kommunikation. Wer für eine Bindung des Patienten an seine Praxis sorgen möchte, muss die Patientenbedürfnisse ernst nehmen und nach neuen Konzepten suchen. Dr. Udo Hennighausen berichtet über ein ungewöhnliches Praxiskonzept.

Okuläre Gefäßverschlüsse

Spiegel einer Systemerkrankung
Retinale Gefäßverschlüsse haben meist systemische Ursachen, deren Abklärung und adäquate Therapie nicht nur den ophthalmologischen Verlauf, sondern auch die Prognose des zukünftigen Morbiditäts- und Mortalitätsgrades der Betroffenen beeinflussen wird. Von besonderer Bedeutung ist dabei eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit. Dr. Matthias Lüke erläutert Risikofaktoren und Herausforderungen bei der Diagnosestellung.

Laseraktivierte Goldnanopartikel

Eine potentielle neue Behandlungsmethode der exsudativen AMD?
Ziel eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projektes war es, neben den offensichtlichen Anwendungsbereichen für Nanopartikel, wie beispielsweise Krebstherapien, auch neue Anwendungsfelder für andere Volkskrankheiten zu erschließen. Hierzu gehört die Behandlung der exsudativen altersbedingten Makuladegeneration (AMD) durch eine mittels Laserlicht induzierte Inaktivierung der choroidalen Neovaskularisationen. Dipl.-Biol. Ina Hahn stellt im Folgenden die aus dem Projekt gewonnen Erkenntnisse vor.

3. MedTech-Forum in Brüsse

Zuzahlungsmöglichkeiten im Gesundheitswesen
Der europäische Dachverband der Medizinprodukteindustrie (Eucomed) lud Mitte Oktober zum 3. MedTech-Forum nach Brüssel ein. Als einziger Vertreter der Ärzteschaft ist Prof. Dr. Gerd Uwe Auffarth, Kommissarischer Leiter der Universitäts-Augenklinik Heidelberg, seit über drei Jahren für den kritischen Dialog mit Kommissionsvertretern und Parlamentariern im Rahmen des MedTech-Forums federführend verantwortlich. Ein Beitrag von Dr. Sibylle Scholtz.

Einfluss des Flaps bei LASEK und Epi-LASIK

Brauchen wir das Epithel bei Oberflächenbehandlungen?
Im Rahmen einer prospektiven, randomisierten, kontalateralen Singlecenter-Studie am Zentrum für Refraktive Chirurgie in Münster ging es um die Frage: Welchen Einfluss hat der Flap auf Seherholung, Epithelschluss, Schmerzempfindung und Hazebildung bei Korrektion von leichten bis mittleren Fehlsichtigkeiten mit Epi-LASIK und LASEK? Dr. Suphi Taneri, Dipl.-Ing. Saskia Oehler und Dr. Jörg M. Koch stellen die Studienergebnisse vor.

5-prozentige Imiquimod-Salbe als Therapiealternative bei nodulärem Basalzellkarzinom des Lides

Ergebnisse einer prospektiven Studie
Das Basalzellkarzinom (BZK) stellt den häufigsten malignen Hauttumor in der westlichen Welt dar und tritt bevorzugt im Gesichts-Hals-Bereich auf, wobei die operative Therapie dem Standardvorgehen entspricht. Dr. Verena Prokosch und Priv.-Doz. Dr. Tobias Stupp zeigen anhand eines Patientenbeispiels den langfristigen Therapieerfolg einer Behandlung mit 5-prozentiger Imiquimod-Salbe auf.

Neue Urteile zur Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ)

Zum Steigerungssatz bei der IVOM sowie zur Analogbewertung
Zur GOÄ sind in jüngster Zeit drei neue Urteile aus dem augenärztlichen Bereich mit richtungsweisenden Bedeutung ergangen, die zeigen, dass die medizinische Sinnhaftigkeit einer Behandlungsmaßnahme vor dem Wortlaut der GOÄ Vorrang genießt, wenn dieser sich als medizinisch nicht haltbar erweist, teilte der BDOC mit. Rechtsanwalt Dirk Griebau stellt sie im Folgenden dar.

Suche nach neuen Wegen in die Zukunft

Zur BVA-Delegiertenversammlung 2010 in Berlin
Im Vorfeld der diesjährigen Delegiertenversammlung des BVA am 6. und 7. November in Berlin stellte sich die Frage, welche Bilanz der Berufsverband der Augenärzte nach einem Jahr neuer Gesundheitspolitik ziehen würde und wie er sich für die zukünftigen Herausforderungen rüstet. Einige Aspekte der zweitägigen Diskussion sowie aktuelle Antworten auf drängende Fragen fasst Katica Djakovic zusammen.

Posteriore Glaskörperabhebung nach LASIK?

Ergebnisse einer prospektiven Studie
Bei einer LASIK (Laser in situ Keratomileusis) sind vitreo-retinale Komplikationen durch den Ansaugmechanismus und die Excimerlaserpulswelle extrem selten. In einer prospektiven Studie an der Universitäts-Augenklinik Hamburg Eppendorf wurde ein möglicher Einfluss der LASIK-Operation auf eine posteriore Glaskörperabhebung analysiert. Ein Beitrag von Mau-Thek Eddy, Dimitrios Pantazis, Dr. Johannes Steinberg, Prof. Dr. Gisbert Richard, Dr. Toam Katz und Dr. Stephan J. Linke.

Femtosekundenlaserassistierte Keratoplastik

Seit nunmehr einigen Jahren wird im Bereich der perforierenden und lamellären Keratoplastik der Femtosekundenlaser aufgrund seiner Fähigkeit, die Hornhaut mit einer Genauigkeit von wenigen Mikrometern schneiden zu können, eingesetzt. Im Folgenden erläutern Dr. Philip Maier, Priv.-Doz. Dr. Florian Birnbaum und Prof. Dr. Thomas Reinhard die unterschiedlichen Techniken sowie die derzeitigen klinischen Erfahrungen.