Stammzellenbasierte Hornhautrekonstruktion
Forschungsansatz zur Hornhautregeneration mit Stammzellen aus Haarfollikeln
Die visuelle Rehabilitation von Patienten mit limbaler Stammzellinsuffizienz gilt seit langem als eine der großen Herausforderungen der Ophthalmochirurgie. Derzeitige Forschungsschwerpunkte konzentrieren sich auf die Evaluierung alternativer autologer Stammzellquellen zur Rekonstruktion und Transplantation von Hornhautepitheläquivalenten, um die Risiken einer immunologischen Abstoßung oder immunsuppressiven Therapie zu umgehen. Dr. rer. nat. Ewa Meyer-Blazejewska (Erlangen) stellt ihren Forschungsansatz vor und erläutert, inwieweit sich Haarfollikel als alternative Stammzellquelle für bilateral betroffene Patienten eignen.

