Autor: Katica Djakovic

Serie Auge und Sehen: Schutzbrille aus Leder

Serie zur Sammlung Roth
Schutzbrillen aus feinem Eisengeflecht gibt es schon im 17. Jahrhundert: der Bildhauer oder Schlosser schützte damit sein Auge vor Splittern oder Funkenflug. Wobei die Bezeichnung dafür eigentlich irreführend ist, denn sie hatten keine Gläser und schützten entsprechend ungenügend. Erst einhundert Jahre später gab es dann die ersten echten Schutzbrillen: Sie bestanden aus zwei einfachen großen Glasscheiben, die in einem primitiven Eisengestell gefasst waren. Der Durchbruch kam mit dem Zeitalter der Industrialisierung, als der Einsatz von Maschinen zu höheren Verletzungsraten am Arbeitsplatz führte. Vor allem aber die Motorisierung verlangte mit zunehmender Geschwindigkeit der Kraftfahrzeuge oder Lokomotiven einen ausreichenden Schutz des Auges vor Flugasche, aufgewirbelten Staub und Insekten.

4. Homburger Glaukom-Symposium (HGS 2013)

„Hinterm Horizont geht’s weiter“
Unter dem Leitsatz „Hinterm Horizont geht’s weiter“ hatte Prof. Dr. Berthold Seitz zum 4. Homburger Glaukom-Symposium (HGS 2013) nach Homburg/Saar eingeladen. Das wissenschaftliche Programm der Tagung auf dem Schlossberg umfasste in diesem Jahr zwölf Vorträge, zwei Keynote Lectures sowie ein Round Table zur Glaukomdiagnostik und ein parallel veranstaltetes, eineinhalbstündiges Patienten-Arzt-Seminar, das die Erkenntnisse zum Glaukom aus der Wissenschaft für die Patienten in Theorie und Praxis vermittelte. Von Dr. Udo Hennighausen (Heide).

Steuerliche Vorteile der Ehegatten-Beschäftigung in der eigenen Praxis

Neue Mini- und Midijobgrenzen seit Jahresbeginn 2013
Um Missbräuchen vorzubeugen, sind strenge Voraussetzungen an die Anerkennung des Arbeitsverhältnisses zwischen Ehegatten geknüpft (Abschn. R 4.8 Abs.1 und H 4.8 EStR). Als Grundvoraussetzung für die steuerliche Anerkennung gilt, dass der Arbeitsvertrag ernsthaft vereinbart und tatsächlich durchgeführt worden ist. Rückwirkend abgeschlossene Verträge werden steuerlich nicht anerkannt. Dipl.-Volkswirt Dr. Hans L. Dornbusch (St. Augustin) erläutert die Vorteile der Ehegatten-Beschäftigung in der eigenen Praxis.

Femtolaserassistierte Kapsulotomie

Morphologische Aspekte der vorderen Linsenkapsel
Eine neue Generation von Femtosekundenlasern bietet die Möglichkeit, einzelne Schritte der Kataraktoperation – wie Kapsulotomie, Linsenfragmentation und korneale Inzisionen – zu übernehmen und sowohl präziser als auch reproduzierbarer durchzuführen als dies manuell möglich ist. Eine aktuelle Diskussion gilt der Fragestellung, welchen Einfluss die verabreichte Laserpulsenergie auf die Schnittkante der Linsenkapsel hat. Prof. Dr. Thomas Kohnen, Dr. Wolfgang J. Mayer, Priv.-Doz. Dr. Fritz Hengerer und Dipl. Ing. (FH) Oliver K. Klaproth zeigen Ergebnisse morphologischer Untersuchungen an der Linsenkapsel auf.

EUNOS 2013 tagte in Oxford (Teil 2)

Zum 11th European Neuro-Ophthalmological Society Meeting hatte in diesem Jahr Professor Christopher Kennard nach Oxford eingeladen. In den historischen Hallen der zwischen 1876 und 1881 erbauten Oxford Examination Schools fanden sich vom 10. bis 13. April mehr als 300 internationale Teilnehmer zum „EUNOS Meeting 2013“ ein. Von Dr. Udo Hennighausen (Heide).

