Tamoxifenassoziierte Okulopathien
Ein Krankheitsbild mit vielen Gesichtern
Tamoxifen ist ein selektiver Östrogenrezeptormodulator, der seit mehr als 30 Jahren in der adjuvanten Therapie des Mammakarzinoms verwendet wird und zu Schädigungen okulärer Strukturen, insbesondere kristallinen Retinopathien, führen kann. Obwohl intraretinale kristalloide Einlagerungen histologisch nachgewiesen werden konnten, fehlt bis heute eine Vorstellung der biochemischen Prozesse, die zu ihrer Entstehung führen.
Dr. Tobias Hager fasst das Spektrum tamoxifenassoziierter Okulopathien zusammen.

