Aus der aktuellen Ausgabe

Bericht vom 20. Deutschen Hautkrebs-Kongress in Kiel

Hautkrebs: Neues und Wichtiges für die Ophthalmologie
Die Haut der Lider und im weiteren Sinne auch diejenige der Periorbitalregion ist unter dem Aspekt der Funktion Teil der Ophthalmologie, von der Gewebestruktur her aber ureigenes Gebiet der Dermatologie. Optimale Diagnostik und Therapie der Tumoren dieses Gebietes erfordern sowohl dermatologisches als auch ophthalmologisches Wissen und Können in gleichem Maße, so dass hier gemeinschaftliches, interdisziplinäres Denken und Handeln angezeigt sind. Dr. Udo Hennighausen (Heide) besuchte den 20. Deutschen Hautkrebs-Kongress in Kiel 2010 und fasst die für die Augenheilkunde wesentlichen Aspekte und Botschaften der Tagung zusammen.

Anlagetipps „zum Anfassen“

Dr. Georg Eckert (Senden) ist niedergelassener Augenarzt, Pressereferent des BVA und in seiner Freizeit leidenschaftlicher Börsianer. Die von ihm verfassten Anlegetipps, die „Privatanlegerbibel“, erschien im letzten Jahr in 1. Auflage und war nach wenigen Monaten ausverkauft. Darin vermittelt der Autor dem Privatanleger die Gesetzmäßigkeiten der Börse sehr anschaulich und bietet „weniger Theorie“ und dafür mehr „Regeln zum Anfassen“. Derzeit ist die 2. Auflage in Vorbereitung.

Interview mit Dr. Armin Scharrer zum DOC-Kongress 2011

„Gleiches Geld für gleiche Leistung“
Vom 19. bis 22. Mai findet, in diesem Jahr wieder in Nürnberg, der 24. Internationale Kongress der Deutschen Ophthalmochirurgen (DOC) statt. DER AUGENSPIEGEL sprach anlässlich der Jahrestagung mit Dr. Armin Scharrer (Fürth), DOC-Präsident und 1. Vorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Ophthalmo Chirurgen e.V. (BDOC) über die diesjährige Jahrestagung und die aktuellen Herausforderungen in der Ophthalmochirurgie.

Jahrestagung der Augenärztlichen Akademie Deutschland (AAD) 2011

Entscheidungswege in der Augenheilkunde
Nach einem Gastspiel in Berlin ist die Jahrestagung der Augenärztlichen Akademie Deutschland (AAD) in diesem Jahr wieder an den Rhein zurückgekehrt: Mit rund 4.500 fortbildungswilligen Teilnehmern und einschließlich Industrie rund 5.600 Gesamtbesuchern wurden fast annähernd die zuletzt in Düsseldorf verzeichneten Zahlen erreicht. Zum Hauptthema „Differentialdiagnostische Entscheidungswege in der Augenheilkunde“ boten die Referenten in einem umfangreichen Vorlesungsreigen diagnostische und therapeutische Entscheidungen auf der Basis aktuellen Wissens dar. Diskutiert wurde aber auch das Dilemma in der augenärztlichen Grundversorgung durch die innovativen Möglichkeiten einerseits und die Finanzierungsbegrenzung in der Versorgung andererseits. Berufspolitisch interessierte vor allem die anstehende Novellierung der Gebührenordnung für Ärzte. Ein Bericht von Ulrike Lüdtke.

 

Was Patienten wollen…

Können die Erwartungen von Patienten erfüllt werden, so führt das zu guter Compliance und ist Voraussetzung für den Erfolg der Praxis. Jedoch nicht immer sind individuelle Erwartungen erfüllbar oder auch erkennbar. Dr. Johannes Bräuning, MBA,  über die Schwierigkeit herauszufinden, was Patienten wollen, wie man ihren Wünschen auf die Spur kommt und sie durch die Erfüllung ihrer Bedürfnisse möglichst an die eigene Praxis bindet.

Hornhautdicke nach LASIK

Evaluation der Präzision von Femto-sekunden- und Excimerlaser
Eine heute seltene, aber gefürchtete Komplikation bei LASIK stellt die iatrogene Keratektasie dar, die durch eine Gewebeschwäche bei einer zu geringen Reststromadicke nach LASIK verursacht wird. Dr. Melanie Bödemann, Dipl.-Ing. (FH) Oliver Klaproth und Prof. Dr. Thomas Kohnen (Frankfurt) stellen die Ergebnisse einer retrospektiv durchgeführten Untersuchung dar, deren Ziel es war, die Präzision des Femtosekunden- und des Excimerlasers durch die Auswertung konsekutiver intraoperativer Hornhautdickenmessung zu evaluieren.

Refractive Lenticule Extraction (ReLEx)

Neuer Ansatz in der refraktiven Laserchirurgie
Die so genannte Refractive Lenticule Extraction (ReLEx) stellt einen neuartigen und vielversprechenden Ansatz im Bereich der refraktiven Laserchirurgie dar: Das neue Verfahren ermöglicht erstmals, die Korrektur von Fehlsichtigkeiten nicht durch Laserablation mit einem Excimerlaser, sondern ausschließlich mit dem Femtosekundenlaser durchzuführen. Dr. Bertram Meyer (Köln) erläutert die Durchführung und stellt eigene Daten vor.

Veränderungen der kristallinen Linse bei Akkommodation

Simultane Messung von Wellenfront und Form
Eine erfolgreiche Behandlung der Presbyopie stellt nach wie vor eine der großen Herausforderungen der Augenheilkunde dar. Neue Intraokularlinsentechnologien für den refraktiven Linsenaustausch durch akkommodative Linsen nach Optik-Shift-Prinzipien oder durch Formänderungen erfordern jedoch neben subjektiven Tests der Lesefähigkeit beim Patienten auch objektive Messmethoden, die den Funktionsmechanismus bestätigen. Dr. Uwe Oberheide (Köln) stellt eine Gerätekombination aus Vorderabschnitts-OCT und Aberrometer vor, die eine simultane Messung der Wellenfront und Form der kristallinen Linse während der Akkommodation ermöglicht.

25. Jahrestagung der DGII in Frankfurt

Rückschau und Ausblicke der Ophthalmochirurgie
Vom 10. bis 12. Februar fand im Congress Center Frankfurt am Main die 25. Jahrestagung der Deutschsprachigen Gesellschaft für Intraokularlinsen-Implantation, Refraktive und Interventionelle Chirurgie (DGII) statt. Zum Jubiläumskongress konnten Tagungspräsident Prof. Dr. Michael Amon (Wien) und DGII-Präsident Prof. Dr. Thomas Kohnen (Frankfurt) rund 700 Teilnehmer willkommen heißen. Oliver K. Klaproth (Frankfurt) gibt einen Überblick über das wissenschaftliche Programm und die diesjährigen Preisträger.

Sub-Tenon-Injektion von Triamcinolon

Zur Behandlung des postoperativen zystoiden Makulaödems (CME)
Das zystoide Makulaödem (Irvine-Gass-Syndrom; cystoid macular edema, CME) ist eine Komplikation nach intraokularer Chirurgie. Obwohl diese Komplikation nicht selten und bereits sehr lange bekannt ist, existiert kein Goldstandard in der Therapie. Daniel M. Handzel, FEBO, (Augenklinik Dardenne, Bonn) und Dr. Sebastian Briesen, FEBO,  (Belenus Augenzentrum, Siegen) untersuchten in einer Fallserie von 21 Patienten die Sicherheit und Effektivität einer Sub-Tenon-Injektion von Triamcinolon.