Autofluoreszenz zur Diagnose hereditärer Netzhautdystrophien
Photorezeptoren (Zapfen und Stäbchen) und das retinale Pigmentepithel (RPE) bilden eine funktionelle Einheit, daher kommt es im Verlauf von retinalen Erkrankungen – unabhängig davon, welches die erstbetroffene Struktur ist – immer zu einer Mitbeteiligung des RPE. Diese Mitbeteiligung zeigt sich in der Fundusautofluoreszenz entweder als teilweise charakteristisches hyperfluoreszentes Muster oder als RPE-Atrophie. Dr. Tobias Hager und Prof. Dr. Berthold Seitz (Homburg/Saar) erörtern im Folgenden die Autofluoreszenz zur Diagnose von hereditären Fundusdystrophien.

