Die pharmakologische Nachstarprophylaxe
Etablierung eines humanen Kapselsackmodells
Die pharmakologische Nachstarprophylaxe steht noch in der experimentellen Entwicklung und fand bislang keine klinische Anwendung. Zum Vergleich passender Wirkstoffe und zur Testung der Biokompatibilität eignen sich In-vitro-Modelle wie das humane Kapselsackmodell und das humane Spenderhornhautmodell. Christian Wertheimer und Priv.-Doz. Dr. Kirsten Eibl-Lindner (München) erläutern das humane Kapselsackmodell, das im zell- und molekularbiologischen Labor der Augenklinik der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München in Kooperation mit der bayerischen Hornhautbank sowie der Rechtsmedizin der LMU etabliert werden konnte.

