Autor: Katica Djakovic

Serie Auge und Sehen: Halbautomatisches Perimeter

Serie zur Sammlung Roth
Mit der Entdeckung des erhöhten Augeninnendrucks als Ursache eines schleichenden Gesichtsfeldverfalls wurde die Perimetrie zur Verlaufskontrolle des Glaukoms unerlässlich. Die frühen Geräte bestanden lediglich aus einem um die Mittelachse drehbaren Halbbogen. Farbige Messpunkte verschiedenen Durchmessers, manuell entlang des Bogens geführt, mussten vom Patienten erkannt werden. Vor allem die Geduld von Untersucher und Patient entschied über die Qualität der Gesichtsfeldprüfung. Versierte Techniker konstruierten daher die verschiedensten Geräte, um die Perimetrie und vor allem die Registrierung der Befunde zu vereinfachen. Eine Wiener Firma baute das hier abgebildete halbautomatische Gerät. Es ist ein früher Vorläufer der heutigen vollautomatischen computergesteuerten Perimeter.

EUNOS 2013 tagte in Oxford (Teil 2)

Zum 11th European Neuro-Ophthalmological Society Meeting hatte in diesem Jahr Professor Christopher Kennard nach Oxford eingeladen. In den historischen Hallen der zwischen 1876 und 1881 erbauten Oxford Examination Schools fanden sich vom 10. bis 13. April mehr als 300 internationale Teilnehmer zum „EUNOS Meeting 2013“ ein. Von Dr. Udo Hennighausen (Heide).

Steuerliche Abzugsfähigkeit von Spenden

Bei Überschwemmungen wie in diesem Frühsommer in Ost- und Süddeutschland, bei Erdbeben, Hungersnöten, Vulkanausbrüchen oder anderen weltweit auftretenden Naturkatastrophen ist die Spendenbereitschaft der Menschen groß. Die Not macht nicht nur die Helfer vor Ort betroffen und ohne Spenden wäre das Elend der Opfer kaum zu lindern. Auch Kirchen, Parteien und andere soziale Organisationen, die dem Gemeinwohl dienen, könnten ihre Dienste ohne Spenden nicht in ausreichendem Maß aufrechterhalten. Deshalb fördert der Staat diese finanziellen Zuwendungen. Dipl.-Volkswirt Dr. Hans L. Dornbusch (Sankt Augustin) erläutert, worauf bei der steuerlichen Abzugsfähigkeit von Spenden zu achten ist.

Aktuelle Trends in der ambulanten Intraokularchirurgie

Ergebnisse der Umfrage 2012 von BDOC, BVA, DGII und DOG
Jedes Jahr werden von der DGII in Zusammenarbeit mit dem BVA und BDOC sowie der DOG Fragebögen an alle deutschsprachigen Ophthalmochirurgen zum Operationsverhalten versandt. Ausgewertet wurde der Rücklauf in diesem Jahr von Prof. Dr. Martin Wenzel (Trier), Prof. Dr. Thomas Kohnen (Frankfurt), Dr. Armin Scharrer (Fürth), Dr. Kaweh Schayan-Araghi (Dillenburg), Dr. Johannes Klasen (Dillenburg) und Prof. Dr. Thomas Reinhard (Freiburg). Einige Ergebnisse werden hier zusammengefasst.

Wo stehen wir heute mit der Kontaktlinse?

Zahlen und Fakten zu Linsentypen und Anwendergewohnheiten
Seit 1993 hat sich die Zahl der Kontaktlinsenträger in Deutschland von 2,7 auf 5,3 Prozent fast verdoppelt. Dr. Herbert Staber, Dr. Karoline Rippel und Dr. Gudrun Bischoff (Hamburg) stellen Zahlen und Fakten zu Kontaktlinsen unter anderem in Bezug auf Tragehäufigkeit und bevorzugte Linsentypen wie auch Ort der Erstanpassung und Bezugsquellen dar.

