DMEK-Keratoplastik
Isolierte Transplantation der Descemet-Membran mit Endothelzellen
Erkrankungen der Endothelzellschicht der Hornhaut stellen eine häufige Indikation zur Durchführung einer perforierenden Keratoplastik dar. Diese galt lange Zeit als Goldstandard zur Therapie isolierter endothelialer Hornhauterkrankungen. In den letzten Jahren erlebten posteriore lamelläre Keratoplastiktechniken eine Renaissance. Die letzte Weiterentwicklung ist die isolierte Transplantation der Descemet-Membran mit Endothelzellen, kurz als DMEK (Descemet Membrane Endothelial Keratoplasty) bezeichnet. Priv.-Doz. Dr. Efdal Yörük (Tübingen) und Prof. Dr. Peter Szurman (Tübingen/Sulzbach) stellen ihre Erfahrungen mit dieser neuen Operationsmethode vor.