Steuerliche Abzugsfähigkeit von Spenden

Bei Überschwemmungen wie in diesem Frühsommer in Ost- und Süddeutschland, bei Erdbeben, Hungersnöten, Vulkanausbrüchen oder anderen weltweit auftretenden Naturkatastrophen ist die Spendenbereitschaft der Menschen groß. Die Not macht nicht nur die Helfer vor Ort betroffen und ohne Spenden wäre das Elend der Opfer kaum zu lindern. Auch Kirchen, Parteien und andere soziale Organisationen, die dem Gemeinwohl dienen, könnten ihre Dienste ohne Spenden nicht in ausreichendem Maß aufrechterhalten. Deshalb fördert der Staat diese finanziellen Zuwendungen. Dipl.-Volkswirt Dr. Hans L. Dornbusch (Sankt Augustin) erläutert, worauf bei der steuerlichen Abzugsfähigkeit von Spenden zu achten ist.

Aktuelle Trends in der ambulanten Intraokularchirurgie

Ergebnisse der Umfrage 2012 von BDOC, BVA, DGII und DOG
Jedes Jahr werden von der DGII in Zusammenarbeit mit dem BVA und BDOC sowie der DOG Fragebögen an alle deutschsprachigen Ophthalmochirurgen zum Operationsverhalten versandt. Ausgewertet wurde der Rücklauf in diesem Jahr von Prof. Dr. Martin Wenzel (Trier), Prof. Dr. Thomas Kohnen (Frankfurt), Dr. Armin Scharrer (Fürth), Dr. Kaweh Schayan-Araghi (Dillenburg), Dr. Johannes Klasen (Dillenburg) und Prof. Dr. Thomas Reinhard (Freiburg). Einige Ergebnisse werden hier zusammengefasst.

Wo stehen wir heute mit der Kontaktlinse?

Zahlen und Fakten zu Linsentypen und Anwendergewohnheiten
Seit 1993 hat sich die Zahl der Kontaktlinsenträger in Deutschland von 2,7 auf 5,3 Prozent fast verdoppelt. Dr. Herbert Staber, Dr. Karoline Rippel und Dr. Gudrun Bischoff (Hamburg) stellen Zahlen und Fakten zu Kontaktlinsen unter anderem in Bezug auf Tragehäufigkeit und bevorzugte Linsentypen wie auch Ort der Erstanpassung und Bezugsquellen dar.

Kontaktlinsen beim Kind

Indikationen, Anpassung, Erfahrungen
Die Kontaktlinsenversorgung beim Kind stellt die größte Herausforderung der medizinischen Kontaktoptik dar. Dies gilt in besonderem Maße für die ersten Lebensmonate, später ergänzen refraktive Chirurgie und Linsenimplantation die Therapie. Patienten, die schon seit dem Kindesalter harte oder weiche Kontaktlinsen tragen und selbst nach Jahrzehnten noch volle Sehschärfe auf einem ursprünglich blinden Auge erreichen, sind heute keine Seltenheit. Dr. Hans-Walter- Roth, Dr. Gregor Nietgen und Dr. Alice Nietgen (Ulm) zeigen Indikationen, Anpassung und Erfahrungen bei der Kontaktlinsenversorgung von Kindern auf.

50 Jahre Augenklinik Neubrandenburg

Im Jahr 1963 und damit vor genau 50 Jahren wurde die Augenklinik Neubrandenburg gegründet. Der heutige Chefarzt Prof. Dr. Helmut Höh nahm das Jubiläum als Anlass, um ehemalige und derzeitige Klinik-Mitarbeiter, Augenärzte und Kooperationspartner sowie Gäste und Freunde der Klinik zu einem wissenschaftlichen Symposium nach Neubrandenburg einzuladen. Von Dr. Udo Hennighausen (Heide).