Serie Auge und Sehen: Thermoplastisch geformte Sklerallinse

Serie zur Sammlung Roth
Erst nachdem das Glas, zerbrechlich und schwer zu bearbeiten, durch den Kunststoff Polymethylmethacrylat ersetzt werden konnte, stand der Weg für die moderne Kontaktoptik offen. Das als Plexiglas bezeichnete neue Material ließ sich, wenn erwärmt, einfach bearbeiten, jetzt konnten die Linsen sogar direkt vom Auge abgeformt werden. Und das war auch dringend nötig: Die hohe Zahl von Augenverletzungen als Folge des zweiten Weltkrieges erforderte neue therapeutische Wege. Der posttraumatische irreguläre Astigmatismus der Hornhaut konnte jetzt über eine Kontaktlinse ausgeglichen werden. Ihre heute historische Form als Sklerallinse oder -schale entschied über Schicksale.

Interview mit dem Prof. Dr. Berthold Seitz zum DOG-Kongress 2013

Unter dem Motto „Exzellent sehen – Exzellenz fördern“ lädt der diesjährige DOG-Präsident Prof. Dr. Berthold Seitz (Homburg/Saar) zum Kongress der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft vom 19. bis 22. September nach Berlin ein. Die Kongressteilnehmer erwartet im Berliner Estrel Convention Center ein umfangreiches wissenschaftliches-Programmangebot, das in diesem Jahr um einige neue Formate und Inhalte erweitert wurde. DER AUGENSPIEGEL sprach mit dem amtierenden DOG-Präsidenten über die inhaltliche Ausrichtung des viertägigen Kongresses, den -Wettbewerb des Faches um medizinischen Nachwuchs, aber auch über die unterschiedlichen „wichtigen Standbeine der beruflichen Eigendefinition“.

EUNOS 2013 tagte in Oxford (Teil 1)

Zum 11th European Neuro-Ophthalmological Society Meeting hatte in diesem Jahr Professor Christopher Kennard nach Oxford eingeladen. In den historischen Hallen der zwischen 1876 und 1881 erbauten Oxford Examination Schools fanden sich vom 10. bis 13. April mehr als 300 internationale Teilnehmer zum „EUNOS Meeting 2013“ ein. Im nachfolgenden zweiteiligen Bericht zur europäischen Tagung der Neuroophthalmologen hebt Dr. Udo Hennighausen (Heide) vor allem praxisbezogene Merkpunkte („Red Flags“), aktuelle Behandlungskonzepte und sich noch in Entwicklung befindliche Ansätze hervor.

Arzneimittelverordnung: Wirtschaftlichkeit und Budgetierung

Welche Aspekte bei Arzneimittelverordnungen im Hinblick auf mögliche Regresse zu beachten sind, diese Frage stand im Mittelpunkt eines Referates von Dr. Stephan Schneider, Augenarzt in Bayreuth und BVA-Vorstandsmitglied, zur diesjährigen AAD. Die juristische Seite des Themenkomplexes erläuterte Prof. Dr. jur. Günther Schneider, Marienberg.
Dr. Christiane Schumacher fasst die für den niedergelassenen Augenarzt relevanten Besonderheiten zusammen.

Aktueller Stand der hinteren lamellären Keratoplastik

Vergleichende Bewertung von DMEK und DSAEK
In den vergangenen Jahren wurden neue Techniken der Hornhauttransplantation entwickelt, die es ermöglichen, nicht mehr die ganze Hornhaut, sondern nur die einzelnen erkrankten Teile der Hornhaut zu ersetzen. Bei der DSAEK (Descemet Stripping Automated Endothelial Keratoplasty) wird am Empfänger kein Hornhautstroma mehr entfernt, sondern ausschließlich die Descemetmembran samt erkranktem Endothel. Bei der DMEK (Descemet Membrane Endothelial Keratoplasty) enthält nun auch das Transplantat kein Stroma mehr, sondern besteht nur noch aus der Descemetmembran und dem Endothel des Spenders. Priv.-Doz. Dr. Philip Maier und Prof. Dr. Thomas Reinhard (Freiburg) stellen den aktuellen Stand der hinteren lamellären Keratoplastik dar und erläutern anhand eigener klinischer Daten die Vor- und Nachteile von DMEK und DSAEK im Vergleich.